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  1. #121
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    Sanssouci
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    Das überleg ich mir während der Karenzzeit. Natürlich nix illegales...wobei gewisse Klebstoffe schwer zu entfernen sind...die Sache mit dem Honig auf der Frontscheibe aus dem Nachbarthread hat auch ihren Reiz. Aber Sachbeschädigung ist feige.
    Es sollte möglichst ein Lerneffekt erzielt werden. Hat jemand eine Idee?
    Mach mit, mach’s nach, mach’s besser!

  2. #122
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    Cool

    Zitat Zitat von PiratPilot
    Das überleg ich mir während der Karenzzeit. Natürlich nix illegales...wobei gewisse Klebstoffe schwer zu entfernen sind...die Sache mit dem Honig auf der Frontscheibe aus dem Nachbarthread hat auch ihren Reiz. Aber Sachbeschädigung ist feige.
    Es sollte möglichst ein Lerneffekt erzielt werden. Hat jemand eine Idee?
    "Guten Tag! Sie haben mich bei einem gefährlichen Überholmanöver unnötigerweise stark gefährdet und somit gegen §1 GG, §5 StVO (?) (etc.§) verstoßen. Ihre Nummer habe ich mir notiert und beim nächsten Mal werden Sie angezeigt. Ich hoffe dennoch, dass dies nicht notwendig sein wird und Sie mich zukünftig im vorgeschriebenen Mindestabstand von 1,5 Metern überholen und sich allgemein rücksichtsvoll gegenüber uns Radfahrern verhalten."
    .

  3. #123
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    Cool Unfall und Tagfahrlicht...

    Wieder ein neuer Crash:

    Bei Unfall schwer verletzt

    Wolfschlugen

    Am vergangenen Samstagnachmittag wurde ein 38-jähriger Radfahrer bei einem Unfall in der Hofäckerstraße schwer verletzt. Der 32-jährige Lenker eines VW wollte von einer Grundstücksausfahrt in die Hofäckerstraße einfahren und hatte hierbei den Radfahrer übersehen. Nach einer Vollbremsung flog der Radfahrer über die Motorhaube des PKW und stürzte anschließend auf die Fahrbahn, wobei er sich die schweren Verletzungen zuzog. Der Verletzte musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden.


    So etwas ähnliches ist mir gestern auch passiert. Ein VW-Lenker (Zufall?) fuhr aus einer Seitenstraße mir direkt vor's Rad und ich musste heftigst abbremsen. Erst als ich von hinten kräftig rumbrüllte, machte er plötzlich seitlich Platz und rollte mit mir auf eine rote Ampel zu. "Entschuldigung, ich habe Sie nicht gesehen", gab mir der junge Türke (?) zu verstehen. Alles klar, einen schönen Tag noch und nächstes Mal besser gucken. Somit war die Sache für mich schon wieder vergessen. Heute Morgen lese ich in unserer Zeitung, dass so etwas auch noch ganz anders ausgehen kann.

    Und nun male ich mir aus, wie es sein wird, wenn Autos und Motorräder alle mit Licht auch am Tage herumfahren. Dann werden sich doch Unfälle dieser Art locker verdoppeln, oder??

    Tagfahrlicht an düsteren Alleenstraßen oder eben bei Bedarf, meinetwegen. Aber doch nicht immer und überall auch bei wolkenlosem Himmel um 12 Uhr Mittags!! So etwas werden wir demnächst mal dem Tiefensee schreiben, er ist nämlich ein großer Befürworter von Tagfahrlicht.

    Dagegen hat er in AutoBild einer Prüfung von älteren Verkehrsteilnehmern auf Fahrtüchtigkeit mit "Quatsch" eine Absage erteilt! Ich dagegen hatte heute Morgen schon wieder mehrere Fälle (im Auto), bei denen ich merkte, dass sich etliche Verkehrsteilnehmer überhaupt nicht mit den Verkehrsregeln auskennen (z.B. Vorfahrt an der Kreuzung) und dabei den Verkehr gefährden. Ich bin sehr wohl für eine 10-jährige Führerscheinprüfung in Theorie und Praxis! Ich denke z.B. mal, dass 90% der Autofahrer nicht wissen, dass straßenbegleitende Radwege an Straßeneinmündungen vorfahrtsberechtigt sind. Aufgrund dessen gibt es sicher 1000e Verletzte und mitunter tote Radfahrer (die oft selbst nicht wissen, ob und dass sie Vorfahrt haben). Wieso bitteschön ist eine Nachprüfung "Quatsch"???
    .

