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  1. #1
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    Lightbulb Die Zusammenstöße häufen sich - Der Konfliktthread

    Nachdem ich innerhalb einer Woche gleich über drei besonders üble Zusammenstöße in unserer kleinen Zeitung gelesen habe, dachte ich, wir sollten mal diesen Konfliktthread starten. Mich würde es einfach brennend interessieren, welche Geschichten Ihr so aus Eurer Zeitung raussucht. Je mehr Beiträge und je drastischer, desto besser, dann können wir auch endlich der neuen Regierung mal etwas auf den Tisch legen, sobald sie sich formiert hat. Daraufhin kann sie sich selbst ausmalen, dass Handlungsbedarf notwendig ist. Auch "Nichtpolitiker" dürfte dieser Thread interessant zu lesen sein.

    Aber bitte möglichst originalgemäß und nicht künstlich übertreiben.

    Also, bei uns gab es folgendes:

    1. Letzte Woche wurde in Köngen/Neckar eine 14-jährige Schülerin von einem tiefergelegten, schwarzen Auto mit lauter Musik derart knapp überholt, dass sie ihn mit der Hand berührte, gegen den Bordstein stürzte und schwer Verletzt ins Krankenhaus kam.

    2. Vorgestern war zu lesen, dass eine 25-jährige Lancia-Fahrerin ebenfalls in Köngen beim Rechtsabbiegen einen auf dem Radweg wartenden 15-jährigen Radler übersah und erfasste. Zum Glück nur leichte Verletzungen und ein Sachschaden von EUR 600,- .

    3. Das beste kam heute! Ein 22-jähriger fuhr auf dem Hauptweg in Richtung Stuttgart Bad-Cannstatt, als er einen Streifenwagen überholen wollte. Dieser bog in diesem Moment unachtsam nach links in einen Nebenweg ein. Der Radler prallte gegen den linken Kotflügel und wurde über die Motorhaube geschleudert. Dabei wurde er schwer verletzt und zog sich vermutlich einen Lendenwirbelbruch zu!

    Allerhand...... jetzt Ihr! Wann immer etwas interessantes kommt: Hier rein damit.
    .

  2. #2
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    Du kannst die neusten Nachrichten ganz einfach finden:

    http://news.google.de/

    http://www.paperball.de/

    Damit kannst Du speziell nach Nachrichten suchen. Suchwörter wie

    Radweg, Radwege, Radfahrer, Radfahrerin, Fahrradfahrer, Fahrradfahrerin, Radler, Radlerin

    liefern dann eine Fülle von Treffern. Bei Google-News kann man praktischerweise auch nach Datum sortieren (oben rechts).

    Beispiel:

    Autofahrer rastet aus
    Ahrensburg

    Ein Autofahrer (29) ist in Ahrensburg ausgerastet, nachdem ein Radfahrer (42) ihn auf ein Fehlverhalten angesprochen hatte. Der Lübecker hatte seinen Kombi am Beimoorweg an der Einmündung Alter Postweg auf dem Radweg geparkt. Der 42jährige hatte seinem Ärger darüber Luft gemacht. Das paßte wiederum dem 29jährigen nicht. Die Männer lieferten sich darauf ein heftiges Wortgefecht. Plötzlich sprang der Autofahrer aus seinem Auto und prügelte auf den Radler ein. Dieser stürzte und verletzte sich leicht an der Hand. Passanten griffen ein und alarmierten die Polizei. Der Lübecker wird wegen Körperverletzung angezeigt.
    cob

    erschienen am 12. Oktober 2005
    http://www.abendblatt.de/daten/2005/10/12/491319.html

    "Do I contradict myself? Very well then I contradict myself. (I am large, I contains multitudes)." Walt Whitman

  3. #3
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    Ihr könnt die News selbstverständlich auch aus den Online-Nachrichten rauskopieren. Aber vieles findet man halt nur in den kleinen Polizeiberichten der Lokalzeitungen.
    .

  4. #4
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    Zitat Zitat von Don Jusi
    Ihr könnt die News selbstverständlich auch aus den Online-Nachrichten rauskopieren. Aber vieles findet man halt nur in den kleinen Polizeiberichten der Lokalzeitungen.
    .
    Die Polizeiberichte der Lokalzeitungen finden sich auch häufig bei google-news. (Natürlich nicht alle, aber es werden immer mehr, da inzwischen auch viele kleinere Zeitungen Online-Angebote aufbauen).

    Lokale Polizeimeldungen kannst Du auch direkt unter

    http://www.presseportal.de/polizeipresse/

    abrufen.

    "Do I contradict myself? Very well then I contradict myself. (I am large, I contains multitudes)." Walt Whitman

  5. #5
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    Cool

    Vielen Dank für die Tipps Interph8ze!

    Dennoch wollte ich eigentilch nicht die ganzen Unfälle selbst zusammensuchen, sondern dachte mehr an eine Art Erlebnisthread im Sinne von: "stellt Euch vor, was ich gerade wieder in der Zeitung gelesen habe...". Denn ich will ja auch gerne, dass dann darüber diskutiert wird. Z.B. was so eine leichte Berührung zwischen einer 14-jährigen Radlerin und einem technofreakigen Autofahrer für fatale Folgen haben kann. Das ist ein Problem der Straße, die von mangelndem Verantwortungsbewusstsein zeugt. Dass es aber auf dem Radweg nicht besser ist, zeigt gleich darauf das zweite Beispiel.

    Irgendwann wird sich dann ein Überhang herauskristallisieren. Z.B. mehr Unfälle auf Radwegen, mit Machos, Damen, Trekkerfahrern etc. . Oder an deinem Beispiel: Falschparker werden zunehmend aggresiv gegenüber den behinderten Radfahrern. Das könnte ich mir durchaus interessant vorstellen.

    Aber danke dennoch, ich schau mir alles mal an!
    .

  6. #6
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    999. Paketdienstfahrer flüchtet nach Zusammenstoß mit Radfahrerin - Schwabing
    Am Freitag, den 24.06.2005, gegen 15.40 Uhr, fuhr eine 25-jährige serbisch-montenegrinische Studentin aus Giesing auf dem Kaiserplatz stadtauswärts. Die junge Frau war mit dem Damenrad unterwegs. Auf Höhe des Anwesens Hausnummer 3 wurde sie von einem Paketdienst-Lkw Marke Iveko überholt. Der 25-jährige deutsche Fahrer hielt dabei offensichtlich den dabei erforderlichen Seitenabstand nicht ein und touchierte mit dem rechten Außenspiegel die Fahrradfahrerin. Diese kam zu Sturz.
    Mit einer Fraktur am Handgelenk und einer Schulterverletzung kam sie mit dem Rettungswagen in ein Münchner Krankenhaus.
    Der Fahrer des Lkw's fuhr ohne anzuhalten weiter, und machte sich damit eines Vergehens der Unfallflucht strafbar. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Ermittlungen konnte er jedoch als verantwortlicher Fahrer des Unfall-Lkw's festgestellt werden.


    Feuerwehr, 27. Juni Balan- / Auerfeldstraße:
    Aus unbekannter Ursache erfasste am heutigen Morgen ein Lastwagen (7.5 to Nutzlast) ein 5-jähriges Mädchen mit ihrem kleinen Fahrrad im Kreuzungsbereich vor den Augen der Mutter. Dabei wurde das Mädchen im Bereich der Hüfte schwerst verletzt. Zwei zufällig anwesende Ärztinnen und ein Feuerwehrmann leisteten erste Hilfe und setzten den Notruf ab.
    Die herbeigerufene Notarztbesatzung versorgte die Patientin vor Ort und transportierte sie anschließend in eine Kinderklinik. Die Mannschaft eines Löschfahrzeuges unterstützte die medizinische Versorgung und betreute die Mutter bis zum Eintreffen eines Kriseninterventionsteams.


