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  1. #4881
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Du meinst 1. mich, 2. den Autofahrer, der mir letztes Jahr auf dem Schutzstreifen mehrfach zu nahe kam und mich ausbremste?

    Sei versichert, dass ich mit der Polizei drüber gesprochen habe. Nur das Ergebnis war halt ernüchternd.

    Ich habe übrigens rege Diskussionen mit STA und GenSTA wegen der Art und Weise, wie sie mit gefährlichen Rasern, Dränglern und sonstwie Gefährdern umspringen im Vergleich mit den Opfern. Lass es mich so ausdrücken: Du fällst in Ungnade, wenn Du Anzeigen erstattest und keine Zeugen hast, denn nahezu alle Täter (!) lügen, behaupten das krasse Gegenteil und drehen manchmal sogar den Spieß noch um. Wenn man dann Videobeweise wie das von Rhönschaf anbietet, wo diverse Verstöße und Vergehen entgegen den Täterbehauptungen als Tatsache betrachtet werden können, untermauert es weder Deine Glaubwürdigkeit noch des Täters Unglaubwürdigkeit sondern im Gegenteil: Es wird Dir gesagt, Du sollst die Aufzeichnung unterlassen (läuft bei mir für den Fall von Unfällen mit). Irgendwann schreiben sie Dir mit vorwurfsvollem Unterton dann, Du hättest schon mehrmals Anzeigen erstattet, deren Verfahren mangels Beweise eingestellt werden mussten und solltest das (indirekt ausgedrückt) bleiben lassen.

    Sprich: Es bringt gar nichts. Auch der Staat schützt die Täter mehr als die Opfer. Lügen (von Seiten der Täter und dessen Zeugen rechtlich zulässig!) ist ok, Anzeigen erstatten wegen Nötigung, Gefährdung, Abdrängen etc. nicht.
    .
    Was muß man da mit der Polizei sprechen? Anzeigen dann ist er aktenkundig und macht das bestimmt kein zweites Mal. Außerdem frage ich mich echt warum du von seinen Aktionen kein Foto gemacht hast.

    Ein Zeuge darf rechtlich zulässig Lügen ???
    Geändert von Coswiger (23.09.2016 um 10:48 Uhr)
    Die zur Wahrheit wandern, wandern allein.

  2. #4882
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    Zitat Zitat von Coswiger Beitrag anzeigen
    Was muß man da mit der Polizei sprechen? Anzeigen dann ist er aktenkundig und macht das bestimmt kein zweites Mal. Außerdem frage ich mich echt warum du von seinen Aktionen kein Foto gemacht hast.
    1. Ich könnte jeden Fahrradtag zig Anzeigen schalten, 2. mein Tag hat nur 24 h und schlafen muss ich auch mal, 3. macht man sich nicht beliebt bei der Polizei und 4. kenne ich viele Polizisten persönlich und spreche erst mal mit denen über die Vorfälle. In diesem Fall ließ ich es besser bleiben wie in 98% aller anderen Fälle auch. Die restlichen 2% machen noch genug Arbeit.

    Ein Zeuge darf rechtlich zulässig Lügen ???
    Ja, er gehört zur gegnerischen Täterseite (Mitfahrer im Auto) und ist somit nicht zur Wahrheit verpflichtet. Wären die Kontrahenten bei der polizeilichen Aufnahme zur Wahrheit verpflichtet, sähe vieles anders aus im deutschen Straßenverkehr. Ein Unding ist das. Blöd ist es v.a. dann, wenn der Täter Unwahrheiten behauptet wie dass ich z.B. mit dem Auto ihm zu nahe gekommen sei, Stinkefinger gezeigt hätte usw. . Deshalb sollte man sich jede Anzeige wirklich gut überlegen.

    Eine Schande.... ich sagte es schon mal.
    .

  3. #4883
    martinek1977 Gast
    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Ist das Deine Kamera?

    Das sieht ziemlich so aus wie viele meiner Erlebnisse auf meiner Bundesstraße. Der LKW-Fahrer (bei mir an einem längeren Anstieg) ist nicht bereit zu warten und überholt trotz Gegenverkehrs, darauf spekulierend, dass wenn es mir zu eng wir, ich ja immer noch ins Grün ausweichen kann.