  4. #124
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    Zitat Zitat von Don Jusi
    ... der junge Türke (?)....
    Politisch inkorrekt! Neuerdings sagt man: "Junger Mann mit vermutetem Migrationshintergrund..."
    Eigentlich sagt man gemass Presserat sogar nur: "Junger Mann", da seine Blindheit nichts mit seiner Herkunft zu tun hat...

    On topic:
    Zitat Zitat von Don Jusi
    Dagegen hat er in AutoBild einer Prüfung von älteren Verkehrsteilnehmern auf Fahrtüchtigkeit mit "Quatsch" eine Absage erteilt! Ich dagegen hatte heute Morgen schon wieder mehrere Fälle (im Auto), bei denen ich merkte, dass sich etliche Verkehrsteilnehmer überhaupt nicht mit den Verkehrsregeln auskennen (z.B. Vorfahrt an der Kreuzung) und dabei den Verkehr gefährden. Ich bin sehr wohl für eine 10-jährige Führerscheinprüfung in Theorie und Praxis! Ich denke z.B. mal, dass 90% der Autofahrer nicht wissen, dass straßenbegleitende Radwege an Straßeneinmündungen vorfahrtsberechtigt sind. Aufgrund dessen gibt es sicher 1000e Verletzte und mitunter tote Radfahrer (die oft selbst nicht wissen, ob und dass sie Vorfahrt haben). Wieso bitteschön ist eine Nachprüfung "Quatsch"???
    .
    Das zeigt doch nur, was erfolgreiche Lobbyarbeit (hier: ADAC) bewirken kann. Ausserdem sind die "Älteren" eine wachsende Gruppe von Wählern!
    Natürlich gibt es kein einziges sinnvolles Argument gegen eine Nachprüfung (meiner Meinung nach müsste die erste direkt nach der Probezeit stattfinden). Bei allen anderen Arten von Führerscheinen (Flugzeuge, Boote, aber auch Berufskraftfahrer) gibts die ja auch. Die Gefährdung der Allgemeinheit durch ein Segelflugzeug ist sicherlich nicht grösser als durch einen PKW.

  5. #125
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    Exclamation

    Zitat Zitat von frank71
    Politisch inkorrekt! Neuerdings sagt man: "Junger Mann mit vermutetem Migrationshintergrund..."
    Eigentlich sagt man gemass Presserat sogar nur: "Junger Mann", da seine Blindheit nichts mit seiner Herkunft zu tun hat...
    .
    Ich wollte das eigentlich gerade deshalb erwähnen, weil es auf mich einen positiven Eindruck hinterlassen hat, dass diese "anatolisch vermutete Migrationsperson" so freundlich und entschuldigend reagiert hat. Und das auch noch im einwandfreien Deutsch. Seine Schlafmützigkeit sei ihm verziehen, aber ich bin mir sicher, dass längst nicht jeder Deutsche (v.a. ältere Semester) auf seinen Fehler so positiv reagiert hätte!
    .

  6. #126
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    Zitat Zitat von Don Jusi
    Und das auch noch im einwandfreien Deutsch. Seine Schlafmützigkeit sei ihm verziehen, aber ich bin mir sicher, dass längst nicht jeder Deutsche (v.a. ältere Semester) auf seinen Fehler so positiv reagiert hätte!
    .
    Geschweige denn einwandfreies Deutsch kann

    Felix

  7. #127
    siggi Gast
    Zitat Zitat von Don Jusi

    Dagegen hat er in AutoBild einer Prüfung von älteren Verkehrsteilnehmern auf Fahrtüchtigkeit mit "Quatsch" eine Absage erteilt!
    Mit dem Tagesfahrlicht bin ich Deiner Meinung. Ich hatte schon mal vor zwei entsprechende Fotos zu machen. Autos bei trübem Wetter fahren mit Licht und sa gleiche Foto noch mal ohne licht an den Autos und plötzlich kommen ein paar Radfahrer dazwischen zum Vorschein.