    1004. Lkw-Fahrer streift Radlerin und verletzt diese schwer
    Am Dienstag, den 28.06.2005, gegen 10.35 Uhr, fuhr eine 23-jährige deutsche Studentin aus München-Neuhausen mit ihrem Mountainbike die Briennerstraße Richtung Stadtmitte. Sie benutzte den gemeinsamten Fuß-/Radweg. An der Kreuzung zur Meiser-/Arcisstraße wollte sie geradeaus weiter fahren.
    Zeitgleich fuhr ein 27-jähriger deutscher Kraftfahrer aus Oberaudorf mit seinem 26 t – Lastzug Mercedes mit Anhänger die Briennerstraße in gleicher Richtung entlang. Nachdem am Kreuzungsbeginn der gemeinsame Fuß-/Radweg endet, musste die Studentin am Kreuzungsende die rechte Fahrbahnseite benutzen. Beide Verkehrsteilnehmer – Radlfahrerin und Lkw – fuhren gleichzeitig über die Kreuzung. Danach fuhr der Kraftfahrer mit seinem Lkw so dich an der Mountainbikerin vorbei, dass diese mit dem linken Lenker am vorderen rechten Radlauf des Lkw's einfädelte. Die Studentin kam dadurch ins Straucheln. Dann streifte sie an der rechten Seite des Lasters entlang. Schließlich geriet sie zwischen Lkw und Anhänger. Sie stürzte vom Rad auf die Straße und wurde vom rechten Vorderrad des unbeladenen Anhängers überrollt.
    Die Frau wurde mit schweren Verletzungen im Beckenbereich in ein Münchner Krankenhaus gebracht. Aufgrund der schwere der Verletzungen wurde ein Gutachter zur Unfallstelle beordert.

    Feuerwehrbericht:
    Ein, in Richtung Karolinenplatz fahrender, mit Ziegel beladener Lkw touchierte eine 22-jährige Radfahrerin und überrollte sie mit dem Hinterrad seines Anhängers, glücklicherweise war dieser jedoch nicht beladen. Die junge Frau erlitt dabei mehrfache Brüche im Beckenbereich sowie Verletzungen an der Wirbelsäule.
    Die Besatzung eines Rettungswagens vom Roten Kreuz die zuerst an der Einsatzstelle eintraf begann sofort mit der Erstversorgung der Verunfallten. Ein nachalarmiertes Hilfeleistungslöschfahrzeug von der Hauptfeuerwache sowie das Notarztteam Mitte unterstützen die Versorgung.
    Zum schonenden Transport wurde sie in eine Vakuummatratze eingebettet und kam anschließend in den Schockraum eines Münchner Krankenhauses.
    Den ca. 40-jährigen, schockierten Lenker des Lastzuges betreuten Polizeibeamte.

    1009. Gefährliche Begegnungen zwischen Radfahrer und LKW-Fahrer
    - siehe Pressebericht vom 28.06.2005, Ziffer 1004
    In den vergangenen Tagen kam es im Stadtgebiet München zu mehreren schweren Verkehrsunfällen zwischen Radfahrern und LKW-Fahrern. Am 27.06.2005 übersieht ein Lkw-Fahrer beim Rechtsabbiegen eine 5-jährige Fahrradfahrerin und überrollt sie mit dem Vorderreifen. Am 24. und 28.06.2005 streift jeweils ein Lkw-Fahrer beim Überholen eine Radfahrerin. In einem Fall wird sie überrollt und in dem anderen wird sie vom Außenspiegel getroffen und kommt zu Sturz. Bei allen Unfällen erlitten die Radfahrerinnen schwerste Verletzungen.
    Die Verkehrspolizei München gibt daher folgende Hinweise:
    Für den Radfahrer:
    Fahren Sie niemals bei langsamen Verkehr neben einem LKW oder Bus her. Werden Sie zu knapp von einem dieser Fahrzeuge überholt, halten Sie an und steigen Sie vom Fahrrad ab.
    Denken Sie daran, dass Sie sich neben einem Bus oder LKW im "Toten Winkel" befinden können. Suchen Sie Blickkontakt über den rechten Außenspiegel zum LKW-Fahrer: Können Sie ihn nicht sehen, kann auch er Sie nicht sehen! Kein Risiko eingehen!! Im Zweifelsfall hinter dem LKW bleiben und den Abbiegevorgang abwarten.
    Für den LKW-Fahrer:
    Verzichten Sie auf den Überholvorgang, wenn der Mindestabstand von einem Meter zum überholenden Radfahrer nicht einzuhalten ist. Rechnen Sie mit der Verunsicherung und dem Schrecken des Radfahrers, wenn er durch den LKW in Bedrängnis gerät.
    · Beim Rechtsabbiegen reicht nicht der Blick in den rechten Außenspiegel, denken Sie an den "Toten Winkel"!
    · Abbiegen in Schrittgeschwindigkeit, auch wenn im Spiegel niemand zu sehen ist.
    · Einem erkannten Radfahrer können noch mehrere folgen.
    · Kinder sind aufgrund ihrer geringen Größe sehr viel früher im "Toten Winkel" und können daher noch später erkannt werden als Erwachsene.

  7. #7
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    1019. 33-jähriger Lkw-Fahrer übersieht zwei Postradler und verletzt beide schwer
    Am Donnerstag, den 30.06.2005, gegen 08.50 Uhr, war ein 33-jähriger Lkw-Fahrer aus Darmstadt mit seinem Mercedes Actros Autotransporter auf der Heidemannstraße in östlicher Richtung unterwegs. Auf Höhe der Bundeswehrkaserne Heidemannstraße 50 wollte er mit seinem Zug bei Grün nach rechts abbiegen.
    Zur gleichen Zeit fuhr ein 51-jähriger Postzusteller mit seinem 42-jährigen Kollegen mit ihren gelben Posträdern auf dem Radweg der Heidemannstraße ebenfalls in östliche Richtung. An der Einmündung zur Kaserne wollten die beiden Postler geradeaus weiterfahren. Sowohl die Radfahrer als auch der Lkw-Fahrer hatten Grünlicht. Der 33-jährige Kraftfahrer übersah jedoch die beiden Postzusteller und erfasste mit seinem Zug die Radler. Das Fahrrad des 51-jährigen Postzustellers steckte dabei unter dem rechten Vorderreifen des Lkw's, das andere Radl verkeilte sich unter dem rechten Unterfahrschutz.
    Beide Briefträger stürzten schwer, wobei sich der 51-Jährige einen Schulterbruch zuzog und vom Notarzt versorgt werden musste. Sein 42-jähriger Kollege erlitt starke Prellungen und Schürfwunden. Die beiden Unfallopfer wurden mit dem Rettungsdienst in ein Münchner Krankenhaus gebracht.
    Am Lkw des 33-jährigen Darmstädters entstand leichter Sachschaden, die beiden Posträder wurden total beschädigt. Die Briefe, die die beiden Postzusteller in ihren Posttaschen hatten, wurden auf anwesende Kollegen verteilt, die die Zustellung übernahmen.