    Aber es wird sich nichts ändern, weil viel zu wenige bereit sind, ihre Probleme, Ängste, Sorgen und Forderungen öffentlich zu machen und an die zuständigen Institutionen heranzutragen. Dagegen ist die schiere Übermacht der Autofahrer und Radfahrerhasser überall präsent und verhetzt das Volk geradezu.
    ....
    .
    Daran wirst du dich wohl oder übel gewöhnen müssen. Angie hat ja im ,, Wir schaffen das'' Programm, den Abbau ,, bürokratischer Hürden'' im Zusammenhang mit LKW Führerscheinen angekündigt. Da werden dir in Zukunft noch ganz andere Kandidaten begegnen. . Der Apparat dem du Meldung erstatten möchtest, befindet sich wohl auch eher im ,,Antiterrorkampf'', da geht's derzeit um Demonstrationen und Schutzklassen....

    Die hier gezeigten Bilder beweisen eines- LKW und Rennradler nebeneinander ?- Ganz schlecht. Also mußt du dem Radler entweder einen nebengeordneten Radweg anbieten, bzw. bauen, oder den LKW Verkehr massiv eindämmen. Aber wie erwähnt- wo bekommt man einfache Arbeitskräfte unter ? Tengelmann baut erst mal wieder 8000 ab, Solarworld in einer Kleinstadt hier um die Ecke mal zum 01.10., 300 Leiharbeiter... .

    Sorry für den politischen Einwurf.

  4. #4884
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Sei versichert, dass ich mit der Polizei drüber gesprochen habe. Nur das Ergebnis war halt ernüchternd.
    Was sollen die denn tun? Zu dem Fahrer hinfahren und ihn zusammenfalten?

    Die haben sicherlich kaum Zeit für so einen Unsinn, speziell wenn sie nur deine Aussage haben. Da könnte ja jeder kommen, der einem anderen eine 'reinwürgen möchte...

  5. #4885
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Ja, er gehört zur gegnerischen Täterseite (Mitfahrer im Auto) und ist somit nicht zur Wahrheit verpflichtet.
    Wo hast Du denn das her? Als Beschuldigter besteht keine Wahrheitspflicht, als Zeuge aber schon, und zwar sowohl vor Gericht als auch gegenüber der Polizei. Als Angehöriger des Beschuldigten (und dazu zählt man nicht einfach als Mitfahrer!) darf man als Zeuge die Aussage verweigern, wenn man seinen beschuldigten Angehörigen belasten würde. Bewusst die Unwahrheit zu sagen ist aber keine Aussageverweigerung! Gleiches gilt, wenn man sich als Zeuge selber belasten würde.
    Viele Grüße, Birdman


    Democracy Dies in Darkness

  6. #4886
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    Zitat Zitat von Matt_8 Beitrag anzeigen
    Was sollen die denn tun? Zu dem Fahrer hinfahren und ihn zusammenfalten?

    Die haben sicherlich kaum Zeit für so einen Unsinn, speziell wenn sie nur deine Aussage haben. Da könnte ja jeder kommen, der einem anderen eine 'reinwürgen möchte...
    Genau deshalb habe ich es gelassen. Hoffe das Coswiger das auch akzeptieren kann. Man muss/kann nicht gegen alles und jeden Krieg führen, auch wenn normale Gespräche nicht fruchten.
    .

  7. #4887
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    Zitat Zitat von Birdman Beitrag anzeigen
    Wo hast Du denn das her? Als Beschuldigter besteht keine Wahrheitspflicht, als Zeuge aber schon, und zwar sowohl vor Gericht als auch gegenüber der Polizei. Als Angehöriger des Beschuldigten (und dazu zählt man nicht einfach als Mitfahrer!) darf man als Zeuge die Aussage verweigern, wenn man seinen beschuldigten Angehörigen belasten würde. Bewusst die Unwahrheit zu sagen ist aber keine Aussageverweigerung! Gleiches gilt, wenn man sich als Zeuge selber belasten würde.
    Wem glaub ich jetzt eher? Der Generalstaatsanwältin oder Dir?
    .