    Ältere Verkehrsteilnehmer extra auf Fahrtüchtigkeit zu untersuchen, da bin ich allerdings auch dagegen. Sie sind nicht die Altersgruppe mit der höchsten Unfallrate und so lange dies nicht der Fall ist gibt es dafür auch keinen Grund.

  8. #128
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    Zitat Zitat von siggi
    Ich hatte schon mal vor zwei entsprechende Fotos zu machen. Autos bei trübem Wetter fahren mit Licht und sa gleiche Foto noch mal ohne licht an den Autos und plötzlich kommen ein paar Radfahrer dazwischen zum Vorschein.
    Was hindert Dich? Das Wetter kanns ja nicht sein

    Felix

  9. #129
    siggi Gast
    Zitat Zitat von toxy
    Was hindert Dich? Das Wetter kanns ja nicht sein

    Felix
    Es ist nicht so einfach solche Vergleichsfotos zu machen. Da die Szenen gestellt sein müssen, braucht man dazu ein paar Auto- und Radfahrer die mitmachen müssen.

  10. #130
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    Sorry, ich kenn das, aber ich konnte nicht anders

    Felix

  11. #131
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    Cool

    Zitat Zitat von siggi
    Ältere Verkehrsteilnehmer extra auf Fahrtüchtigkeit zu untersuchen, da bin ich allerdings auch dagegen. Sie sind nicht die Altersgruppe mit der höchsten Unfallrate und so lange dies nicht der Fall ist gibt es dafür auch keinen Grund.
    Mein Favorit wäre ja auch die 10-jährige Führerscheinprüfung.

    Mir geht es zwar auch um die Unfälle, aber durch Nichtwissen von Verkehrsregeln steigen ja nicht zwangsläufig die Unfallzahlen. Wie oft hat mir jemand schon die Vorfahrt genommen und ich habe es halt heftig verbremst. Und wer kennt nicht die Szenen, die es immer an Kreuzungen mit defekter Ampel oder im Rechts-vor-links-Wohngebiet gibt?? Sicherheitsabstände auf Autobahnen werden massiv (v.a. bei Regen) unterschritten, weil man weder die Vorschriften kennt, noch den Abstand abschätzen kann. Und manche zuckeln mit 70 über Landstraßen, weil sie allen Ernstes glauben, sie dürften dort nicht schneller fahren. Solche machen zwar selbst vielleicht keine Unfälle, verursachen aber brenzlige Situationen und erschweren das Miteinander.

    Aber in erster Linie geht es mir natürlich auch darum, dass Autofahrer einfach eine Bewusstseinsschärfung erhalten und umsichtiger unterwegs sind. Damit rücken auch Radfahrer wieder ins Blickfeld. Wie ich schon einmal schrieb, hörte ich von einer Rechtsanwältin, die doch tatsächlich der Auffassung war, 30 cm Überholabstand seien bei Radfahrern ausreichend!!

    Fazit: Eine Regelmäßige Auffrischung tut uns allen gut. Ich hätte davor keine Angst und würde sofort in die Theorie- und Praxisprüfung gehen. Na gut, ein paar Blicke in die Theoriebögen würde ich schon werfen.
    .

  12. #132
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    Zitat Zitat von Don Jusi
    Mein Favorit wäre ja auch die 10-jährige Führerscheinprüfung.

    Mir geht es zwar auch um die Unfälle, aber durch Nichtwissen von Verkehrsregeln steigen ja nicht zwangsläufig die Unfallzahlen. Wie oft hat mir jemand schon die Vorfahrt genommen und ich habe es halt heftig verbremst. Und wer kennt nicht die Szenen, die es immer an Kreuzungen mit defekter Ampel oder im Rechts-vor-links-Wohngebiet gibt?? Sicherheitsabstände auf Autobahnen werden massiv (v.a. bei Regen) unterschritten, weil man weder die Vorschriften kennt, noch den Abstand abschätzen kann. Und manche zuckeln mit 70 über Landstraßen, weil sie allen Ernstes glauben, sie dürften dort nicht schneller fahren. Solche machen zwar selbst vielleicht keine Unfälle, verursachen aber brenzlige Situationen und erschweren das Miteinander.

