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  1. #4941
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Sorry, ich habe hier mehrfach andere Erfahrungen gemacht. Ich schrieb ja auch was vom Schreiben.
    War schon der 2 Fall binnen einen Jahres. Der erste war ein Golf-Fahrer, der mich kurz vor einer roten Ampel noch überholen wollte. Und dabei mich touchierte, sprich die Deichsel meines Kinderanhängers berührte mit seinem Auto. Zum Glück waren die nicht drin, aber das konnte er nicht sehen von hinten. Dann noch Fahrerflucht. Brachte ihm eine Anzeige wegen Straßenverkehrsgefährdung ein, mir eine Gegenanzeige wegen Beleidigung.

    Wurde beides zwar eingestellt, aber jetzt sind wohl schon zwei Anzeigen wegen Beleidigung bei mir aktenkundig.

  2. #4942
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    Zitat Zitat von Marsz Beitrag anzeigen
    Müssen wir hier wie Bild Zeitung agieren und sobald es einen Unfall mit Rentnerbeteiligung gibt, sofort andere Fälle posten?
    Hat etwas von Hetze....

    Als die Rennradgruppe bei Altötting umgefahren wurde, haben die Medien auch alles mögliche verbreitet um das Thema anzuheizen und hier läuft es genauso. Nur das es um Rentner geht. Bitte Leute.
    Ich kann nur für mich sprechen, aber ich finde es einfach unverantwortlich, dass man in Deutschland den Führerschein quasi auf Lebenszeit ausgestellt bekommt. Piloten werden regelmäßig geprüft, Fahrzeuge werden regelmäßig geprüft, was spricht dagegen auch Fahrzeugführer regelmäßig zu prüfen? Ein Mensch mit seinen Fähigkeiten altert nur mal ebenso wie das Material.

    Und solange Tatsachen gepostet werden und nicht sowas wie "alle Rentner sind unfähig", sehe ich da auch keine Hetze.

  3. #4943
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    Zitat Zitat von Stuggi Beitrag anzeigen
    War schon der 2 Fall binnen einen Jahres. Der erste war ein Golf-Fahrer, der mich kurz vor einer roten Ampel noch überholen wollte. Und dabei mich touchierte, sprich die Deichsel meines Kinderanhängers berührte mit seinem Auto. Zum Glück waren die nicht drin, aber das konnte er nicht sehen von hinten. Dann noch Fahrerflucht. Brachte ihm eine Anzeige wegen Straßenverkehrsgefährdung ein, mir eine Gegenanzeige wegen Beleidigung.
    Du schriebst aber doch "Nein" in Bezug auf ein Schreiben an die Firma des Firmenfahrzeugs!?

    Bei Anzeigen bei der Polizei bin ich auch vorsichtig u.a. aus diesem Grunde.

    Wurde beides zwar eingestellt, aber jetzt sind wohl schon zwei Anzeigen wegen Beleidigung bei mir aktenkundig.
    Das ist wohl die neue Mode. In diesem Fall wäre es besser, jedes eingestellte Verfahren würde aus den Akten gelöscht. Ist aber nicht der Fall.

    Zitat Zitat von Matt_8 Beitrag anzeigen
    Ich kann nur für mich sprechen, aber ich finde es einfach unverantwortlich, dass man in Deutschland den Führerschein quasi auf Lebenszeit ausgestellt bekommt. Piloten werden regelmäßig geprüft, Fahrzeuge werden regelmäßig geprüft, was spricht dagegen auch Fahrzeugführer regelmäßig zu prüfen? Ein Mensch mit seinen Fähigkeiten altert nur mal ebenso wie das Material.
    Mindestens! Und dazu kommt, dass Gegenstände keinen Chrarakter und keine Erziehung haben und sich auch nicht besaufen können. Beim Menschen ist all das möglich, einzeln, parallel oder hintereinander.

    Ich bekräftige "unverantwortlich" gerne gleich noch mal.

