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Thema: Transalp 2022

  1. #1
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    Transalp 2022

    Ist noch jemand am Black Friday solch einen spontanen Anmelde-Impuls erlegen?

    Immerhin mal wieder ein Ziel gesteckt - hoffentlich findet es auch statt.





    STRECKE 2022

    Die TOUR Transalp 2022 beschreitet in vielerlei Hinsicht neue Wege. Für die Mathematiker unter den Rennradfahrern wirft sie zum Beispiel die Frage auf: Wo sind all die Kilometer und Höhenmeter geblieben? Und tatsächlich lässt sich rein rechnerisch ein deutlicher Unterschied zu den Ausgaben davor feststellen. Wer die reinen Daten mit dem Schnitt der Vorjahre vergleicht, sieht da eben rund 2000 Höhenmeter und 200 Kilometer weniger auf der Uhr stehen. Ein Klacks, oder? Nicht ganz, denn ganz so einfach funktioniert die Transalp-Mathematik nicht. Du kannst Dir gerne einreden, dass diese Transalp geschenkt ist, wenn Du Dich am zweiten Tag 1900 Höhenmeter am Stück von Prad auf das Stilfserjoch hinaufwuchten musst. Du kannst die Mathematik gerne befragen, wenn Dir am Mortirolo mit maximaler Wattleistung langsam die Körner ausgehen, wo noch etwas Energie in der Rechnung versteckt ist. Und Du kannst Dir gerne errechnen, dass Du es ja fast geschafft hast, wenn sich an Tag sechs nochmal ein 1600-Höhenmeter-Bock vor Dir aufbaut. Nein, so einfach ist die Transalp-Mathematik nicht. Aber richtig ist: Diese Transalp ist nicht nur die der neuen, sondern der kurzen Wege. Sie bietet volle Faszination auf möglichst kleinem Raum – eben ohne Kilometer zu verschwenden, die nur da sind, um weiter zu kommen. Sie betritt aber auch ganz real Neuland, weil es am Reschensee einen neuen Startort gibt – mit besonderem Ambiente an dem mittlerweile zum Kult avancierten, versunkenen Turm in Graun. Und es gibt einen weiteren, ganz neuen Etappenort, Castione della Presolana, vor den Toren von Bergamo. Der bietet die Möglichkeit, eine Region zu erkunden, in der die Transalp noch nie herum gewildert hat. Und als Sahnehäubchen führt in diese neue Region ein spektakulärer Pass hinein, der Passo Vivione, der eines der Streckenhighlights dieser neuen Route ist. Also: vergesst die reine Mathematik: Diese Transalp ist eine konzentrierte Ladung, die Eindruck hinterlassen wird: mit Postkarten-Landschaften, die wie im Film vorbeirauschen, und extravaganten Pass-Straßen, die man gerne lieben würde, aber wohl eher verflucht, wenn man sie hochkurbeln muss. Lust und Frust, Schweiß und Adrenalin, Tiefpunkte und Höhepunkte: Da ist wieder alles drin in der Transalp 2022.

  2. #2
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    Immer kürzer und immer Flacher das ist nicht mehr meins

  3. #3
    Avatar von marvin
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    Zitat Zitat von marathonisti Beitrag anzeigen
    Immer kürzer und immer Flacher das ist nicht mehr meins
    Ja, langsam wird's echt zum Witz.

    Nur zwei Etappen, die mit Mühe die 100km-Grenze überschreiten.
    Keine einzige Etappe über 3000 Höhenmeter.
    Auf der 3. Etappe fährt man allen Ernstes von Bormio nach Livigno . Da lohnt sich das Anziehen ja kaum.

    Die TOUR Transalp ist vor Jahren mal mit 1.000 Kilometern und 20.000 Höhenmetern angetreten. Das war noch eine echte Herausforderung. Seit dem wurde es von Jahr zu Jahr immer weniger. Traurig.
    Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen.