    Aber in erster Linie geht es mir natürlich auch darum, dass Autofahrer einfach eine Bewusstseinsschärfung erhalten und umsichtiger unterwegs sind. Damit rücken auch Radfahrer wieder ins Blickfeld. Wie ich schon einmal schrieb, hörte ich von einer Rechtsanwältin, die doch tatsächlich der Auffassung war, 30 cm Überholabstand seien bei Radfahrern ausreichend!!

    Fazit: Eine Regelmäßige Auffrischung tut uns allen gut. Ich hätte davor keine Angst und würde sofort in die Theorie- und Praxisprüfung gehen. Na gut, ein paar Blicke in die Theoriebögen würde ich schon werfen.
    .

    Hallo zusammen,

    grundsätzlich d'accord mit Deiner Meinung, jedoch mit Einschränkungen.

    Es gibt ebenso unfähige (depperte) Autofahrer, wie Radler.
    In Spanien ist es zum Beispiel gesetzlich vorgeschrieben ab 60 Jahren alle 2 Jahre und ab 70 Jährlich zum Checkup mit Sehtest und Reaktionstest zu gehen um seinen Führerschein zu behalten.

    Ist eigentlich nur eine Frage der Zeit bis das EU konform hier auch kommen wird.

    Wo ist jedoch die Fahrprüfung / Versicherungspflicht / Kennzeichenpflicht für Radler ??

    Ich denke wir alle wissen was wir während unseren Radtouren selber falsch machen, bzw. was wir auch von einigen uneinsichtigen Radlern sehen die auf keinerlei Verkehrsregeln achten, zu zweit nebeneinander fahren, rote Ampeln ignorieren obwohl auch dies verboten ist. Aber auf dem Rad ist dies ja nicht sooooo schlimm...

    Nur selten jedoch wird es einen Zeitungsbericht geben, bei dem ein Autofahrer wegen Radlern in "Probleme" kam, da 1. das KFZ (beim Unfall) das stärkere Fahrzeug ist und 2. der Radler nur in den wenigsten Fällen identifiziert werden kann und 3. der Autofahrer dies oft nicht als "brenzlige " Situation aus seiner Sicht erkennt.

    Ich erinnere mich an den Vorfall mit dem MTB'ler der in Köln einen Autofahrer zusammengetreten hatte selbst als er schon auf dem Boden lag. Diesen "Asozialen" , entschuldigt das Wort, hat man ja zum Glück geschnappt.

    Ich denke es sollte hier niemand mit Steinen werfen, wir alle haben oft Schuld an brenzligen Situationen, mit PKW oder Rad unterwegs.

    Also ich bin nicht fehlerfrei und hab mich oft über ignorante Autofahrer sowie ignorante Radfahrer geärgert. Wer einigermassen Erzogen wurde, dem sollten das menschliche miteinander bekannt sein.

    Mir stellen sich die Nackenhaare hoch wenn ich teilweise lese das einige hier im Forum bewusst nach hinten "rotzen" wenn sich jemand ans Hinterrad hängt, sorry ganz unterste Schublade...

    ...ich schaue mich immer kurz um, bevor ich meine Nase entleere...

    Toleranz heist hier wohl das Zauberwort, müssen wir wohl alle dazulernen... egal ob wir gerade mit PKW oder Rad unterwegs sind (...denn das ändert auch die Sichtweise von uns selber...)

    In diesem Sinne hoffe ich auf besseres Wetter, mehr Einsicht undToleranz untereinander.
    Geändert von mulaluma (30.05.2006 um 16:04 Uhr)
    Greets,

    mulaluma ;-)

  13. #133
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    Zitat Zitat von mulaluma
    Hallo zusammen,

    grundsätzlich d'accord mit Deiner Meinung, jedoch mit Einschränkungen.

    Es gibt ebenso unfähige (depperte) Autofahrer, wie Radler.
    In Spanien ist es zum Beispiel gesetzlich vorgeschrieben ab 60 Jahren alle 2 Jahre und ab 70 Jährlich zum Checkup mit Sehtest und Reaktionstest zu gehen um seinen Führerschein zu behalten.

    Ist eigentlich nur eine Frage der Zeit bis das EU konform hier auch kommen wird.

    Wo ist jedoch die Fahrprüfung / Versicherungspflicht / Kennzeichenpflicht für Radler ??