    1030. Zwei 13-jährige Radfahrerinnen missachten Vorfahrt - Hohenbrunn
    Zu einem Verkehrsunfall, bei dem zwei 13-jährige Schülerinnen, die gemeinsam verbotswidrig ein Mountainbike benutzten, einer Autofahrerin die Vorfahrt nahmen, kam es am Freitag, 01.07.2005, gegen 19.15 Uhr, an der Kreuzung Siegertsbrunner Str./Pframmerner Weg in Hohenbrunn.
    Die beiden Freundinnen fuhren auf dem Mountainbike der Deutschen auf dem Pframmerner Weg entlang. Während die Deutsche auf den Pedalen stehend das Fahrrad bewegte und lenkte, saß die 13-jährige Britin auf dem Sattel. An der Einmündung des Pframmerner Weges in die Siegertsbrunner Straße wollte die beiden Mädchen geradeaus über die Siegertsbrunner Straße fahren. Durch Vorfahrt gewährend ist der Pframmerner Weg gegenüber der Siegertsbrunner Straße Vorfahrtsstraße untergeordnet.
    Eine 40-jährige Einzelhandelskauffrau aus Höhenkirchen war mit ihrem Mitsubishi zunächst auf der Dorfstraße unterwegs. Auf Höhe der Einmündung des Pframmerner Weges wird die Dorfstraße zur Siegertsbrunner Straße. Die beiden Mädchen übersahen beim Einfahren in die Siegertsbrunner Straße den Mitsubishi und wurden von der rechten Fahrzeugfront des Fahrzeuges erfasst. Beide Mädchen stürzten über die Kühlerhaube des Pkw zu Boden und verletzten sich.
    Die Deutsche, die sich Kopfverletzungen und Prellungen zuzog, kam mit dem Rettungshubschrauber in ein Münchner Krankenhaus zur stationären Behandlung. Die Britin, die sich Prellungen zuzog, wurde von Angehörigen zur ambulanten Behandlung in ein Münchner Krankenhaus gebracht. Die Autofahrerin wurde beim Unfall nicht verletzt. Das Fahrrad wurde total, das Auto nur leicht beschädigt.

    1034. Radfahrer verletzt 3-jähriges Kind und flüchtet - Zeugenaufruf
    Ein 3-Jähriger war am Samstag, 02.07.2005, um 21.00 Uhr, mit seiner Oma und deren Lebensgefährten im westlichen Teil des Ostparks auf der Brücke über dem Ostparksee unterwegs. Der Weg ist durch Verkehrszeichen als gemeinsamer Geh- und Radweg ausgeschildert.
    Zur Unfallzeit fuhren zwei Radfahrer auf dem Weg entlang. Auf der Brücke stieß der ältere der beiden Radfahrer frontal gegen das 3-jährige Kind, wobei beide zu Boden stürzten. Der Bub zog sich zwei Schürfwunden im Gesicht zu, während der Radfahrer unverletzt blieb. Die Großmutter und deren Lebensgefährte brachten den Enkel zur Hofangerstraße, um dort auf den herbeigerufenen Rettungswagen und die Polizei zu warten. Den Radfahrer baten sie an der Unfallstelle zu bleiben. Als sie später mit den eingetroffenen Polizeibeamten zur Unfallstelle zurückkehrte, war der Radfahrer nicht mehr da.
    Beschreibung des Radfahrers:
    Ca. 35- 40 Jahre alt, südländisches Aussehen, dunkle, kurze Haare, 170 – 175 cm groß, untersetzte Statur, bekleidet mit einer schwarzen ärmellosen Weste und kurzärmeligen weißem Hemd, war mit silber- und blaufarbenen Mountainbike unbekannter Marke unterwegs.
    Der 3-jährige Junge wurde mit dem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Münchner Krankenhaus gebracht.

    1081. 13jährige Radfahrerin übersieht Rentnerin
    Eine 13jährige Schülerin aus Neuhausen fuhr mit ihrem Streetbike verbotswidrig auf dem Gehweg der Renatastraße. Sie war auf dem Nachhauseweg von der Schule. Nach ihren eigenen Angaben wurde sie durch eine entgegenkommende Mutter mit Kleinkind abgelenkt, so dass sie eine 85jährige Rentnerin aus Neuhausen einfach übersah. Die Schülerin fuhr mit ihrem Rad frontal gegen die Rentnerin, wobei beide stürzten. Die Fußgängerin erlitt dabei schwere Schädelverletzungen und wurde mit dem Rettungsdienst in ein Münchner Krankenhaus gebracht. Die 13jährige kam mit leichten Abschürfungen davon und ließ sich in einem nahegelegenen Krankenhaus ambulant versorgen. (gemeldet am 10.7.05)

    1089. Terminhinweis:Verkehrsaufklärungsaktion anlässlich eines schweren Seniorenunfalls
    Zeitpunkt der Aktion: 13.07.2005, ab 12.00 Uhr,
    Unfallörtlichkeit: Renatastr. 71a
    Die Verkehrspolizeiinspektion Verkehrserziehung und –aufklärung führt in Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion 42 an der Unfallstelle eine Verkehrsaufklärungsaktion für Senioren durch. Bei dem Verkehrsunfall vom 08.07.2005, 11.30 Uhr, wurde eine 85-jährige Frau auf dem Gehweg von einer dort verbotswidrig mit dem Fahrrad fahrenden 13-jährigen Schülerin angefahren. Beide Beteiligten stürzten und die Rentnerin zog sich schwere Schädelverletzungen zu; die Schülerin kam mit leichten Abschürfungen davon.
    Am Informations-Fahrzeug werden:
    · Wurfzettel zum aktuellen Verkehrsunfall verteilt,
    · der Flyer „Seniorenrat/d" erläutert und ausgegeben
    · sowie Verkehrsaufklärungsgespräche mit nützlichen Tipps zur Verhütung ähnlicher Verkehrsunfälle angeboten.

    1105. Radfahrer von Pkw erfasst und schwer verletzt - Prinzregentenstraße
    Eine 43-jährige deutsche Verkäuferin fuhr mit ihrem VW Golf am Dienstag, den 12.07.2005, gegen 16.05 Uhr, die Prinzregentenstraße stadtauswärts. Während auf ihrem Fahrstreifen zügig gefahren werden konnte, war auf der Gegenfahrbahn aufgrund hohen Verkehrsaufkommens ein Stau entstanden. Ein 46-jähriger chinesischer Koch aus München-Ramersdorf überquerte auf Höhe Prinzregentenstraße 75 mit seinem Damenrad aus Sicht der Golffahrerin die Prinzregentenstraße von links nach rechts. Als er für die Autofahrerin verdeckt hinter stehenden Fahrzeugen auf deren Fahrstreifen einfuhr, wurde er vom Golf frontal erfasst. Der Koch wurde auf die Fahrbahn geschleudert und schwer verletzt. Mit Verletzungen am Kopf und im Bereich des Oberkörpers wurde er in ein Münchner Krankenhaus gebracht. Das Damenrad wurde total beschädigt; am Pkw entstand mittlerer Sachschaden. Die Prinzregentenstraße war für den Zeitraum der Unfallaufnahme für ca. drei Stunden stadtauswärts gesperrt. Der Straßenverkehr wurde abgeleitet. Zur Unfallaufnahme wurde ein Sachverständiger hinzugezogen.

