Ergebnis 1 bis 10 von 10
  1. #1
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    steuersatz tauschen

    hallo.
    habe ja sonst eigentlich alles schon mal am rad gemacht, aber noch nie einen steuersatz getauscht.
    brauche ich da spezialwerkzeug?
    jemand eine anleitung?
    achja, ist nicht integriert - ein glück.

    danke und gruss,
    thorsten

  2. #2
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    Ja, Spezialwerkzeug macht Sinn.
    Kann auch ohne klappen, wenns aber nicht klappt, brauchste n neuen Rahmen und einen neuen Steuersatz...

    Werkzeug ist teuer - Konusabzieher, Konusaufschläger, Lagerschalenaustreiber, Lagerschaleneinpresswerkzeug - in guter Ausführung in € - 3stellig...
    Machen lassen oder Werkstatt finden, bei der Du Werkzeug benutzen darfst...

    Ich hatte mal einen Wechsel mit Lagerschale im Eisfach und Steuerrohr mit Fön erwärmt angetestet - klappt aber nicht...

  3. #3
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    Ich mache ja auch fast alles, aber...
    würde schwer auf Fachwerkstatt mit Spezialwerkzeug plädieren, das Risiko, den Rahmen zu vergurken ist schon gegeben, da für die Nummer schon erheblicher Kraftaufwand erforderlich ist.

    Wenn es denn sein muss, hier gibt es ein paar Hinweise
    http://kh-krieger.de/steuerkopf_wechs.htm

  4. #4
    Frodo Gast
    zahl die 10€ in der Werkstatt. Denn ohne das richtige Werkzeug wird das Pfusch.

    F.

  5. #5
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    ;)

    Aaalso, mein Experimant am alten Stahlrahmen verlief folgendermaßen (und einigermaßen zufriedenstellend):

    Lagerschale austreiben mit einem doppelt geschlitzten Stahlrohr (ähnlich Spezialwerkzeug), Konus abziehen mit einem kleinen Stahlbügel, der jeweils die gegenüberliegenden Seiten den Konus von unten traf. Und immer schön Hartholz drunter. Konus aufschlagen mit passendem Rohrstück (war aber ein fürchterliches Gewürge. Lag wohl auch an der schon etwas vergurkten Gabel). Lagerschalen einschlagen mit Hartholz oben und unten. Am besten ging's, wenn die Lagerschale eben z.B. auf einer treppenstufe liegt un der Rahmen dann sozusagen von oben draufgeklopft wird. Der Stronglight funktioniert seither erstaunlich gut.

    Ergo: War 'ne wichtige Erfahrung, ich hätte sie nicht gebraucht und werde es beim nächsten mal wieder beim netten Händler in der Werkstatt machen

    Thommylein

    P.S. die Lagerschalen der Votec gingen beim MTB irgendwie leichter rein

  6. #6
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    Hab ich letztens erst gemacht, ohne Spezialwerkzeug. Die Lagerschalen hab ich mit einem Hammerstil jeweils von oben und unten ausgeschlagen. Die neuen hab ich mit einem Stück Holz eingeschlagen. Das Problem war der Gabelkonus, mit gleichmäßigen schlagen abwechselnd auf beide Seiten hat er sich dann gelöst. Den neuen hab ich ganz einfach erwärmt, der ist dann von allein raufgerutscht.

    viel Spaß
    der Barnim ist mein Revier

  7. #7
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    Also sorry was Ihr da macht ist Murks!

    Da kauft man für tausende von €iern teure Fahrräder und dann geht man das Risiko ein Rahmen, Gabel und Steuersatz zu ruinieren.

    Wenn es einer unbedingt machen will, dnn kauft man sich halt das Werkzeug. Dürfte so gute 100 €ier machen.

    Die Lagerschalen müssen absolut plan und parallel sitzen, sonst wird es nix! Die werden mit dem richtigen Werkzeug kontrolliert eingepresst und nicht draufgekloppt.

    Wenn ich was selber mache, dann gescheit! Pfusch ist auf Dauer teuer!

    Aber jeder muß selber wissen, wie er sein Material verwürgt. Sorgt dann immer für lustige threads, wenn dann die Bisinistriker um Hilfe rufen, weil´s Material krepiert.
    Gruß, Martin

  8. #8
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    Zitat Zitat von craze
    Also sorry was Ihr da macht ist Murks!

    Da kauft man für tausende von €iern teure Fahrräder und dann geht man das Risiko ein Rahmen, Gabel und Steuersatz zu ruinieren..
    Messerscharf erkannt. Schrub ich ja bereits selbst. Übrigens zu den tausendenen von €iern: Rad war geschenkt


    Zitat Zitat von craze
    Die Lagerschalen müssen absolut plan und parallel sitzen, sonst wird es nix! Die werden mit dem richtigen Werkzeug kontrolliert eingepresst und nicht draufgekloppt.
    der Sitz den Schalen wird doch aber über die Auflageflächen definiert. Dein Einpresswerkzeug preßt zwar schön gleichmäßig auf allen Seiten ein, aber eben bis zum "Anschlag" .

    Zitat Zitat von craze
    Aber jeder muß selber wissen, wie er sein Material verwürgt. Sorgt dann immer für lustige threads, wenn dann die Bisinistriker um Hilfe rufen, weil´s Material krepiert.
    Bist Du sicher, daß Du da die richtigen ansprichst?

    Thommylein

  9. #9
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    Zitat Zitat von Thommylein


    der Sitz den Schalen wird doch aber über die Auflageflächen definiert. Dein Einpresswerkzeug preßt zwar schön gleichmäßig auf allen Seiten ein, aber eben bis zum "Anschlag" .



    Bist Du sicher, daß Du da die richtigen ansprichst?

    Thommylein
    Servus,

    durch das Draufklopfen, kannst Du bei einem Alurahmen schon den Sitz beschädigen, insbesondere, wenn dabei die Lagerschale verkantet. Dies passiert Dir beim Einpressen nicht, weil die Schale vom Werkzeug geführt wird.

    Ich habe nicht explizit Dich angesprochen, das war mehr in die Runde
    Gruß, Martin

  10. #10
    Avatar von pfandflasche
    pfandflasche ist offline müllkramen-der weg zur finanziellen unabhängigkeit
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    kann auch gutgehen!

    also ich habe das immer so gemacht bislang: die lagerschalen im rahmen mit einem alten mtb-lenker herausgeklopft-sachte und mit gefühl-klappt hervorragend.den alten gabelkonus mit einem meisselähnlichen "klotz" aus alumimium abgeklöpfelt-klappt ebenfalls gut.einpressen der neuen lagerschalen mit einer schraubzwinge,wie sie tischler benutzen (im müll gefunden)- mit gefetteten lagerschalen ebenfalls kein thema.auftreiben des neuen konusses mit dem hölzerenen hammerstiel-oder einem alten staubsaugerrohr-ebenfalls aus dem müll-klappt auch gut.fazit:werkzeugkosten im nullbereich.allerdings alles mit gefühl und verstand-wobei ich das auch bei echten toprädern vielleicht nicht tun würde.

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