    Ich denke wir alle wissen was wir während unseren Radtouren selber falsch machen, bzw. was wir auch von einigen uneinsichtigen Radlern sehen die auf keinerlei Verkehrsregeln achten, zu zweit nebeneinander fahren, rote Ampeln ignorieren obwohl auch dies verboten ist. Aber auf dem Rad ist dies ja nicht sooooo schlimm...

    Nur selten jedoch wird es einen Zeitungsbericht geben, bei dem ein Autofahrer wegen Radlern in "Probleme" kam, da 1. das KFZ (beim Unfall) das stärkere Fahrzeug ist und 2. der Radler nur in den wenigsten Fällen identifiziert werden kann und 3. der Autofahrer dies oft nicht als "brenzlige " Situation aus seiner Sicht erkennt.

    Ich erinnere mich an den Vorfall mit dem MTB'ler der in Köln einen Autofahrer zusammengetreten hatte selbst als er schon auf dem Boden lag. Diesen "Asozialen" , entschuldigt das Wort, hat man ja zum Glück geschnappt.

    Ich denke es sollte hier niemand mit Steinen werfen, wir alle haben oft Schuld an brenzligen Situationen, mit PKW oder Rad unterwegs.

    Also ich bin nicht fehlerfrei und hab mich oft über ignorante Autofahrer sowie ignorante Radfahrer geärgert. Wer einigermassen Erzogen wurde, dem sollten das menschliche miteinander bekannt sein.

    Mir stellen sich die Nackenhaare hoch wenn ich teilweise lese das einige hier im Forum bewusst nach hinten "rotzen" wenn sich jemand ans Hinterrad hängt, sorry ganz unterste Schublade...

    ...ich schaue mich immer kurz um, bevor ich meine Nase entleere...

    Toleranz heist hier wohl das Zauberwort, müssen wir wohl alle dazulernen... egal ob wir gerade mit PKW oder Rad unterwegs sind (...den das ändert auch die Sichtweise von uns selber...)

    In diesem Sinne hoffe ich auf besseres Wetter, mehr Einsicht undToleranz untereinander.
    Was ist an zu zweit nebeneinader fahren so schlimm, wenn kaum Verkehr ist und die Straßen bereit genug sind?
    "Der Sieg in einem Wettkampf kennt kein Spiegelbild." Herr Dr. Rosen

  14. #134
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    Zitat Zitat von büttgen
    Was ist an zu zweit nebeneinader fahren so schlimm, wenn kaum Verkehr ist und die Straßen bereit genug sind?
    Eigentlich nichts ist auch viel angenehmer nebeneinander zu fahren. Aber es geht in diesem Thread doch um die Forderung des einhaltens / auffrischens der Regeln, oder gelten die nur für PKW's ?? Und es ist nunmal ausser in der Gruppe, nicht erlaubt.

    Wie oft habe ich 2 (dickbäuchige) Radler mit wenigers als 25 km/h auf der Strasse (verkehrsreich im Berufsverkehr) nebeneinander fahren sehen obwohl ein super ausgebauter, verkehrsarmer Radweg vorhanden war ??

    Wobei wir dann wieder beim Thema Radwegbenutzungspflicht und Helmpflicht (in Spanien besteht z.B. die Helmpflicht für Radler) sind. Zwei ausserordentliche Reizthemen.

    Wer verlangt das andere sich an Regeln halten, bzw. deren Inhalte kennt, der sollte dies doch auch nicht nur von den anderen erwarten oder ??

    ...ich glaube ich hole schonmal die Chips raus... *Lawinelostret*

    Mein Posting war bewusst kritisch geschrieben, ich möchte niemanden angreifen, aber ebenso die Sinne einmal schärfen für andere Sichtweisen
    Geändert von mulaluma (30.05.2006 um 16:20 Uhr)
    Greets,

    mulaluma ;-)

  15. #135
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    Man drüber streiten was schlimmer ist..
    Da das Auto einen Radfahrer alleine auch nicht überholen kann wenn Gegenverkehr kommt.. Und ob er nun 1,5m auf die andere Spur fährt oder nicht macht meiner Meinung nach keinen großen Unterschied wenn gleich der Autofahrer wie ein geisteskranker hupen wird, wenn 2 Radfahrer nebeneinander fahren...
    "Die zwei sind allein vorn mit den anderen sechs".
    Klaus Angermann

  16. #136
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    Zitat Zitat von mulaluma
    Eigentlich nichts ist auch viel angenehmer nebeneinander zu fahren. Aber es geht in diesem Thread doch um die Forderung des einhaltens / auffrischens der Regeln, oder gelten die nur für PKW's ?? Und es ist nunmal ausser in der Gruppe, nicht erlaubt.