  8. #8
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    1124. Beleidigter Radler verfolgt Autofahrer durch die halbe Stadt
    Ein 27-jähriger Grieche, Sicherheitsangestellter aus Unterföhring, fuhr am Freitagmittag, um 12.00 Uhr, mit seinem Pkw, einem Renault, auf der Sparkassenstraße in nördl. Richtung. Den Einmündungsbereich mit der Ledererstraße wollte er in gerader Richtung überqueren und missachtete dabei die Vorfahrt eines von rechts kommenden 39-Jährigen Radlfahrers. Nachdem sich die beiden Verkehrsteilnehmer gegenseitig mit dem sogenannten „Stinkefinger" begrüßten, stürzte der Radler vermutlich beim Ausweichmanöver zu Boden und verletzte sich dabei leicht. Der Grieche setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den Unfallbeteiligten zu kümmern. Der jedoch verfolgte den Autofahrer, konnte ihn auch bereits nach ca. 100 Metern einholen und zur Rede stellen. Der Pkw-Fahrer gab an, nichts von einem Unfall bemerkt zu haben und meinte auf die Forderung nach seinen Personalien nur, der Radlfahrer könnte sich ja das Kennzeichen von seinem Fahrzeug notieren. Im Anschluss daran setzte er seine Fahrt fort.
    Der Radlfahrer, mit der Gesamtsituation überhaupt nicht zufrieden, setzte sich wieder auf sein Mountainbike und fuhr dem Renault-Fahrer weiterhin nach. Noch ganze zweimal konnte der offensichtlich recht sportliche 39-Jährige den Pkw-Fahrer einholen und zur Rede stellen, bis die Beiden, mittlerweile in Schwabing angekommen, von Passanten getrennt wurden. Hierbei konnte sich der Sicherheitsangestellte endgültig von seinem hartnäckigen Verfolger trennen und, wie sich bei den Nachermittlungen ergab, dass geholte Essen zu seinen Arbeitskollegen bringen.
    Zeugenaufruf:
    Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstr. 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.

    1142. Schwerpunkteinsatz „Ungeschützte Verkehrsteilnehmer"
    Im Frühjahr und Sommer genießen viele Münchnerinnen und Münchner das schöne Wetter mit viel Bewegung im Freien, vorzüglich auf dem Fahrrad. Leider enden solche Freizeitaktivitäten oftmals im Tal der Tränen, wenn die Radlerin/der Radler bei einem Unfall verletzt oder gar getötet wird. Im Jahr 2004 ereigneten sich im Bereich des Polizeipräsidiums München 2.557 Verkehrsunfälle mit Radfahrerbeteiligung. Dabei wurden 2.257 Radfahrer verletzt und 6 Radfahrer getötet. Im ersten Halbjahr 2005 wurden 1.119 Fahrradfahrerunfälle registriert, 891 Radfahrer verletzt und 3 getötet. Bei mehr als der Hälfte aller VU war das Nichtbeachten der Verkehrsvorschriften durch Radfahrer die Unfallursache! Die Tatsache, dass den hier angesprochenen Verkehrsteilnehmern das schützende „Blechkleid" und technische Errungenschaften wie zum Beispiel ABS fehlen, haben zwangsläufig bei einem Verkehrsunfall häufig schwere bis tödliche Verletzungen zur Folge. Die Beanstandungszahlen aus dem Jahr 2004 und Beobachtungen im Verkehrsalltag lassen allerdings den Schluss zu, dass vielen Fahrradfahrern und Fußgängern diese Tatsache nicht bewusst ist oder dass sie ihre Schutzlosigkeit ignorieren.
    So wurden im Bereich des Polizeipräsidiums Münchens 2004 15.188 Radfahrer beanstandet. Die überwiegende Mehrheit, 5.562 Radfahrer, fuhr bei Rotlicht in den Kreuzungsbereich ein. Platz 2 der Hitliste belegt der Verstoß „Radweg in falscher Richtung befahren" mit 2.353 Beanstandungen und Platz 3 mit 1.541 Verstößen „Handy verbotswidrig während der Fahrt benutzt". Im ersten Halbjahr 2005 wurden 7.165 Radfahrer beanstandet, davon bereits 3.190 Radfahrer wegen eines Rotlichtverstoßes. 1.350 befuhren den Radweg in falscher Richtung und 795 benutzten verbotswidrig während der Fahrt das Handy. Um diesem Phänomen entgegenzuwirken, führte die Polizeiinspektion 12 (Maxvorstadt) mit Unterstützungskräften der Bayerischen Bereitschaftspolizei in den letzten zwei Wochen einen Schwerpunkteinsatz „Ungeschützte Verkehrsteilnehmer" im Bereich der Polizeidirektion Nord durch. Dabei wurden insgesamt 1.350 Verstöße von Radfahrern festgestellt und geahndet. 208 Radfahrer erhielten eine Anzeige wegen qualifizierter Rotlichtverstöße (Dauer des Rotlichts: mind. 3 Sekunden), bei 901 Missachtungen des Rotlichts wurde eine Verwarnung mit Verwarnungsgeld ausgesprochen.
    Bei den weiteren Verstößen handelte es sich um das verbotswidrige Befahren des Gehwegs, Telefonieren mit Handy und das Befahren des Radweges in falscher Richtung . Die Münchner Polizei appelliert angesichts dieser Zahlen zum wiederholten Male eindringlich an die Radfahrer durch Beachtung der Verkehrsvorschriften ihr Leben und ihre Gesundheit zu schützen.

    1153. BMW-Fahrer verletzt Radfahrer und flüchtet
    Am Mittwoch, den 20.07.2005, gegen 14.45 Uhr, fuhr ein 28-jähriger Polizeibeamter aus Milbertshofen in seiner Freizeit mit seinem Fahrrad, ein Rennrad, Marke Canondale, auf der Rheinstraße in westliche Richtung. Ein bislang unbekannter Fahrzeugführer wollte zeitgleich vom Gehweg des Anwesens Rheinstraße 8 durch die parkenden Fahrzeuge auf die Straße einfahren. Dazu fuhr der oder die Autofahrer/in zunächst kurz an und blieb dann stehen; die Fahrzeugfront ragte etwa einen Meter in die Fahrbahn.
    Der Polizist wollte den wartenden Pkw, ein schwarzer 5er-BMW, umfahren und fuhr daher ungebremst weiter. Als sich der Radler ca. 10 Meter vor dem Auto befand, fuhr dieses plötzlich an. Der Beamte bremste sein Fahrrad stark ab und versuchte nach rechts auszuweichen, um hinter dem Pkw vorbeizufahren. Dabei stürzte er auf die Fahrbahn; es kam zu keiner Berührung zwischen dem Radfahrer und dem Pkw. Der unbekannte Autofahrer flüchtete von der Unfallstelle über die Rheinstraße in westliche Richtung.
    Durch den Sturz wurde der Milbertshofener leicht verletzt. An seinem Fahrrad entstand mittlerer Sachschaden.
    Zeugenaufruf:
    Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando München, Tel. 089/6216-3322, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