  4. #4
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    Ja, dass die Etappen kürzer wurden, stimmt. Ich weiß noch meine erste Transalp 2011: über 900 Km und fast 20 TSD HM. Ich war abends so platt, dass ich tatsächlich nach der Zieleinfahrt einmal vom Rad gefallen bin. Andere kämpften, um jede Sekunde um zu gewinnen. Ich um jede Minute, um den Zielschnitt zu schaffen.

    Aber immerhin ist es wieder eine echte Transalp über den Hauptalpenkamm (und nicht so eine seltsame Oberitalienrunde) und über die schönsten Pässe der West-Transalp (Stelvio, Fasccagnio, Mortirolo) geht es auch wieder.

    Und wenn ich ehrlich bin. Da ich manchmal so lange unterwegs war, dass das Sigma-Cappuccino-Mobil im Zielbereich schon wieder abgebaut hatte, bin ich nicht böse, wenn es diesmal etwas kürzer ist und auch da ich derzeit sowieso nicht gut in Form bin. Ich bin nach Möglichkeit jedenfalls dabei. Ich hoffe, Transalp-Camp statt Hotel geht auch wieder.
    Geändert von Zoji La (09.12.2021 um 22:00 Uhr)
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  5. #5
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    Unter "normalen" Umständen würde mir das auch nicht passen. Aber mit meinem körperlichen Verschleißstatus ist das nach 7 Jahren Transalp-Abstinenz gar nicht so verkehrt und erhöht die Chance, dass ich es aus eigener Kraft bis zum Gardasee schaffe.

  6. #6
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    Ich habe auch schon 5 Teilnahmen absolviert (die erste in 2011, die letzte in 2018)
    Ich erinnere mich noch an die Königsetappe in 2011 (4. Etappe , 118m km und 3.579 hm von Naturns nach Livignio übers Stilfserjoch)
    oder an 2013 (auch 4. Etappe mit 137 km und 3.994 hm von Zernez nach Livignio über den Ofenpass und das Stilfserjoch)


    Das war damals echt ein Hype, den ich am Anfang noch miterlebet habe.
    Mit schweißnassen Fingern hochpulsig vorm PC gesessen und wie wild in die Tasten gehämmert, weil die Anmeldung innerhalb von 5 Minuten schon komplett ausgebucht war.
    Danach wurde es immer weniger, bei meiner letzten in 2018 waren es „nur noch“ 818 km und 17.700 hm und man konnte sich sogar noch eine Woche vor Beginn anmelden.

    Man will mit der Reduzierung der km/hm sicher die Teilnehmerzahl wieder etwas puschen und ein jüngeres Publikum erreichen, weil die alten harten „Recken“ älter geworden sind und sich das nicht mehr antun wollen und die jungen Burschen eher verweichlichen und immer weniger Bock auf das „Leiden“ haben.

  7. #7
    Avatar von marvin
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    Zitat Zitat von Mr.Spock Beitrag anzeigen
    ...Man will mit der Reduzierung der km/hm sicher die Teilnehmerzahl wieder etwas puschen und ein jüngeres Publikum erreichen, weil die alten harten „Recken“ älter geworden sind und sich das nicht mehr antun wollen und die jungen Burschen eher verweichlichen und immer weniger Bock auf das „Leiden“ haben.
    Das ist der eine Aspekt.
    Tagesetappen >120km/3000hm sind für viele in Frage kommenden Interessenten ein enormes Pensum - sowas schreckt den üblichen Wochenend-RTF-Fahrer natürlich massiv ab.
    Und nur von solchen Hardcore-Fuzzies wie mir, denen es nicht lang und hoch genug gehen kann, lässt sich so eine Veranstaltung nicht finanzieren.

    Womit wir wieder bei den Kosten wären, denn die bieten natürlich auch einen starken Anreiz für eine Streckenverkürzung:
    Jeder zusätzliche Kilometer Strecke kostet bares Geld. Genehmigungen, Absicherung, Streckenposten, Ausschilderung, Verpflegungsstellen...