    Wie oft habe ich 2 (dickbäuchige) Radler mit wenigers als 25 km/h auf der Strasse (verkehrsreich im Berufsverkehr) nebeneinander fahren sehen obwohl ein super ausgebauter, verkehrsarmer Radweg vorhanden war ??

    Wobei wir dann wieder beim Thema Radwegbenutzungspflicht und Helmpflicht (in Spanien besteht z.B. die Helmpflicht für Radler) sind. Zwei ausserordentliche Reizthemen.

    Wer verlangt das andere sich an Regeln halten, bzw. deren Inhalte kennt, der sollte dies doch auch nicht nur von den anderen erwarten oder ??

    ...ich glaube ich hole schonmal die Chips raus... *Lawinelostret*

    Mein Posting war bewusst kritisch geschrieben, ich möchte niemanden angreifen, aber ebenso die Sinne einmal schärfen für andere Sichtweisen
    Habe ich auch nicht als angrief gesehen. Deine Agumentation kann ich gut verstehen. Hier sehe ich selbst öfters welche auf auf einer viel befahrende Straße nebeneinader fahren, trotz sehr gutem Radweg. Die kann ich auch nicht verstehen. Bei mir in der Gegend gibt es zum Glück noch Straßen mit wenig Verkehr, wo nebeneinander fahren gut möglich ist. Dort gibt es auch einen guten Fahrradweg, aber an den Wochenenden sind sehr viele Kinder und ältere Leute unterwegs, deswegen ist es mir dort zu gefährlich.
    Lieder sind im diesem Gebiet (Naturschutzgebiet) viele Autofahrer agressiv. Es ist egal ob ich alleine oder wir nebeneinder fahren. Im letzten Jahr sprach mich einer an ich würde den ganzen Verkehr behindern. Mir ist aber fast 30 Minuten kein Auto entgegen gekommen oder hat mich überholt.
    Geändert von büttgen (30.05.2006 um 16:30 Uhr)
    "Der Sieg in einem Wettkampf kennt kein Spiegelbild." Herr Dr. Rosen

  17. #137
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    Zitat Zitat von mulaluma
    ... In Spanien ist es zum Beispiel gesetzlich vorgeschrieben ab 60 Jahren alle 2 Jahre und ab 70 Jährlich zum Checkup mit Sehtest und Reaktionstest zu gehen um seinen Führerschein zu behalten.

    Ist eigentlich nur eine Frage der Zeit bis das EU konform hier auch kommen wird.
    Ein solches Vorgehen ist sicher zu überdenken. Nur leider wird sich zumindest der deutsche Gesetzgeber den Lobbyisten unterwerfen, welche aus wirtschaftlich starken Zweigen kommen. Dazu zähle ich mal die Kfz-Branche. Neuwagen werden wohl hauptsächlich von der älteren Bevölkerung gekauft. Nicht zu verachten ist auch die Arbeit von ADAC und das verärgerte Wählerpotenzial.

    Zitat Zitat von mulaluma
    Wo ist jedoch die Fahrprüfung / Versicherungspflicht / Kennzeichenpflicht für Radler ??
    Das Gefährdungspotenzial eines Radfahrers, eines Inline-Skaters und von Fussgängern ist doch um Potenzen geringer als das eines Pkws oder gar Lkws. Abgesehen davon sollte man auch als Nichtautofahrer eine Haftpflicht haben, die dann Schäden decken kann.

    Zitat Zitat von mulaluma
    Nur selten jedoch wird es einen Zeitungsbericht geben, bei dem ein Autofahrer wegen Radlern in "Probleme" kam...
    Einen Zeitungbericht nicht, aber ich habe es selber gesehen: Überholen in einer Linkskurve und beim Einscheren gleich mal nach rechts in den Straßengraben.