    1173. Zusammenstoß zweier Radfahrer am Prinzregentenplatz – beide verletzt- Zeugenaufruf
    Am Sonntag, 24.07.2005, gegen 14.35 Uhr, ereignete sich ein Unfall mit zwei Radfahrern am Prinzregentenplatz. Der Ablauf stellt sich nach ersten Erkenntnissen wie folgt dar:
    Ein 20-jähriger Deutscher aus Berg-am-Laim fuhr mit seinem Fahrrad ordnungsgemäß auf dem Radweg der Prinzregentenstraße stadteinwärts. Nach seinen Angaben kam ihm auf Höhe Prinzregentenplatz 23 von rechts über den Gehweg eine unbekannte Radfahrerin entgegen. Die Radlerin bog verbotswidrig nach links auf „seinen Radweg" ein. Ein Zusammenstoß Beider war nicht mehr zu verhindern. Der Radler und die Radlerin stürzten beide auf den Asphalt. Während der 20-Jährige dabei einen Nasenbeinbruch erlitt, wurde die Unfallverursacherin vermutlich im Bereich der linken Stirnseite durch eine Platzwunde verletzt.
    Der Radler wurde vor Ort von Passanten versorgt. Die Radlerin entfernte sich von der Unfallstelle in unbekannte Richtung, ohne sich weiter um die Unfallfolgen zu kümmern.
    Von der flüchtigen Radfahrerin liegt folgende Beschreibung vor:
    Ca. 50 bis 60 Jahre alt, ca. 165 cm groß, graue, kurze, leicht gewellte Haare, dünne Statur, sprach deutsch, Verletzung an der linken Kopfseite; Bekleidung unbekannt;
    Fahrrad: älteres Rad, Farbe dunkelblau;
    1186. 34-jähriger Radfahrer auf dem Weg zur Arbeit schwer verletzt
    Ein 34-jähriger deutscher Beamter war am Dienstag, 26.07.2005, gegen 06.40 Uhr, auf dem Radweg der Arnulfstraße stadteinwärts unterwegs. Der Mann, der auf dem Weg zur Arbeit war, trug keinen Fahrradhelm. Auf Höhe des Paketpostamts in der Arnulfstraße 197 fuhr ein 39-jähriger deutscher Kraftfahrer mit seinem Lkw aus der Ausfahrt und wollte in die Arnulfstraße nach rechts einbiegen. Hierbei übersah er den von links kommenden Radfahrer. Der 34-Jährige prallte mit dem Kopf gegen die linke Frontscheibe und stürzte auf die Fahrbahn. Der Beamte zog sich schwere Kopfverletzungen zu und kam mit dem Rettungsdienst in ein Münchner Krankenhaus. Am Lkw sprang die Frontscheibe, am Rad entstand augenscheinlich kein Schaden.

    1243. Inline-Skater verursacht Verkehrsunfall und flüchtet – ein Radfahrer verletzt
    Erst jetzt wurde der Polizei ein Unfall, der bereits am Samstag, den 23.07.2005, in der Fürstenrieder Straße passierte, gemeldet. Gegen 19.00 Uhr war ein 72-jähriger Rentner aus Laim mit seinem Fahrrad auf dem Radweg der Fürstenrieder Straße in nördliche Richtung unterwegs. Hinter ihm befand sich, ebenfalls mit dem Fahrrad, seine Ehefrau.
    Aus dem Friedrich-Brugger-Weg, der als Fuß- und Radweg ausgeschildert ist, bog von rechts ein unbekannter Junge auf Inline-Skates ein. Der Rentner bremste sofort, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Hierbei stürzte er über den Lenker und zog sich massive Prellungen an Schulter und Rippen zu. Der ca. 12 bis 14 Jahre alte Bub bot dem Verletzten an, mit seinem Handy einen Rettungswagen zu verständigen. Als der 72-jährige Rentner den Inline-Skater bat, die Polizei zu verständigen, flüchtete dieser jedoch von der Unfallstelle, ohne sich weiter um das Ehepaar zu kümmern.
    Täterbeschreibung:
    Ca. 12 bis 14 Jahre alt, ca. 170 bis 180 cm groß, blonde, kurze Haare;
    Zeugenaufruf:
    Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando München, Tel. 089/6216-3322, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

  9. #9
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    1244. Radfahrer stürzt wegen geöffneter Beifahrertür - Verursacherin flüchtet
    Am Sonntag, den 31.07.2005, gegen 15.50 Uhr, fuhr ein 34-jähriger Schwabinger in der Hirschau, vom Seehaus kommend, in Richtung Gyßlingstraße. Bei den dortigen Schrägparkbuchten parkte ein Pkw entgegen der Fahrbahnmarkierung und in Fahrtrichtung links.
    Als der Programmierer auf Höhe des Fahrzeugs war, öffnete eine unbekannte Frau die Beifahrertür, so dass der 34-Jährige nicht mehr reagieren konnte und gegen die Tür fuhr. Er stürzte anschließend gegen einen Lichtmast und blieb dort benommen liegen. Vom Rettungsdienst wurde der Radfahrer zur ambulanten Behandlung in ein Münchner Krankenhaus gebracht. Die Unfallverursacherin bzw. der Fahrer des Pkw flüchteten anschließend von der Unfallstelle.
    Zeugenaufruf:
    Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando München, Tel. 089/6216-3322, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

    1341. 25-jähriger Radfahrer missachtet Rotlicht, kollidiert mit Pkw und verstirbt im Krankenhaus
    Am Donnerstagmorgen, den 18.08.2005, gegen 01.40 Uhr, fuhr ein 25-jähriger Radfahrer aus der Au auf dem Mariahilfplatz in südwestliche Richtung. Bei der Kreuzung zur Ohlmüllerstraße fuhr er trotz Rotlicht in den Kreuzungsbereich ein und wurde von einem 18-jährigen Fiesta-Fahrer erfasst.
    Mit schweren Kopfverletzungen wurde der 25-jährige Mountainbiker mit dem Notarzt in eine Münchner Klinik eingeliefert, wo er kurz danach an seinen schweren Verletzungen verstarb. Der junge Mann aus der Au hatte zur Unfallzeit keinen Fahrradhelm getragen.
    Der 18-jährige Pkw-Fahrer blieb unverletzt, erlitt jedoch einen Schock. Am Fahrrad entstand Totalschaden, am Ford Fiesta des 18-Jährigen mittlerer Sachschaden. Der Gesamtschaden dürfte sich auf etwa 6.000 Euro belaufen.
    Zur Unfallaufnahme wurde eine Sachverständige hinzugezogen. Die Unfallstelle musste teilweise vollständig gesperrt werden. Aufgrund der Nachtzeit kam es zu keinen nennenswerten Verkehrsbehinderungen.


    1350. Radfahrer überholt Radfahrer – Planegg
    Zu einem folgenschweren Verkehrsunfall kam es am 18.08.2005 gegen 17.00 Uhr im Bereich der Gemeinde Planegg auf der Kreisstraße M 21.
    Ein 65-jähriger Deutscher aus Gräfelfing war mit seinem Fahrrad auf dem gemeinsamen Geh- und Radweg der Kreisstraße M 21 von Planegg in Richtung Germering unterwegs und wollte einen vorausfahrenden Radfahrer überholen. Dabei stieß er mit seinem Vorderreifen gegen den Hinterreifen des Vorausfahrenden und kam zu Sturz. Er zog sich Kopfverletzungen sowie Prellungen am gesamten Körper zu und wurde mit dem Rettungsdienst in ein Münchner Krankenhaus eingeliefert. Der vorausfahrende Radfahrer ein ca. 30 Jahre alter Mann, ca. 180 cm groß und mit einem blauen Fahrrad unterwegs blieb zunächst an der Unfallstelle, entfernte sich jedoch vor dem Eintreffen der Polizei.
    Am Fahrrad des Verletzten 65-Jährigen entstand ca. 250,- Euro Sachschaden, über mögliche Personen- oder Sachschäden des Unfallgegners ist nichts bekannt.

