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  1. #81
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    Ich hatte auch mal so einen Fall. Ein junger Tria Fahrer der ein Wilier Cento1 in einfacher 105er Ausstattung fuhr mit billigsten Laufrädern und Bereifung. Ich hab ihm dann neue Laufräder gebaut inkl. guter Bereifung und leichten Titan-Spannern und das hat in der Summe über 800 g gebracht bei Teile-Kosten um 400 € und hat das Fahrverhalten des Rades massiv verbessert.

  2. #82
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    Zitat Zitat von Herr Sondermann Beitrag anzeigen
    Ja, das meiste ist einfach Liebhaberei und Spaß am Hobby/am Material.
    Da sollte man sich nix vormachen.
    Aber gerade am Anfang kann man ja erst mal fahren und schauen in welche Richtung man seine Liebhaberei ausprägt.
    Jetzt sollte erst einmal trainiert werden, die Sitzposition optimiert werden, geschaut werden welche Bekleidung und welches Zubehör passt. Hochwertigen Luxus Kram kann man ja auch noch holen wenn sich der Fahrrad Markt etwas entspannt, geht ja erst mal nichts verloren.

    Dem TE ging es ja schon um Performance und da muss man sagen ist es doch ein recht kleiner Effekt. Einfach mal drei Räder aus meinem “Fuhrpark” im Vergleich: 6,8Kg Aero Bomber mit 60mm Carbonlaufrädern, 7,5Kg Trainingsrad mit flachen Laufrädern und PM usw, 8,5Kg Winterrad mit festen Schutzblechen und Naben Dynamo. Man kann mit allen Rädern doch recht schnell fahren obwohl sie deutlich weiter auseinander liegen als ein paar “Tuning Maßnahmen”.

  3. #83
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    Zitat Zitat von Montesodi Beitrag anzeigen


    Und welche Laufräder würden wir denn dem TE empfehlen?
    Evt sowas? https://www.bike-components.de/de/tu...l-2021-p81177/
    Der TE hat sich in Leeze CC50 verliebt und die werde ich irgendwann kaufen
    Ansonsten geht's jetzt erstmal mit den Bikes nächstes WE nach Meran. Die Freundin will im Tal die Szenerie genießen und ich will was Ekeliges fahren. Find nur keine guten Argumente für meine Idee

  4. #84
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    Zitat Zitat von man1ac Beitrag anzeigen
    Der TE hat sich in Leeze CC50 verliebt und die werde ich irgendwann kaufen
    Ansonsten geht's jetzt erstmal mit den Bikes nächstes WE nach Meran. Die Freundin will im Tal die Szenerie genießen und ich will was Ekeliges fahren. Find nur keine guten Argumente für meine Idee
    Jetzt wär ich (als Meraner) aber neugierig was du da Ekliges fahren willst

  5. #85
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    Zitat Zitat von man1ac Beitrag anzeigen
    Der TE hat sich in Leeze CC50 verliebt und die werde ich irgendwann kaufen
    Ansonsten geht's jetzt erstmal mit den Bikes nächstes WE nach Meran. Die Freundin will im Tal die Szenerie genießen und ich will was Ekeliges fahren. Find nur keine guten Argumente für meine Idee
    1691g sind aber schon ganz schön viel bei einem 50 mm LRS.


  6. #86
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    Zitat Zitat von Markuslad Beitrag anzeigen
    Jetzt wär ich (als Meraner) aber neugierig was du da Ekliges fahren willst
    Stilfser Joch, denn rauf muss er doch…

  7. #87
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    Zitat Zitat von Chris_2014 Beitrag anzeigen
    1691g sind aber schon ganz schön viel bei einem 50 mm LRS.

    Das es leichter geht, bestimmt. Aber hier noch 200/300g zu sparen geht dann echt ins Geld. Ich find die Schrift und den Style einfach mega

    Stilfser Joch werde ich am Wochenende nicht fahren , ich kenn das Ding als Motorrad- als auch Autofahrer. Ansonsten hat da fast jede Tour abseits des Tals easy 1500hm
    Geändert von man1ac (16.06.2021 um 05:46 Uhr)

  8. #88
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    Zitat Zitat von Markuslad Beitrag anzeigen
    Jetzt wär ich (als Meraner) aber neugierig was du da Ekliges fahren willst
    Als Nicht-Meraner aber häufiger Gast dort, hab ich mir die Frage auch gestellt. Eklig ist evtl, wenn man grade an ner Apfelplantage vorbeikommt, auf der grade gespritzt wird...

    Die Ecke ist auf alle Fälle eine, in der man bedenkenlos nidriges Gewicht über mehr aero stellen kann. Noch dazu als Hobbyfahrer...

  9. #89
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    Mach doch einfach einen Blindtest:

    Leih dir von einem Bekannten ein Toplaufrad und lass dir dein Rad abwechselnd mit dem einen oder anderen Laufrad geben und fahr es.
    Sei ehrlich zu dir und schau nicht, welches Laufrad montiert ist.

    Wenn du das mit dem Vorderrad testest, ist der Aufwand überschaubar.


    Ich persönlich merke nur den Unterschied zwischen meinen Rädern, weil die für völlig unterschiedliche Zwecke sind. Klar fährt sich ein Zeitfahrrad anders, als ein leichtes Rennrad für die Berge.

    Ich bin verschiedene Reifen gefahren und merke z. B. keinen Unterschied zwischen Schlauchreifen/Clinchern oder Baumwollreifen und den Conti 5000.