    Und solange Tatsachen gepostet werden und nicht sowas wie "alle Rentner sind unfähig", sehe ich da auch keine Hetze.
    Ich nehme für mich - im besten Mannesalter - schon jetzt mal nicht in Anspruch, mit 86 Jahren noch fahrtüchtig zu sein, sprich: Auch ich rechne damit, mit jenseits der 80 (fahr-)unfähig zu sein. Und ich behaupte, ein besserer Fahrer zu sein, als der Durchschnitt. Die Behauptung zielt nicht auf Eigenlob ab, sondern auf die Tatsache, dass ein jeder Mensch sich gewaltig verändern kann, körperlich wie auch psychisch.

    Das sollte man so langsam begreifen....
    ,

  4. #4944
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Du schriebst aber doch "Nein" in Bezug auf ein Schreiben an die Firma des Firmenfahrzeugs!?
    Deswegen schrieb ich von "der 2. Fall." Und habe danach den 1. beschrieben.

  5. #4945
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    Zitat Zitat von Kürzer Beitrag anzeigen
    Werden solche Anzeigen nicht einfach eingestellt? Passiert ist nichts, einen verwertbaren Nachweis, wie knapp überholt wurde, gibt es auch nicht.
    idR schon.

    Aber mit der Anzeige ist der denn zumindest schon mal aktenkundig. Da wird sich sich solche Sachen zweimal überlegen. Und wenn er es doch weiterhin macht, nach der 3-4 Anzeige ist er nicht mehr glaubwürdig .
    Die zur Wahrheit wandern, wandern allein.

  6. #4946
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    Zitat Zitat von Matt_8 Beitrag anzeigen
    Ich kann nur für mich sprechen, aber ich finde es einfach unverantwortlich, dass man in Deutschland den Führerschein quasi auf Lebenszeit ausgestellt bekommt. Piloten werden regelmäßig geprüft, Fahrzeuge werden regelmäßig geprüft, was spricht dagegen auch Fahrzeugführer regelmäßig zu prüfen? Ein Mensch mit seinen Fähigkeiten altert nur mal ebenso wie das Material.

    Und solange Tatsachen gepostet werden und nicht sowas wie "alle Rentner sind unfähig", sehe ich da auch keine Hetze.
    Die zur Wahrheit wandern, wandern allein.

  7. #4947
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    Zitat Zitat von Stuggi Beitrag anzeigen
    Wurde beides zwar eingestellt, aber jetzt sind wohl schon zwei Anzeigen wegen Beleidigung bei mir aktenkundig.
    Auf welcher "Grundlage" fußen denn dann die Anzeigen wg. Beleidigungen? Das man Sie angezeigt hat wegen Gefährdung im Straßenverkehr oder gab es eindeutige Formulierungen?

    Für meinen Arbeitsweg müsste ich auch ne Kamera montieren. Hilft mir aber nicht, wenn, wie schon 2 mal passiert, ich von Autofahrern verfolgt werde, weil ich in Todesangst mich beschwert hatte. Na immerhin habe ich mit meinem Motor ein paar Beschleunigungsvorteile gegenüber dem gemeinen Radler. ;-)
    Lernen durch Schmerz!

  8. #4948
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    ich würde mir nur wünschen, dass jeder sich hin und wieder an § 1 der STVO erinnert. Dort heißt es kurz und knapp:

    (1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.

    (2) Wer am Verkehr teilnimmt hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

    Das sagt doch alles aus, wie Radfahrer sich gegenüber Fussgängern und motorisierte Verkehrsteilnehmer gegenüber Radfahrern zu verhalten haben.

    Vielleicht sollte man ähnlich wie in einer niederländischen Stadt, die Hundehalter, die die Hinterlassenschaften ihrer Hunde selbst beseitigen, die belobt werden, auch die Autofahrer hierzulande, die sich einfach nur vernünftig verhalten, belohnen.