    1384. 26 t-Lkw kollidiert mit Radfahrerin– eine Schwerverletzte
    Ein 51-jähriger österreichischer Kraftfahrer aus Haidhausen wollte am Donnerstag, 25.08.2005, gegen 05.45 Uhr, mit seinem 26 Tonner-Lkw aus einem Anwesen in der Orleansstraße über den Geh-/Radweg nach rechts auf die Orleansstraße ausfahren. Dabei übersah er eine 52-jährige serbische Radfahrerin aus Berg am Laim, die verbotswidrig auf dem linken Radweg fuhr. Die Radfahrerin hatte noch geklingelt und gehofft, dass der Lkw-Fahrer sie passieren lassen würde.
    Beim Zusammenprall zog sie sich eine Fraktur am rechten Bein zu und musste mit dem Rettungsdienst in ein Münchner Krankenhaus gebracht werden.

    1385. Radfahrer kollidiert mit MVG-Bus und flüchtet
    Am Donnerstag, den 25.08.2005, um 17.15 Uhr, fuhr ein 53-jähriger Kraftfahrer aus Moosach mit dem Bus der Linie 58 auf dem Sonderfahrstreifen für Busse die Kapuzinerstraße in südliche Richtung. Es befanden sich zu diesem Zeitpunkt etwa 50 Fahrgäste im Bus. An der Kreuzung zur Geyerstraße musste er aufgrund des Signalgebers anhalten. Als der Busfahrer dann anfuhr und auf die Fahrbahn der Kapuzinerstraße einfahren wollte, kreuzte ein bislang unbekannter Radfahrer, der vom rechten Fahrbahnrand aus über die zwei Fahrstreifen der Kapuzinerstraße hinweg bei Rotlicht auf den Sonderfahrstreifen des Busses einfuhr.
    Trotz einer sofortigen Schnellbremsung des Busfahrers kam es zur Kollision zwischen dem Bus und dem Radfahrer, der vor dem Bus auf den Boden stürzte. Bei dem Bremsmanöver verletzten sich zwei Fahrgäste, eine 82-jährige Rentnerin und ein 56-jähriger Angestellter. Der Radfahrer erhob sich von der Fahrbahn und entfernte sich unerkannt von der Unfallstelle. Als der Busfahrer dies bemerkte, rannte er ihm nach und konnte ihn einholen. Beide gingen zum Bus zurück und der Busfahrer verständigte über die Leitstelle die Polizei und den Rettungsdienst. Diese Gelegenheit nahm der Radfahrer wahr, um sich erneut und diesmal erfolgreich von der Unfallstelle zu entfernen. Der 56-jährige Angestellte musste zur ambulanten Behandlung in ein Münchner Krankenhaus gebracht werden; die Rentnerin begab sich selbst in ärztliche Behandlung. Der unbekannte Radfahrer wurde offensichtlich nicht verletzt.

    1389. Radfahrerin gerät mit Vorderreifen in die Straßenbahnschiene und stürzt – Isartorplatz
    Eine 28-jährige Rechtsanwältin aus München fuhr mit ihrem Fahrrad am vergangenen Freitag, 26.08.2005, um 11.30 Uhr, den Isartorplatz in Richtung Thierschstraße. Plötzlich geriet sie mit dem Vorderreifen in die Straßenbahnschiene. Dadurch verlor die Radfahrerin das Gleichgewicht und kam ins Trudeln. Sie stürzte und prallte mit dem Rücken gegen das Heck eines am rechten Straßenrand ordnungsgemäß geparkten PKW. Mitarbeiter einer dort ansässigen Apotheke verständigten einen im gleichen Anwesen praktizierenden Arzt. Die Radfahrerin begab sich mit dem Arzt zur weiteren Behandlung in dessen Praxis. Nachdem dieser eine Verletzung der Wirbelsäule nicht aussschließen konnte, wurde die Frau mittels einer Drehleiter der Feuerwehr aus dem 1. Stock der Arztpraxis geborgen. Die Frau kam mit einem Rettungswagen zur stationären Behandlung in eine Münchner Klinik. Am geparkten Fahrzeug entstand kein Sachschaden, das Fahrrad wurde nur minimal beschädigt.

  10. #10
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    1406. Zusammenstoß zweier Radfahrer - Oberhaching
    Ein 28-jähriger Metallarbeiter aus Giesing fuhr am gestrigen Montagabend, gegen 23.00 Uhr, mit seinem Fahrzeug die Linienstraße in nördlicher Richtung. Ca. 100 Meter nach dem Anwesen 133, in einer scharfen Rechtskurve, kamen ihm auf dem asphaltierten Weg im Wald zwei Radfahrer entgegen. Davon war einer äußerst weit auf der linken Seite unterwegs. Es kam zur Berührung mit der Lenkerstange und der 28-Jährige stürzte. Dabei zog dieser sich leichte Verletzungen am Kopf zu.
    Der unfallverursachende Radfahrer und seine Begleiterin einigten sich mit dem Metallarbeiter darauf, sich mit ihm zu einer Tankstelle in der Raiffeisenallee zu begeben und dort die Polizei zur Unfallaufnahme hinzuzuziehen. Kurz vor der Tankstelle fuhren der Unfallverursacher und seine Begleiterin, ohne ihre Personalien genannt zu haben, in Richtung Deisenhofen davon.
    Der 28-Jährige musste von der Tankstelle mit dem Rettungsdienst in ein Münchner Krankenhaus zur ambulanten Behandlung gebracht werden.

    1434. Lkw-Fahrer übersieht beim Aussteigen Radfahrer
    Am Donnerstag, den 01.09.2005, parkte ein 51-jähriger Kraftfahrer seinen Lkw samt Anhänger auf der Wendl-Dietrich-Straße auf Höhe des Anwesens Nr. 23. Wegen der geringen Fahrbahnbreite benutzte der Adelzhausener zum Parken den rechten Fahrstreifen und den parallel verlaufenden Radweg. Für den Radfahrverkehr war somit lediglich eine Restbreite von ca. 45 cm vorhanden.
    Gegen 10.30 Uhr fuhr ein 41-jähriger Grafiker aus München mit seinem Mountainbike, Marke Lotus, auf dem Radweg in östliche Richtung. Aufgrund des verparkten Radweges musste er auf die Fahrbahn ausweichen. Als er auf Höhe des Führerhauses öffnete der Kraftfahrer die Fahrzeugtür, ohne auf den nachfolgenden Verkehr zu achten. Der Münchner konnte nicht mehr ausweichen und stieß mit dem Kopf gegen die Fahrertür. Durch den heftigen Anstoß stürzte er auf die Fahrbahn. Schwer verletzt wurde er zur stationären Behandlung in ein Münchner Krankenhaus eingeliefert. Er trug zum Zeitpunkt des Unfalls keinen Fahrradhelm.

    1435. Radfahrer in der Fußgängerzone verletzt Kleinkind schwer
    Am Donnerstag, den 01.09.2005, gegen 17.50 Uhr, lief ein 2-jähriges irakisches Mädchen aus Feldmoching in Begleitung ihrer Eltern durch die Münchner Fußgängerzone. Auf Höhe des Richard-Strauss-Brunnens rannte das Kind den Tauben hinterher.
    Aus den Arkaden eines angrenzenden Modegeschäftes fuhr plötzlich ein bislang unbekannter Radfahrer verbotenerweise über die Fußgängerzone in Richtung des Richard-Strauss-Brunnens. Der männliche Radfahrer hatte offenbar das spielende Kind übersehen, versuchte noch zu bremsen und stieß mit dem Vorderrad gegen das kleine Mädchen, wodurch dieses zu Boden geworfen wurde und weinend liegen blieb.
    Der Vater des Mädchens stellte den Radfahrer zur Rede, worauf sich dieser entschuldigte. Noch während sich die aufgelösten Eltern um das verletzte Kind kümmerten, setzte der Radfahrer in einem unbemerkten Augenblick seine Fahrt Richtung Marienplatz fort, ohne sich weiter um das verletzte Kind zu kümmern.
    Das Mädchen erlitt durch den Zusammenstoß einen komplizierten Trümmerbruch im linken Ellenbogen. Es muss höchstwahrscheinlich in den nächsten Tagen operiert werden.