    Und nein. Auch wenn ich seit Jahren immer wieder rummeckere - ich möchte die Veranstaltung nicht schlechtreden.
    Ich war bisher acht mal dabei und werde definitiv noch ein paar Mal mitfahren. Aber nehme mir trotzdem das Recht heraus, das Ganze auch kritisch zu betrachten. Und da steht nun mal neben einer permanenten Preiserhöhung auch eine permanente Streckenverkürzung zu Buche. Rechnet man Preiserhöhung und Streckenverkürzung zusammen, ist die Transalp seit Bestehen mindestens doppelt so teuer geworden.
    Ich werde trotzdem wieder dabei sein, weil es einfach die mit weitem Abstand beste derartige Veranstaltung ist und alle Helfer und Organisatoren einen tollen Job machen.
    Geändert von marvin (23.12.2021 um 14:01 Uhr)
    Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen.

  8. #8
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    Zitat Zitat von marvin Beitrag anzeigen
    weil es einfach die mit weitem Abstand beste derartige Veranstaltung ist und alle Helfer und Organisatoren einen tollen Job machen.
    da kann ich nur zustimmen, beste Orga, super Streckenabsicherung, Gepäcktransport und Ärzteteam :

  9. #9
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    Die Bike-Transalp ist ebenfalls kürzer geworden und da zählt nicht jeder zusätzlich Km als gebührenverursachend.

    Ich wäre kommenden Sommer auch gerne dabei, aber nicht, wenn man nach der Etappe praktisch in DZ- oder EZ-Quarantäne muss, weil Expo und auch Transalp-Camp dicht sind. Und ich fürchte danach sieht es aus. Aber dann ist der Bike-Festival-Chrakter weg und dann kann ich auch alleine oder mit eine organisierten Radreise fahren. Die sind da in der Summe nicht mehr teurer.
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  10. #10
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    Das war damals echt ein Hype, den ich am Anfang noch miterlebet habe.
    Mit schweißnassen Fingern hochpulsig vorm PC gesessen und wie wild in die Tasten gehämmert, weil die Anmeldung innerhalb von 5 Minuten schon komplett ausgebucht war.
    Danach wurde es immer weniger, bei meiner letzten in 2018 waren es „nur noch“ 818 km und 17.700 hm und man konnte sich sogar noch eine Woche vor Beginn anmelden


    Ich war 2005, 2007, 2010 und 2012 dabei und der Hype der Anmeldung - mit Puls 180 vor dem PC war Stress pur aber auch schon das erste erreichbare Ziel - nach 2010 ging aber das Eventfeeling nach meinem Vernehmen irgendwie etwas zurück. Einen ganz komischen Cut gab es - und dies ist eigentlich gar nicht zu erklären - nachdem der Uli den Staffelstab des Rennleiters an Mark übergeben hat. Okay, nach und nach wurden Leistungen (...) geändert oder angepasst.
    Ich überlege immer irgendwie jedes Jahr - egal ob jetzt als Einzelstarter oder im Team - ob ich noch mal angreifen sollte. Der Reiz ist immer noch da - aber es fehlt so ein wenig der eigentliche Antrieb.

  11. #11
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    Zitat Zitat von Mr.Spock Beitrag anzeigen
    da kann ich nur zustimmen, beste Orga, super Streckenabsicherung, Gepäcktransport und Ärzteteam :
    ...das stimmt natürlich auch, dass war schon ein wenig Profifeeling......ich glaube mich erinnern zu können, dass es in 2005 und 2007 in Italien komplette Begleitung durch die ital. Polizeimotorradeskorte gab, oder ?....