    Die Leute, die sich immer auf niedrigstem geistigem Niveau über Radfahrer beschweren, die sich nicht an Verkehrsregeln halten, sollten mal vor ihrer eigenen Haustür kehren und überlegen, ob sie am Steuer denn wohl immer alles richtig machen. Ich suche mir nach Möglichkeit auch nur noch Straßen und Wege aus, wo die Chance groß ist, allen Konflikten aus dem Weg zu gehen. Das ist aber leider nicht immer möglich und ganz schlimm wird es zu gewissen Uhrzeiten, wenn z.B. auf dem Weg zur Arbeit jeder die zu Hause vertrödelte Zeit meint auf dem Weg zur Arbeit wieder herausholen zu müssen, dass gilt sowohl für Autofahrer, Radfahrer als auch in Trance auf ihr Handy starrende Fussgänger oder Skater mit Stöpseln im Ohr. Spricht man Autofahrer auf ihr Fehlverhalten an, gibt dann noch häufig ein "willse eins auf die Fr...e?" zu hören.

    Ich bin schon so oft zur Polizei gelatscht und habe Autofahrer angezeigt, dass wird immer wg. keinerlei Interesse der Allgemeinheit oder gegenteiligen Behauptungen des anderen Verkehrsteilnehmers eingestellt. So lange hier keine Aufnahmen von Dashcams anerkannt werden und die mit dem Rad zur Schule fahrenden Kinder eines wichtigen Politikers nicht zu Tode gefahren werden ändert sich in dem Autofahrerland Deutschland eh nichts.

  9. #4949
    martinek1977 Gast
    Eine Anzeige wegen Beleidigung kann eigentlich nur auf Stinkefinger oder sehr unschönen Worten basieren. Verleumdung geht normal gar nicht, wenn man der Polizei einen Sachverhalt nach eigenem Erleben schildert. Ob etwas knapp oder zu schnell war ist eine individuelle Wahrnehmung, niemals strafwürdig. Die rechtliche Würdigung bzw Anzeige eröffnet der Polzist oder die Behörde, auch online. Somit müsste ja der Polizist eine Anzeige wegen Verleumdung erhalten .

  10. #4950
    martinek1977 Gast
    Ausnahme ist, wenn jemand Unfallverursacher wissentlich falsch benennt. Das wird aber auch erst geprüft, bevor strafrechtliche Schritte gegen den Zeugen eingeleitet werden. In hiesigen Dienststellen geht man damit sehr vorsichtig um, ein eröffnetes Verfahren kann nur der Staatsanwalt einstellen.

  11. #4951
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    Zitat Zitat von abcde Beitrag anzeigen
    ich würde mir nur wünschen, dass jeder sich hin und wieder an § 1 der STVO erinnert.
    Anscheinend nicht, oder, sondern nur manche, denn
    Das sagt doch alles aus, wie Radfahrer sich gegenüber Fussgängern und motorisierte Verkehrsteilnehmer gegenüber Radfahrern zu verhalten haben.

  12. #4952
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    Zitat Zitat von Steppison Beitrag anzeigen
    Auf welcher "Grundlage" fußen denn dann die Anzeigen wg. Beleidigungen? Das man Sie angezeigt hat wegen Gefährdung im Straßenverkehr oder gab es eindeutige Formulierungen?
    Die Beleidigungsanzeigen basierten auf bloßer Behauptung. Lustigerweise war beim zweiten Vorfall, also nicht der mit Touchierung, eine Beleidigung zu hören. Weder von mir, noch vom Lasterfahrer, sondern von einem dazu gekommenen Bauarbeiter. Mir gegenüber natürlich. Aber was soll ich da anzeigen? Da steht Aussage gegen Aussage, und bei sowas geringfügigem ist mir meine Zeit zu schade.

    Für meinen Arbeitsweg müsste ich auch ne Kamera montieren. Hilft mir aber nicht, wenn, wie schon 2 mal passiert, ich von Autofahrern verfolgt werde, weil ich in Todesangst mich beschwert hatte. Na immerhin habe ich mit meinem Motor ein paar Beschleunigungsvorteile gegenüber dem gemeinen Radler. ;-)
    Pedelec? Beschleunigungsvorteile hast du da schon, aber ab einer gewissen Geschwindigkeit ist ein Rad ohne Motor schneller. Wenn's kein S-Pedelec ist.