    1455. Terminhinweis: Schwerpunktaktion „Radfahrer" der Polizeidirektion Verkehr
    Im Bereich des Polizeipräsidiums München wurden im Jahre 2005 bei Verkehrsunfällen bereits vier Radfahrer getötet und über 1.000 verletzt. Die Polizeidirektion Verkehr führt deshalb vor dem Hintergrund der „Verkehrssicherheitsaktion Bayern 2006" einen ganztägigen Schwerpunkt am Mittwoch, 07.09.2005, von 06.00 bis 22.00 Uhr, für die Zielgruppe der Radfahrer durch. Hierbei steht nicht nur die konsequente Verfolgung festgestellten Fehlverhaltens von Radfahrern im Vordergrund, sondern gleichzeitig wird auch der Prävention durch gezielte Information ein wesentlicher Part eingeräumt.

    1499. Pkw streift Radfahrer und bringt diesen zu Fall - Pkw flüchtig
    Ein 58-jähriger niederländischer Gaststättenangestellter fuhr am Sonntagnachmittag, gegen 16.00 Uhr, mit seinem Fahrrad auf der Gebsattelstraße in Richtung Isar. Er fuhr auf der abschüssigen Straße ordnungsgemäß am rechten Fahrbahnrand, als ihn auf Höhe des Anwesens Nr. 10 ein Pkw überholte. Der oder die Fahrer/in des Wagens hielt den erforderlichen Seitenabstand beim Überholen offenbar nicht ein, so dass es zu einer Berührung mit der linken Seite des Lenkers bzw. der linken Hand des Radlers kam. Der Niederländer stürzte daraufhin auf die Straße und verletzte sich leicht im Gesicht. Er kam mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in eine Klinik. Der oder die Fahrer/in des Pkw fuhr ohne anzuhalten weiter. Angaben zu dem beteiligten Pkw oder zu dessen Benutzer konnte der Verletzte nicht machen.

    1505. Zusammenstoß zwischen Pkw und Radfahrer - Unfallverursacher flüchtet, Radfahrer leicht verletzt
    Am Montag, den 12.09.2005, gegen 20.35 Uhr, fuhr ein 14-jähriger Schüler aus Sendling mit seinem Fahrrad auf der Konrad-Celtis-Straße in westliche Richtung. Weil die enge Straße durch ein rückwärts fahrendes Fahrzeug verstellt war, wich der Junge nach rechts auf den dortigen Gehweg aus und fuhr hier weiter. An seinem Fahrrad hatte der 14-Jährige kein Licht eingeschaltet.
    Auf Höhe des Anwesens Nr. 20 (Zufahrt zur dortigen Tiefgarage) bog der Fahrer eines unbekannten Pkws vorwärts nach rechts in die Zufahrt. Der Schüler, der weiter auf dem Gehweg gefahren war, konnte nicht mehr anhalten, prallte gegen die rechte Seite des Fahrzeugs und stürzte. Dabei schlug er sich zwei Zähne aus und kam zur ambulanten Behandlung in eine Kinderklinik.
    Der/die Pkw-Fahrer/in hielt nach dem Anstoß, der sichtlich bemerkt worden sein muss, nicht an und fuhr durch die ständig geöffnete Einfahrt in die Tiefgarage. Der verletzte Schüler konnte zu dem Fahrzeug nur angeben, dass es sich um einen hellen (möglicherweise silbernen) Pkw handelte. Zum/zur Fahrer/in waren keine Angaben möglich.
    Eine Überprüfung aller Fahrzeuge in der Tiefgarage war nicht möglich, weil hier ca. 50 Einzelgaragen mit verschließbaren Garagentoren vermietet sind und nur ein Teil der Fahrzeughalter beziehungsweise Mieter erreicht werden konnte. Zudem verfügt die Garagenanlage über eine ebenfalls ständig geöffnete Ausfahrt, die zu einer Seitenstraße führt.

    1507. Hund läuft gegen Fahrrad – 76-jährige Rentnerin wird lebensgefährlich verletzt
    Wie bereits berichtet, war eine 76-jährige Rentnerin aus Freimann am vergangenen Dienstag, den 06.09.2005, gegen 15.15 Uhr, mit ihrem Damenfahrrad auf der Verlängerung der Gyßlingstraße im Englischen Garten unterwegs. Auf Höhe des Stauwehrs kam plötzlich von rechts aus einem Gebüsch ein schwarz-weißer, mittelgroßer Hund herausgelaufen. Der Hund lief gegen den Vorderreifen des Fahrrades, wodurch die Radfahrerin zu Sturz kam.
    Der Vorfall konnte von einer Zeugin beobachtet werden, die der Verletzten zu Hilfe kam. Zeitgleich kam ein unbekannter Mann an die Unfallstelle, der nach Einschätzung der Zeugin den Zusammenstoß mit dem Hund beobachtet hatte. Kurze Zeit später kam eine unbekannte Frau mit zwei Hunden an die Unfallstelle. In wie weit eine dieser Personen für den Hund, welcher den Sturz herbeiführte, verantwortlich ist, konnte am Unfallort nicht geklärt werden. Die 76-jährige Frau wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Münchner Krankenhaus eingeliefert. Mittlerweile ist die Rentnerin aus dem Koma erwacht. Aufgrund der schweren Kopfverletzungen sind sowohl das Sprachzentrum als auch das Hörzentrum gestört. Eine Befragung der Geschädigten ist deshalb auf unabsehbare Zeit nicht möglich.
    Durch aufwendige Recherchen konnte ein der Tat dringend verdächtiger Mann aus Johanniskirchen ermittelt werden.
    Aufgrund der Vielzahl der offenen Fragen ist die Münchner Polizei jedoch weiterhin dringend auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen!

    1513. Radfahrer prallt gegen geöffnete Autotür und wird lebensgefährlich verletzt
    Am Mittwoch, den 14.09.2005, gegen 20.30 Uhr, parkte ein 33-jähriger Angestellter aus der Maxvorstadt seinen BMW ordnungsgemäß am rechten Fahrbahnrand der Hauptstraße in Ismaning auf Höhe des Anwesens Hausnummer 17a. Er wollte aus seinem Fahrzeug aussteigen und öffnete dazu die Fahrertür. Zur selben Zeit fuhr ein 65-jähriger Ismaninger mit seinem Fahrrad auf der Hauptstraße in Richtung Bahnhofstraße ordnungsgemäß auf der Fahrbahn an den abgestellten Fahrzeugen links vorbei. Das Licht am Fahrrad des 65-Jährigen war eingeschaltet. Der Radfahrer wurde von der sich öffnenden Tür erfasst und stürzte daraufhin auf die Straße. Er fiel dabei so unglücklich auf den Kopf, dass er sich schwerste Verletzungen zuzog. Der Ismaninger hatte keinen Helm getragen und kam zur Intensivbehandlung mit dem Notarztwagen in ein Münchner Krankenhaus. Am Fahrrad sowie auch am Pkw entstand nur ein geringer Sachschaden.