  12. #12
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    Zitat Zitat von Mr.Spock Beitrag anzeigen
    Man will mit der Reduzierung der km/hm sicher die Teilnehmerzahl wieder etwas puschen und ein jüngeres Publikum erreichen, weil die alten harten „Recken“ älter geworden sind und sich das nicht mehr antun wollen und die jungen Burschen eher verweichlichen und immer weniger Bock auf das „Leiden“ haben.
    hm … gerade der Preisanstieg hat in meinen Gefilden den jüngeren Teilnehmern den Stecker gezogen.
    … und trotz kürzerer Strecke gibts nicht mehr Teilnehmer, oder ?

    schon komisch. Ist eigentlich ein schönes, gut organisiertes Event.

  13. #13
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    Zitat Zitat von hate_your_enemy Beitrag anzeigen
    hm … gerade der Preisanstieg hat in meinen Gefilden den jüngeren Teilnehmern den Stecker gezogen.
    … und trotz kürzerer Strecke gibts nicht mehr Teilnehmer, oder ?

    schon komisch. Ist eigentlich ein schönes, gut organisiertes Event.
    Gut organisiert ist auch nicht mehr wie es mal war. Ich erinnere mich gut daran, wie wir 2017 über einen Waldweg geführt worden sind, weil die Genehmigung für die Straße nicht vorlag und man ein Stück sogar schieben musste, weil die Strecke für Rennräder ungeeignet war und es z. T. schwere Stürze gegeben hatte.

    Oder wir in Zernez Ewikgeiten im Regen vor dem Zelt der Essensausgabe standen oder in einer Unterkunft Leute in einerm fensterlosten Bunker nächtigen sollten oder oder oder.

    Aber ich würde es trotzdem wieder machen.

    Ich glaube eher es liegt an dem sportlichen Niveau, das sie jetzt immerhin abgesenkt haben. Wenn man sich mal die früheren Videos der Bike- und TOUR-Transalp anschaut (v. a. vor 2010), dann waren da auch immer ein par Untrainierte (Typ gemütliches Dickerchen) dabei. Habe ich seit 2014 kaum noch gesehen und bei der BIKE-Transalp 2018 gar nicht mehr. Da dominierte der Typ hagere Tretmaschine (von mir abgesehen ) und entsprechend waren die Strecken.
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  14. #14
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    Mich hat final der Ehrgeiz und die Rivalität mancher genervt. Lag aber vermutlich eher an meinem direkten Umfeld. Ich hab die Transalp als Urlaub gesehen und da hab ich kein Bock auf so Sachen.

  15. #15
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    Zitat Zitat von Zoji La Beitrag anzeigen
    Gut organisiert ist auch nicht mehr wie es mal war. ...
    Oder wir in Zernez Ewikgeiten im Regen vor dem Zelt der Essensausgabe standen oder in einer Unterkunft Leute in einerm fensterlosten Bunker nächtigen sollten oder oder oder.
    ...
    Ich weiß nicht wie es mittlerweile ist, aber "früher" waren die Abendveranstaltungen/Pasta-Party ja immer vom Etappenort (dortige Vereine, Touri-Verband o.ä.) organisiert und daher gern einmal "von schwankender Qualität".

    Quartier-Buchung würde ich nie aus der Hand geben/"blind" das Paket buchen, da habe ich mich (bzw. auf Leuten des Teams aufgeteilt) selbst drum gekümmert.

  16. #16
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    Zitat Zitat von hate_your_enemy Beitrag anzeigen
    Mich hat final der Ehrgeiz und die Rivalität mancher genervt. Lag aber vermutlich eher an meinem direkten Umfeld. Ich hab die Transalp als Urlaub gesehen und da hab ich kein Bock auf so Sachen.
    Ich habe den Hinweis auf das Niveau nicht als Kritik, sondern nur als Erklärung gemeint. Da ich immer mit dem Zielschnitt zu kämpfen habe, mich also am anderen Ende des Feldes/Classements täglich bis zur Erschöpfung verausgaben musste und dies genoss - sonst wäre ich da nicht so gerne hingefahren - kann ich es umso mehr verstehen, wenn Leute, die richtig was auf dem Rad können, weiter nach vorne kommen wollen. Denen ist es z. B. wichtig, am nächsten Tag nicht im letzten, sondern im vorletzten Startfeld starten zu können oder gar aufs Podium zu kommen.