    Ansonsten: es gibt einige britische Radfahrer, die deswegen Kameras vorne und hinten montiert haben.

  13. #4953
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    Zitat Zitat von martinek1977 Beitrag anzeigen
    Eine Anzeige wegen Beleidigung kann eigentlich nur auf Stinkefinger oder sehr unschönen Worten basieren. Verleumdung geht normal gar nicht, wenn man der Polizei einen Sachverhalt nach eigenem Erleben schildert.
    Passiert aber. So ging es z.B. mir mal, als ich mal eine Frau anzeigte aufgrund mehrfacher Verkehrsgefährdung über längere Abschnitte. Sie leugnete bei der Vernehmung (natürlich) alles, gab dann aber eine Gegenanzeige gegen mich auf wegen Beleidigung (Scheibenwischer), ebenfalls Verkehrsgefährdung (ich soll versucht haben, sie abzudrängen etc.). Zwar völlig unsinnig (sonst würde ich sie ja nicht anzeigen, wenn ich mich ebenfalls unkorrekt verhalten hätte), aber die Anzeige stand nun da. Verleumden - aktuelle Mode!
    .

  14. #4954
    martinek1977 Gast
    versucht
    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Passiert aber. So ging es z.B. mir mal, als ich mal eine Frau anzeigte aufgrund mehrfacher Verkehrsgefährdung über längere Abschnitte. Sie leugnete bei der Vernehmung (natürlich) alles, gab dann aber eine Gegenanzeige gegen mich auf wegen Beleidigung (Scheibenwischer), ebenfalls Verkehrsgefährdung (ich soll versucht haben, sie abzudrängen etc.). Zwar völlig unsinnig (sonst würde ich sie ja nicht anzeigen, wenn ich mich ebenfalls unkorrekt verhalten hätte), aber die Anzeige stand nun da. Verleumden - aktuelle Mode!
    .
    ... worauf du auch wieder eine ,, Gegenanzeige '' erstatten könntest, wenn dies nicht der Wahrheit entspricht. Ich versuche so etwas in einem Gesamtvorgang zu erfassen und ihre Ausssage einzuflechten. Fraglich ist auch, ob man aufgrund deiner Aussagen gleich eine strafrechtliche Verkehrsgefährdung aufnimmt, oder doch einen Überholverstoß etc. im Ordnungswidrigkeitenbereich zu belässt. Die Trennung ist kompliziert und mancher geschulte Beamte nimmt vorher Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft diesbezüglich... .

  15. #4955
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    Hört sich sehr nach Smartphone Unfall an.
    Der Radweg dort ist von der Fahrbahn getrennt.

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/...-aid-1.6335488

  16. #4956
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    Zitat Zitat von Kürzer Beitrag anzeigen
    Der Radweg dort ist von der Fahrbahn getrennt.
    Nur so nebenbei: Mit der Sprache der Radwegfans beraubt man sich eigener Argumente. Gäbe es eine Trennung, hätte das Auto nicht auf dem "Radweg" stehen können.

  17. #4957
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    Zitat Zitat von dagegen Beitrag anzeigen
    Nur so nebenbei: Mit der Sprache der Radwegfans beraubt man sich eigener Argumente. Gäbe es eine Trennung, hätte das Auto nicht auf dem "Radweg" stehen können.
    Ich verstehe schon was du meinst.
    Wobei in unserem Sprachgebrauch ein Radweg von der Fahrbahn durch einen Grünstreifen "getrennt" wir, auch wen er Straßenbegleitend ist.

  18. #4958
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    ...

    Ich werbe erneut für die 15-jährige Führerscheinprüfung, spätestens aber für regelmäßige Untersuchungen (auch medizinisch) ab 50 Jahren.
    ,
    Zitat Zitat von Coswiger Beitrag anzeigen
    Ach Ja?!