  8. #4888
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    Zitat Zitat von siuerlänner Beitrag anzeigen
    Hatte neulich einen Spezialisten, der offensichtlich 'Jagd' auf 'illegale' RRler (die auf der Straße statt auf dem Radweg fahren) machte. Habe ich leider erst später begriffen, dass er es wirklich drauf anlegte...
    Anzeigen, auch wenn's nix bringt!
    Nur echt mit der Fahne

  9. #4889
    siuerlänner Gast
    Zitat Zitat von DaCube Beitrag anzeigen
    Anzeigen, auch wenn's nix bringt!
    Ja, wie gesagt ging mir das Licht leider erst zu spät auf und ich hatte mir das Kennzeichen nicht gemerkt.

    Der ist wirklich auf der Landstraße extra langsamer gefahren, hat angehalten und ein Mopped vorbei gelassen, dann wieder weiter gefahren und hat mich dann letzten endes ausgebremst. Später hat er mir dann noch an einer Rechts-Vor-Links-Kreuzung quasi aufgelauert und ist mit quietschenden Reifen losgefahren, als ich (von Links) vorbei kam.
    So jemand gehört eigentlich eingesperrt und die Fleppe auf Lebenszeit weggenommen.

  10. #4890
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Wem glaub ich jetzt eher? Der Generalstaatsanwältin oder Dir?
    Wenn man spitzfindig ist, dann ist es in der Tat so, dass man z. B. bei der Polizei die Unwahrheit sagen darf. Dies gilt aber nur solange man niemanden fälschlicherweise belastet oder einen Beschuldigten fälschlicherweise entlastet. Aber wahrscheinlich hat Deine Generalstaatsanwältin recht und alle anderen Hinweise zu dieser Problematik sind falsch.
    Geändert von Birdman (23.09.2016 um 12:12 Uhr)
    Viele Grüße, Birdman


    Democracy Dies in Darkness

  11. #4891
    aghamemnun Gast
    Zitat Zitat von Birdman Beitrag anzeigen
    Wenn man spitzfindig ist, dann ist es in der Tat so, dass man z. B. bei der Polizei die Unwahrheit sagen darf. Dies gilt aber nur solange man niemanden fälschlicherweise belastet oder einen Beschuldigten fälschlicherweise entlastet. Aber wahrscheinlich hat Deine Generalstaatsanwältin recht und alle anderen Hinweise zu dieser Problematik sind falsch.
    Solange man als Zeuge vernommen wird, hat man grundsätzlich und ohne Ausnahme alle Fragen zu beantworten, und zwar wahrheitsgemäß. Ausnahmen gibt es nur im Rahmen des Zeugnisverweigerungsrechts; wurde ja weiter oben schon erwähnt.

    Erst wenn man als Beschuldigter vernommen wird (worüber man vorher belehrt wird), darf man schweigen oder lügen, daß sich die Balken biegen. Es dürfte also so gut wie nie vorkommen, daß Beifahrer die Unwahrheit erzählen dürfen. Ob einem das als zahlenmäßig unterlegenem Radfahrer etwas nützt, steht leider auf einem anderen Blatt.

  12. #4892
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    Zitat Zitat von Rhönschaf Beitrag anzeigen
    Gerade erst heute wieder erlebt, innerhalb von 5 km zuvor zudem angehupt und ausgebremst worden. Solche Experten zwingen mich häufiger zu ungewollter Akrobatik auf dem Begrenzungsstreifen, leider läuft die Kartoffelkamera zu selten mit.

    Kenn ich.

    Was mich noch mehr aufregt: Ich hatte in letzter Zeit mehr als einmal so eine Situation mit Sportwagen/Cabriofahrern, die das offensichtlich aus Veraergerung, dass sich erst nach 10-30sec die Gelegenheit zum Ueberholen bot extra machten. Also unnoetigerweise sehr knapp geschnibbelt. Und ich war nicht allein im Renndress unterwegs sondern eher zivil gekleidet und mit Frau und Kind.
    Meine Frau hat beim letzten Mal dem Fahrer an der naechsten Ampel mit 2 Finger gezeigt wie klein "Seiner" wohl sein muss. "Radweg benutzen!" war sein Kommentar. Nun - da war gar kein Radweg?!?! (man kann der Antwort mittelbar entnehmen, dass es wohl wirklich absichtlich war).