  11. #11
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    1522. 65-jähriger Radfahrer verstirbt nach Unfall
    - siehe Pressebericht vom 15.09.2005, Ziffer 1513
    Wie gestern bereits gemeldet, prallte ein 65-jähriger Rentner gegen eine geöffnete Autotür und stürzte daraufhin auf die Straße. Er kam mit schwersten Kopfverletzungen in ein Münchner Krankenhaus. Dort ist er noch am Donnerstag, den 15.09.2005, in den Abendstunden, seinen schweren Verletzungen erlegen.

    1681. Verkehrsunfall zwischen 11jährigen Radfahrer und 80jähriger Fußgängerin
    Zu einem Verkehrsunfall zwischen einem 11jährigen Radfahrer und einer 80jährigen Fußgängerin kam es am Freitag, 07.10.2005, gegen 16.45 Uhr, auf der Canalettostraße (ein nur für Fußgänger und Radfahrer freigegebener Kiesweg), kurz vor der Dantestraße.
    Der 11jährige Schüler fuhr zunächst vorschriftsmäßig am rechten Fahrbahnrand. Als er bemerkte, dass ihn ein anderer Radfahrer überholen wollte, fuhr er auf die linke Straßenseite, um den anderen Radfahrer das Überholen zu ermöglichen. Außerdem drehte er sich nach rechts hinten um, da er schauen wollte, ob der andere Radfahrer an ihm vorbei fuhr.
    Der Junge merkte dadurch nicht, dass ihm eine 80jährige Frau entgegen kam. Die Rentnerin aus München-Moosach konnte nicht mehr ausweichen und der Junge stieß mit ihr frontal zusammen.
    Durch den Unfall erlitt die alte Dame Kopf- und Beinverletzungen (die genauen Verletzungen sind derzeit noch nicht bekannt) und wurde mit dem Rettungswagen in ein Münchner Krankenhaus zur stationären Behandlung eingeliefert. Der 11jährige Radfahrer blieb unverletzt. Am Fahrzeug entstand kein Schaden.


    quelle des ganzen: polizeibericht des pp münchen

  12. #12
    sunshine Gast
    Einfach nur *LOL*

    Das ist jetzt bitterböse Satire
    sunshine

  13. #13
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    Zitat Zitat von Don Jusi
    Vielen Dank für die Tipps Interph8ze!

    Dennoch wollte ich eigentilch nicht die ganzen Unfälle selbst zusammensuchen, sondern dachte mehr an eine Art Erlebnisthread im Sinne von: "stellt Euch vor, was ich gerade wieder in der Zeitung gelesen habe...".
    .

    oh...sorry...man sollte immer erst den thread zu ende lesen...

  14. #14
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    Man sollte diesen Tread später an den ADAC schicken, mit der Bitte, in der Vereinszeitschrift über die Gefahren welche Radfahrern durch Kraftfahrzeuge drohen, aufzuklären. Die Unfälle ereigneten sich hauptsächlich wegen zu geringem Seitenabstand und Mißachtung der Vorfahrt der Radfahrer. Trotzdem versucht die Polizei diesen durch Kontrollen der Radfahrer beizukommen. Das kann doch nicht funktionieren!

    Felix

  15. #15
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    Wenn ich die ganzen Nachrichten les verliere ich irgendwie die Lust am Radfahren!!
    Bei jedem Auto was man von hinten kommen hört denkt man dann nur noch "Hoffentlich hält er genug Absand, hoffentlich übersieht er mich nicht!"

  16. #16
    Motobécane Gast
    Zitat Zitat von toxy
    Man sollte diesen Tread später an den ADAC schicken, mit der Bitte, in der Vereinszeitschrift über die Gefahren welche Radfahrern durch Kraftfahrzeuge drohen, aufzuklären. Die Unfälle ereigneten sich hauptsächlich wegen zu geringem Seitenabstand und Mißachtung der Vorfahrt der Radfahrer. Trotzdem versucht die Polizei diesen durch Kontrollen der Radfahrer beizukommen. Das kann doch nicht funktionieren!

    Felix
    In einem der Artikel steht, dass mehr als die Hälfte aller Unfälle, an denen Radler beteiligt sind, von diesen wegen Missachtens von Verkehrsregeln selbstverschuldet werden.

  17. #17
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    Zitat Zitat von duslip
    Wenn ich die ganzen Nachrichten les verliere ich irgendwie die Lust am Radfahren!!
    Bei jedem Auto was man von hinten kommen hört denkt man dann nur noch "Hoffentlich hält er genug Absand, hoffentlich übersieht er mich nicht!"
    Soll ich mal die neuesten Haushaltsunfälle posten? Dann bekommst Du auch die Paranoia, bevor Du den Stecker vom Mixer ziehst

    Wenn man nicht auf Radwege vertraut, nicht zu dicht an Autotüren vorbeifährt, nicht in falscher Richtung auf dem Rad- oder Gehweg fährt, nicht zu weit rechts fährt, oder in Träumen versunken über rote Ampeln fährt, kann man schonmal 99% solcher Unfälle verhindern. Der Rest ist Schicksal. Wenn man der Statistik glaubt, ist Autofahren gefährlicher als Radfahren. Und wenn man immer mit diesen Verhaltensregeln aufmerksam fährt kann man sein persönliches Risiko noch weiter absenken.

    "Do I contradict myself? Very well then I contradict myself. (I am large, I contains multitudes)." Walt Whitman

  18. #18
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    Thumbs up Donnerlüttchen!!

    Hab gerade erst wieder hier reingeschaut und kann nur sagen:

    Boooaaahh Chriziko!!!!!!!!!!

    Nur weiter so, auch wenn es nicht immer aktuell ist. Nullo Problemo!!

    Der ADAC würde Augen machen!!

  19. #19
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    @chriziko: Zu deinem Beitrag #6: Das sind ja erschreckend viele LKW-Unfälle bei Euch! Ihr scheint wohl sehr enge Straßen zu haben? Was passiert eigentlich mit den Unfallverursachern? Müssen die Ihren Schein abgeben oder wenigstens zur Nachschulung und -prüfung?

    Also in München sollte man glatt darüber nachdenken, ob die Radfahrer auf schmalen Straßen nicht mittig fahren sollten, damit sie bei Gegenverkehr auf gar keinen Fall von mehrspurigen Fahrzeugen überholt werden können. Ansonsten kann ich verstehen, dass es in München so viele Radwege gibt. Halte dennoch (gute!) Radstreifen für die praktikablere Lösung.

    Was noch auffällt, dass die Opfer in Beitrag #6 fast alles Frauen waren! Ist sicher Zufall, oder hast du nur solche Beiträge rausgesucht?
    .

  20. #20
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    Zitat Zitat von duslip
    Wenn ich die ganzen Nachrichten les verliere ich irgendwie die Lust am Radfahren!!
    Bei jedem Auto was man von hinten kommen hört denkt man dann nur noch "Hoffentlich hält er genug Absand, hoffentlich übersieht er mich nicht!"
    Ja der Gedanke kommt schon mal hoch.
    Deswegen finde ich es auch sehr wichtig solche Beiträge hier reinzustellen.
    Könnte ja sein das, die eine oder andere Radzeitschrift sich dem Thema verstärkt annimt.

    Darauf sollten wir aber nicht warten. WIR müssen selber etwas tun!

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