    Zu diesem Thema krame ich immer wieder gerne eine Grafik aus, die ich vor Jahren mal aus den zugänglichen Daten des statistischen Bundesamtes erstellt habe. Würde mit neueren Daten wohl kaum wesentlich anders aussehen. Natürlich ist jeder Unfall einer zuviel, aber
    Preisfrage: bei welcher Altersgruppe müsste man wohl am dringendsten ansetzen?

    Es ist halt immer so eine Sache mit der gefühlten Gefährlichkeit...

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	Unfall_Fahrer_Alter_Grafik_01-1.png 
Hits:	82 
Größe:	27,8 KB 
ID:	582593

    Zitat Zitat von Marsz Beitrag anzeigen
    Müssen wir hier wie Bild Zeitung agieren und sobald es einen Unfall mit Rentnerbeteiligung gibt, sofort andere Fälle posten?
    Hat etwas von Hetze....
    Bitte Leute.
    +1
    Geändert von echter50er (21.10.2016 um 12:17 Uhr)

  19. #4959
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    Zitat Zitat von echter50er Beitrag anzeigen
    Zu diesem Thema krame ich immer wieder gerne eine Grafik aus, die ...
    Unabhängig davon, dass Du m.E. mit Deinem Hinweis richtig liegst, empfinde ich die Darstellung von Anzahl Unfallfahrer / 1000 Einwohner als untauglich.
    Das verzerrt die Grafik (nach meinem Gefühl) zu Gunsten der Alten.

    Wenn ich mir die Entwicklung der Augen ab ca. 40 betrachte (auch meiner), halte ich zumindest einen Sehtest alle n Jahre für absolut notwendig. Dazu dürfte man meinetwegen durchaus ab Erstausstellung verpflichtet werden.
    Ich sehe da keinen Grund für eine Grenze von 50.

  20. #4960
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    Zitat Zitat von echter50er Beitrag anzeigen
    Ach Ja?!

    Zu diesem Thema krame ich immer wieder gerne eine Grafik aus, die ich vor Jahren mal aus den zugänglichen Daten des statistischen Bundesamtes erstellt habe. Würde mit neueren Daten wohl kaum wesentlich anders aussehen. Natürlich ist jeder Unfall einer zuviel, aber
    Preisfrage: bei welcher Altersgruppe müsste man wohl am dringendsten ansetzen?

    Es ist halt immer so eine Sache mit der gefühlten Gefährlichkeit...
    Ahhhh, das übliche Gegenargument in der Diskussion. "Andere sind aber viel schlimmer." Nach dem Prinzip: Weil die USA pro Person viel mehr CO2 ausstoßen, brauchen wir in Deutschland keine weiteren Umweltschutzmittel (z.B. bessere Autos).


    Bei Jugendlichen ist die Geisteshaltung (z.B. Übermut) das Problem. Bei älteren Leuten ist es das Körperliche (z.B. beim Schulterblick) und Geistige (Auffassungsgabe, Reaktionszeit, Erinnerung). Die Probleme bei älteren Leuten lassen sich leicht testen bzw. durch Tests abklären. Bei Jugendlichen ist sowas nicht möglich. Ich wüsste zumindest nicht wie. Und nur weil es bei Jugendlichen keine geeigneten Mittel gibt um die Unfallzahlen zu senken, heißt das doch nicht, dass man da wo man es könnte, es nicht machen sollte. Das wär' ja absurd.

    Und ehrlich gesagt fände ich es eh gut, wenn nicht nur alte Menschen getestet werden. Z.B ab dem Erwerb des Führerscheins alle 10 Jahre ein kurzer theoretischer und praktischer Test. Ab 55 oder 60 sollte dann das Intervall stufenweise verkürzt werden und ggf. ein medizinischer Test dazu kommen.

    Man sollte bei der Diskussion insgesamt nicht vergessen, dass ein PKW bei unsachgemäßer Nutzung eine Waffe ist. Schon bei mäßiger Geschwindigkeit besitzt diese Masse eine immense Energie.

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