    Ich glaube vielmehr, dass, diejenigen die über mehrere Jahre dort starteten, immer besser wurden und andere dann eben irgendwann ausgestiegen sind. Entspannt und komfortabler und mittlerweile sogar nicht unbedingt teurer über die Alpen biken, kann man schließlich auch mit einer organisierten Radreise. Insofern glaube ich, dass jeder mit einem gewissen Anspruch, sich quälen zu wollen, hinfährt.

    Zitat Zitat von Marco Gios Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht wie es mittlerweile ist, aber "früher" waren die Abendveranstaltungen/Pasta-Party ja immer vom Etappenort (dortige Vereine, Touri-Verband o.ä.) organisiert und daher gern einmal "von schwankender Qualität".
    Zwischenzeitlich hatten sie das Abendessen mal privatisiert, was aber nicht gut ankam und auch nicht, vor Freigabe des Abendbuffets erstmal Werbetreibenden das Podium zu überlassen. Die Pasta-Partys waren zuletzt (mein zuletzt war 2018) wieder wie früher. Nothing Special, aber gut.

    Aber ich will gar nicht kritisieren, dass sich die Dinge finanziell rechnen müssen und die Orte zahlen immerhin dafür, dass die TOUR- oder BIKE-Transalp dort halt macht.

    Aber ich sprach mal mit jemandem, der mit Upsolut-Event (u. a.früher Cyclassics, Hamburg Triathlin/IronMan) gearbeitet hatte und zwar anlässlich der Tatsache, dass es im Startbereich der TOUR-Transalp im Zentrum einer Stadt keine Dixie-Klos gab. Der meinte, Upsolut würde bei seinen Events im Pinzip auch so arbeiten, wie die Veranstalter der TOUR/BIKE-Transalp. Aber zusätzlich würden die die Städte fragen, "Was bietet ihr denn unseren Sportlern?". Und Dixie-Klos z. B. wären das Minimum gewesen. Ich glaube, das kam v. a. in den letzten Jahren zu kurz und war vielleicht auch nicht so wichtig, sofernt die Städte bereit waren, die geforderten Beträge zu zahlen.

    Zitat Zitat von Marco Gios Beitrag anzeigen
    Quartier-Buchung würde ich nie aus der Hand geben/"blind" das Paket buchen, da habe ich mich (bzw. auf Leuten des Teams aufgeteilt) selbst drum gekümmert.
    Ich möchte gar nicht ins Hotel, sondern im Camp schlafen. Aber selbst da erwartet man wenigstens Turnhallenniveau und auch das war früher (2011/12) deutlich besser (Kultig fand ich v. a, die Kasernen-Unterkünfte). Aber ich nehme an, in Corona-Zeiten ist Transalp-Camp möglicherweiso sowieso erstmal passé.

    Bei den Hotel-Buchungen habe ich immer wieder mitbekommen, wie Leute nach Zielankunft kilometerweit wieder aus den Orten zur Unterkunft rausfahren mussten (und mir auf dem Weg zum Ziel entgegen kamen). Das wäre nichts für mich.
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  17. #17
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    Event-Stellenausschreibung bei Delius

    Der Delius-Verlag, der Veranstalter der TOUR- und BIKE-Transalp ist, hat eine Stelle "Leitung Radsport-Events" ausgeschrieben, zu deren Aufgabe "die Konzipierung von neuen und Modifikation von vorhandenen Geschäftsmodellen im Radsport – Mountainbike, Rennrad, E-Bike, etc." gehört. Guckst du HIER

    Hört sich an, als würde Marc Schneider aufhören oder jemanden zur Seite bekommen oder / und BIKE- und TOUR-Transalp sollen verändert werden, weil sie sich so, wie sie jetzt laufen, nicht mehr rechnen bzw. nicht genügend Gewinn abwerfern.
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