    Ich aergere mich im Nachgang immer, dass ich nicht die Reaktion und den Schneid habe mal feste auf's Dach oder gegen die Seitenscheibe zu hauen, wenn so ein Honk so dicht an mir vorbei faehrt. Da braeuchte man ueber 1.50m nicht diskutieren ....

  13. #4893
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    Die meisten Cabriofahrer hier überholen eigentlich immer relativ anständig. Ich vermute, die scheuen den offenen Konflikt. Aus einem geschlossen Auto heraus pöbelt's sich viel leichter.

  14. #4894
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    Zitat Zitat von heckantrieb Beitrag anzeigen
    Kenn ich.

    Was mich noch mehr aufregt: Ich hatte in letzter Zeit mehr als einmal so eine Situation mit Sportwagen/Cabriofahrern, die das offensichtlich aus Veraergerung, dass sich erst nach 10-30sec die Gelegenheit zum Ueberholen bot extra machten. Also unnoetigerweise sehr knapp geschnibbelt. Und ich war nicht allein im Renndress unterwegs sondern eher zivil gekleidet und mit Frau und Kind.
    Meine Frau hat beim letzten Mal dem Fahrer an der naechsten Ampel mit 2 Finger gezeigt wie klein "Seiner" wohl sein muss. "Radweg benutzen!" war sein Kommentar. Nun - da war gar kein Radweg?!?! (man kann der Antwort mittelbar entnehmen, dass es wohl wirklich absichtlich war).

    Ich aergere mich im Nachgang immer, dass ich nicht die Reaktion und den Schneid habe mal feste auf's Dach oder gegen die Seitenscheibe zu hauen, wenn so ein Honk so dicht an mir vorbei faehrt. Da braeuchte man ueber 1.50m nicht diskutieren ....
    Bekommst du aber dann die schuld aufgebrummt, hat damals beim Spaziergang mit Kinderwagen in einem Hohlweg auch ein Freund von mir gemacht, ganz leichte Beule im Dach - der "Verurteilung" entging er damals nur, weil er sowieso nach Japan umziehen wollte und ich ihn beim Prozess als Zeugen vertrat.
    Wer zu lange gegen Drachen kämpft, wird selbst zum Drachen. (A. Strindberg)

  15. #4895
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    Zitat Zitat von big-foot Beitrag anzeigen
    Bekommst du aber dann die schuld aufgebrummt, hat damals beim Spaziergang mit Kinderwagen in einem Hohlweg auch ein Freund von mir gemacht, ganz leichte Beule im Dach - der "Verurteilung" entging er damals nur, weil er sowieso nach Japan umziehen wollte und ich ihn beim Prozess als Zeugen vertrat.
    Jemand faehrt so dicht an mir vorbei, dass ich in's Straucheln komme und mich "abstuetze"?
    Aber du hast schon Recht, ich habe nicht den Schneid und auch gar keinen Bock auf solche Aktionen.

  16. #4896
    aghamemnun Gast
    Zitat Zitat von heckantrieb Beitrag anzeigen
    Ich aergere mich im Nachgang immer, dass ich nicht die Reaktion und den Schneid habe mal feste auf's Dach oder gegen die Seitenscheibe zu hauen, wenn so ein Honk so dicht an mir vorbei faehrt.
    Ich würde prinzipiell dringend davon abraten, sich von außen an einem fahrenden Auto zu schaffen zu machen. Es könnte sonst sein, daß die Physik unangenehme Überraschungen auf Lager hat.