    Zitat Zitat von mulaluma
    Ich denke es sollte hier niemand mit Steinen werfen, wir alle haben oft Schuld an brenzligen Situationen, mit PKW oder Rad unterwegs.
    Dem schließe ich mich an. Fehler machen wir alle, nur leider können Nurautofahrer die von ihnen gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern ausgehende Gefahr nicht abschätzen. Daher erachte ich eine regelmäßige Sensibilisierung (s.o.) für notwendig.

    Zitat Zitat von mulaluma
    Mir stellen sich die Nackenhaare hoch wenn ich teilweise lese das einige hier im Forum bewusst nach hinten "rotzen" wenn sich jemand ans Hinterrad hängt, sorry ganz unterste Schublade...
    Gegenüber "ungeschützten" Verkehrsteilnehmer ist soetwas nur ekelhaft, gegenüber gefährlich nahen Autos meist die einzige wirkungsvolle Waffe (und trotzdem ekelhaft).

    Zitat Zitat von mulaluma
    Toleranz heist hier wohl das Zauberwort.
    Dem kann man sich wohl ebenfalls anschließen. Man sollte auch als Radfahrer vermeiden andere Verkehrsteilnehmer unnötig zu reizen (Nutzung von übervollen Fußwegen/Fußgängerzonen, nebeneinander fahren, ...). Viele Dinge sind so auch für den Radfahrer verboten, wie z.B. zu nahes überholen für den Autofahrer verboten ist. Trotzdem nehmen sich Radfahrer diese Rechte heraus (Wieso? Warum? Weshalb?) und wundern sich, weshalb andere Verkehrsteilnehmer (in vielen Fällen zurecht) sauer auf Radfahrer sind.

  18. #138
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    Zitat Zitat von Big-Show
    Man drüber streiten was schlimmer ist..
    Da das Auto einen Radfahrer alleine auch nicht überholen kann wenn Gegenverkehr kommt.. Und ob er nun 1,5m auf die andere Spur fährt oder nicht macht meiner Meinung nach keinen großen Unterschied wenn gleich der Autofahrer wie ein geisteskranker hupen wird, wenn 2 Radfahrer nebeneinander fahren...
    Tja das ist die Sicht des Radfahrers.

    Verboten ist beides, nebeneinander fahren und hupen oder zu knapp überholen. Aber aus Deiner Sicht ist halt das nebeneinander herfahren "nicht so schlimm". Im Unrecht sind in diesem Fall beide Parteien. Aber es wird neues Konfliktpotential geschaffen, da niemand von seiner Position abweichen mag...

    Das sieht der PKW Fahrer aus seiner Sicht halt ganz anders, vor allem wenn er trotz ignoriertem (gutem) Radweg zwei Radler vor sich sieht.

    Ich bin selber Radler und hupe in diesem Falle nicht (..aber ärgern tut's mich trotzdem).
    Greets,

    mulaluma ;-)

  19. #139
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    Zitat Zitat von kami
    Gegenüber "ungeschützten" Verkehrsteilnehmer ist soetwas nur ekelhaft, gegenüber gefährlich nahen Autos meist die einzige wirkungsvolle Waffe (und trotzdem ekelhaft).
    ...meinte dies im Bezug auf rotzende Radler gegenüber anderen Radlern im Windschatten...
    Greets,

    mulaluma ;-)

  20. #140
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    Zitat Zitat von mulaluma
    Tja das ist die Sicht des Radfahrers.

    Verboten ist beides, nebeneinander fahren und hupen oder zu knapp überholen. Aber aus Deiner Sicht ist halt das nebeneinander herfahren "nicht so schlimm". Im Unrecht sind in diesem Fall beide Parteien. Aber es wird neues Konfliktpotential geschaffen, da niemand von seiner Position abweichen mag...

    Das sieht der PKW Fahrer aus seiner Sicht halt ganz anders, vor allem wenn er trotz ignoriertem (gutem) Radweg zwei Radler vor sich sieht.

    Ich bin selber Radler und hupe in diesem Falle nicht (..aber ärgern tut's mich trotzdem).
    Ich geb dir zum Teil recht..
    Wenn ich an 2 Leuten vorbei fahre hupe ich auch nicht und es macht ja keinen Unterschied für mich ob ich 2 nebeneinander oder hintereinander überholen muss..
    Vll sehe ich das auch nur so
    "Die zwei sind allein vorn mit den anderen sechs".
    Klaus Angermann

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