    An meinem leichtesten Rad (5,x kg) habe ich wegen eines Defektes ein anderes Vorderrad verbaut. Wenns windig ist, merke ich das höhere Profil. Sonst nichts.


    Investiere lieber in Pflege. An einer top funktionierenden Schaltung hast du mehr Spaß, als an leichteren Laufrädern.

    Wenns dir um die Optik/das Gefühl geht, ist es subjektiv.

  10. #90
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    Zitat Zitat von Beamter Beitrag anzeigen
    Mach doch einfach einen Blindtest:

    Leih dir von einem Bekannten ein Toplaufrad und lass dir dein Rad abwechselnd mit dem einen oder anderen Laufrad geben und fahr es.
    Sei ehrlich zu dir und schau nicht, welches Laufrad montiert ist.
    Bringt allerdings nur die Hälfte, damit erfährt man nicht wieviel es bringt, nur wie es sich anfühlt.

  11. #91
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    Ich merke den Umstieg von Butylschläuchen auf Latexschläuche deutlich mehr, als 500g Gewichtsunterschied. Gerade neulich konnte / musste ich das wieder erfahren, im wahrsten Sinne. Auch ist wie schon erwähnt ein gut gewachster Antrieb auf der Strecke wahrscheinlich merklicher, als 200g Unterschied am Laufrad. Und 900€ Laufräder an so schwere Rennräder zu bauen ist in etwa so sinnvoll wie damals die 19“ Alufelgen mit 245/35er Reifen am 75PS Golf meines Schwagers… Das Geld für die Laufräder würde ich weglegen als Grundstock für die nächsten Bikes, die dann gleich insgesamt vernünftig und leichter ausgestattet sind. Wenn Ihr jedes Quartal so viel weg legt, statt das von Grund auf schwere Zeug zu optimieren, könnt Ihr nach dem Gebrauchtverkauf Eurer jetzigen Räder mit genug Kohle was richtig Gescheites kaufen, und bis dahin trotzdem ausreichend gut radeln.

  12. #92
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    Zitat Zitat von BerlinRR Beitrag anzeigen
    Bringt allerdings nur die Hälfte, damit erfährt man nicht wieviel es bringt, nur wie es sich anfühlt.
    Was es bringt, kann man einfach ausrechnen. Ich möchte hier aber keine Mythen zerstören. Wenn es jemanden interessiert: schaut einfach mal nach, mit welcher Potenz/mit welchem Faktor die Masse (eines Laufrades) in die Berechnung eingeht.

  13. #93
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    Zitat Zitat von man1ac Beitrag anzeigen
    Hey Leute,

    ich bin vor Kurzem in das Thema Rennrad zusammen mit meiner Freundin eingestiegen (normaler sind wir eher die MTB Fahrer) und wir haben gerade einen Riesenspaß am Fahren. In 2 Wochen haben wir schon gut 250km auf der Uhr und bis 70km (Münchener Umland) sind tatsächlich gut fahrbar. Wir haben uns für den Anfang ein Cube Attain SL und ein Radon R1 mit jeweils kompletter 105er Gruppe als "Einstieg" ausgesucht. (Und tatsächlich beide Räder für um 1300,- neu bekommen können).

    In meiner Recherche bin ich jetzt auf eine Frage gestoßen. An dieser Stelle der Hinweis: Ich bin kein Gewichtsfanatiker und bitte auch solche Leute nicht um Feedback. Jeder darf die Meinung haben (Übertreibung): Alles unter 6,5k ist Schrott und unfahrbar - bitte nur eben woanders.

    Rennräder haben ja je nach Budget zw. 9,7 (unsere beiden) und 7,5kg (z.B. Canyon Ultimate CF SL) deutliche Gewichtsunterschiede. Oft wird mit Gewicht die Spritzigkeit und Wendigkeit genannt. Wenn ich jetzt z.B. unsere Rennräder für ca. 500-600€ mit Laufrädern um 1600g "aufrüste" specken wir ca. 400-600g Gewicht an der kritischsten Stelle ab: Weit entfernt vom Drehzentrum einer rotierenden Masse.
    Klar bleiben die Räder verhältnismäßig schwer aber für das Fahrverhalten müsste es sich doch weitaus mehr lohnen als z.B. 500g durch Carbonlenker, Sattelstütze und Sattel zu sparen?!

    Da ich weder Zeitenjäger noch Bergziege bin (gut, ich will den Großglockner 2021 noch erklimmen), sollte es doch effektiv nicht wirklich einen fühl- und merkbaren Unterschied machen ob mein Rad mit guten Laufrädern jetzt 9kg wiegt oder ein Neurad 8kg - SOFERN beide Räder die annähernd gleiche Masse an Laufrädern + Reifen haben? Dann müsste der Unterschied tatsächlich nur noch auf die Beschleunigung des Systemgewichts mit uns als Fahrer Auswirkung haben - oder?!
    (Hier nochmal der Hinweis: KEINE Diskussion ala "Ich merke 500g im Rahmengewicht DEFINITIV")
    (Und ja ich weiß, ich werde mit 1kg weniger Gewicht auf einem 20km Anstieg 2min länger brauchen. Ob ich jetzt 90 min leide oder 92 ist mir egal )

    Danke fürs Lesen der Wall of Text & schönen Sonntag euch
    Grüße
    Bastian
    also eins kann ich dir sagen: einen guten und leichten LRS merkt man schon sehr, auch als kein Oberambitionierter
    der Rest ist recht esotherisch finde ich , sofern es sich nicht wirklich um einen markanten unterschied von 2-5kg handelt
    und ja ich fahr auch gerne leichte räder

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