    Ansonsten ist sowas, wie Bigfoot schon korrekt anmerkte, Selbstjustiz, d.h. sowas spielt sich in etwa auf demselben Niveau ab wie die aggressiven Belehrungsversuche gewisser Automobilisten. Ein besonders trauriges Beispiel von Ende August geht seit einigen Wochen durch die schwedischen Medien und Foren. Wenigstens machte der Autofahrer hier den Fehler, sich gleich vor eine ganze Gruppe von Radfahrern zu setzen und dann ein Vollbremsung hinzulegen. An Zeugen herrschte also kein Mangel, so daß jetzt gegen ihn wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt wird (Strafrahmen zwischen 30 Tagessätzen und 2 Jahren).

  17. #4897
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    Zitat Zitat von aghamemnun Beitrag anzeigen
    Ansonsten ist sowas, wie Bigfoot schon korrekt anmerkte, Selbstjustiz, d.h. sowas spielt sich in etwa auf demselben Niveau ab wie die aggressiven Belehrungsversuche gewisser Automobilisten.
    Voellig richtig. In der Situation entwickelt sich so ein Gedanken schnell, fuer Taten bin ich dann gluecklicherweise doch zu besonnen.

  18. #4898
    aghamemnun Gast
    Zitat Zitat von heckantrieb Beitrag anzeigen
    fuer Taten bin ich dann gluecklicherweise doch zu besonnen.
    Ich eigentlich nicht. Aber die Angst vor unkalkulierbaren körperlichen Folgen siegt. Hoffentlich bleibt das auch so.

  19. #4899
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    Zitat Zitat von aghamemnun Beitrag anzeigen
    Solange man als Zeuge vernommen wird, hat man grundsätzlich und ohne Ausnahme alle Fragen zu beantworten, und zwar wahrheitsgemäß. Ausnahmen gibt es nur im Rahmen des Zeugnisverweigerungsrechts; wurde ja weiter oben schon erwähnt.

    Erst wenn man als Beschuldigter vernommen wird (worüber man vorher belehrt wird), darf man schweigen oder lügen, daß sich die Balken biegen. Es dürfte also so gut wie nie vorkommen, daß Beifahrer die Unwahrheit erzählen dürfen. Ob einem das als zahlenmäßig unterlegenem Radfahrer etwas nützt, steht leider auf einem anderen Blatt.
    Hmm, ich bräuchte da ne Quelle. Es ging ja darum, dass (ein Fall der beim Autofahren passierte) sowohl der Fahrer als auch seine Mitinsassen (Firmen-LKW) die Vorwürfe bestritten (mehrere z.T. schwere Verstöße hintereinander) und ich antwortete, dass sowohl der Fahrer als auch seine Mitfahrer die Unwahrheit sagten und dieses - auf Wunsch - sogar mithilfe meiner Dash-Cam beweisen könnte.

    O-Schrieb GenStA:

    "Vielmehr war aufgrund der Tatsache, dass Ihrer Aussage die Angaben des Beschuldigten und die seiner Mitfahrer als unabhängige Zeugen entgegenstanden, eine Beweiswürdigung vorzunehmen. Dabei war zu berücksichtigen, dass der Beschuldigte grundsätzlich nicht der Wahrheitspflicht unterliegt und die Zeugen dem Lager des Beschuldigten zuzurechnen sind."

    [im ersten Satz fehlt weder ein Wort noch ein Satzzeichen]

    Das ich eine Dash-Cam zur Eigensicherung bei Unfällen benutze, gefiel der STA gar nicht, dennoch forderte sie das MP4 an.

    Komisch.
    .

  20. #4900
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Genau deshalb habe ich es gelassen. Hoffe das Coswiger das auch akzeptieren kann. Man muss/kann nicht gegen alles und jeden Krieg führen, auch wenn normale Gespräche nicht fruchten.
    .
    Ich kann es nicht nachvollziehen. Natürlich muß nicht jedes Vergehen angezeigt werden. Aber wenn mich einer 3 mal hintereinander nötigt sollte man schon dafür sorgen das er aktenkundig wird. Jeder kann mal einen Fehler machen, was er aber machte war Vorsatz. Da hört für mich der Spaß auf.
    Da brauche ich auch nicht mit einen Polizisten darüber zu reden.
    Die zur Wahrheit wandern, wandern allein.

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