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  1. #1481
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    Zitat Zitat von _Fabian_ Beitrag anzeigen
    Langsam reicht es mir einfach mit der angeblichen Fahrradhauptstadt!
    Jau, schreib das mal dem ADFC, der Münster ja mehrfach mit Lorbeeren bedacht hat.

    Allerdings musst Du mir das noch erklären:

    Dienstag, 16.12.08, 07:30 Uhr: Am Gleis 22 will ein Lkw nach rechts abbiegen. Drei neben ihm stehende Radfahrer lässt er durchfahren, die vierte jedoch übersieht er. Als er abbiegt, erfasst er das Rad der 21jährigen. Diese stürzt und verletzt sich.
    Also: Ein LKW-Fahrer will rechts abbiegen während 3 Radfahrer neben ihm stehen. Wo sind hier die Radfahrer? Auf der Fahrbahn? Oder gibt es dort einen Radfahrstreifen?

    Dass er den vierten dann zwar übersieht ist zwar schlimm, aber ich kann es dennoch nicht verstehen, warum man als vierter Radfahrer noch rechts an einem (sicherlich) nach rechts blinkenden LKW vorbei muss?!? Die vier Radfahrer sind ja sicher nicht mit 1-Meter-Winschattenabstand hintereinander gerast.
    .

  2. #1482
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    aber ich kann es dennoch nicht verstehen, warum man als vierter Radfahrer noch rechts an einem (sicherlich) nach rechts blinkenden LKW vorbei muss?!?
    Die von Rechtswegen zustehende Vorfahrtberechtigung auf RVE?
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  3. #1483
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    Zitat Zitat von zwanzich Beitrag anzeigen
    Die von Rechtswegen zustehende Vorfahrtberechtigung auf RVE?
    Richtig vermutet.

    Für Ortsunkundige: Beim Gleis 22 handelt es sich nicht um eine Bahnanlage, sondern eine Kneipe bzw. Veranstaltungszentrum. Diese liegt an einer der vier "Ecken" einer Kreuzung mit Ampelanlage. Wenn mit der Ortsangabe "am Gleis 22" unmittelbar vor diesem gemeint ist, war ein Bordsteinradweg (natürlich mit Blauschild) im Spiel. Beim Knotenarm gegenüber ist ausnahmsweise kein Wegelchen, so daß der Unfall dort kaum möglich ist. Rechts ist auch ein Wegelchen und links zur Abwechslung ein Radfahrstreifen, aber rechts von einer Geradeaus/Rechts-Spur und damit auch nicht unproblematisch.

  4. #1484
    Avatar von hincapie
    hincapie ist offline Centurion-Fahrer und Monica-Bellucci-Fan
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    Zitat Zitat von _Fabian_ Beitrag anzeigen
    Richtig vermutet.

    Für Ortsunkundige: Beim Gleis 22 handelt es sich nicht um eine Bahnanlage, sondern eine Kneipe bzw. Veranstaltungszentrum. Diese liegt an einer der vier "Ecken" einer Kreuzung mit Ampelanlage. Wenn mit der Ortsangabe "am Gleis 22" unmittelbar vor diesem gemeint ist, war ein Bordsteinradweg (natürlich mit Blauschild) im Spiel. Beim Knotenarm gegenüber ist ausnahmsweise kein Wegelchen, so daß der Unfall dort kaum möglich ist. Rechts ist auch ein Wegelchen und links zur Abwechslung ein Radfahrstreifen, aber rechts von einer Geradeaus/Rechts-Spur und damit auch nicht unproblematisch.
    Tja, damit hätten wir wohl wieder den typischen Radwegunfall.
    LKW-Fahrer sieht die 3 Radfahrer noch in seinem Spiegel, den vierten, der sich wahrscheinlich im toten Winkel befand, fährt er halt platt...


  5. #1485
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    Jetzt mal grad anhand dieses Unfalls eine mitunter etwas seltsam anmutende Frage:

    Ihr kennt das ja sicher auch, dass wenn ein LKW einen gerade mal 2 km/h langsameren Genossen überholen will, den Blinker nach links setzt wohl so ziemlich alle Autofahrer einen Schrecken bekommen und sich kaum noch vorbei trauen, trotz Vorfahrt, da sie ja schließlich auf der linken (Überhol-) Spur sind. Spätestens nach 10 Sekunden ziehen viele einfach rüber.

    Jetzt haben wir mal angenommen einen LKW-Fahrer, der rechts abbiegen will, pflichtgemäß blinkt und schaut und dann, wenn er denkt, dass alle neben ihm fahrenden durch sind, abbiegt - und es kommt zum Unfall mit dem 4. Mann. Da dieser vermutlich beim Blinkersetzen noch hinter dem LKW war, frage ich mich, ob er diesen nicht durchlassen hätte müssen, da er ja schließlich weit vor ihm war. Ich kann ja als Autofahrer auch nicht rechts Gas geben, wenn weit vor mir einer von links nach rechts wechseln will und ihn einfach abblocken.

    Aber bei Radfahrern ist das ja noch mal brisanter. Kann es sein, dass die Radfahrer innerorts weniger Respekt vor LKW haben, als Autofahrer auf der Autobahn?
    .

  6. #1486
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Jetzt mal grad anhand dieses Unfalls eine mitunter etwas seltsam anmutende Frage:

    Ihr kennt das ja sicher auch, dass wenn ein LKW einen gerade mal 2 km/h langsameren Genossen überholen will, ...

    Jetzt haben wir mal angenommen einen LKW-Fahrer, der rechts abbiegen will, ...

    Aber bei Radfahrern ist das ja noch mal brisanter. Kann es sein, dass die Radfahrer innerorts weniger Respekt vor LKW haben, als Autofahrer auf der Autobahn?
    .
    Was man als vorausschauender Verkehrsteilnehmer macht, um eine drohende Gefährdung abzuwenden, ist eine Sache. Welche Pflichten jeder Verkehrsteilnehmer hat, um keinen anderen zu gefährden, ist die andere. In beiden von Dir beschriebenen Fällen muss der LKW- Fahrer mit seinem Fahrmanöver warten, bis alles frei ist. Das ist seine Pflicht.

    Im Falle des 'Rüberziehens auf der Autobahn sieht er Dich normalerweise ganz genau und macht es trotzdem, weil er der Stärkere ist und davon ausgeht, dass Du schon nachgeben wirst. Also Vorsatz. Wenn Du die Nerven hast, es darauf ankommen zu lassen, wirst Du feststellen, dass die meisten zwar antäuschen, es dann aber doch nicht riskieren. Sollte man aber nicht drauf ankommen lassen, denn es kann immer einer darunter sein, dem es tatsächlich egal ist, oder der Dich tatsächlich übersehen hat (z.B. wenn Du 'einäugig' fährst und dadurch Deine Position nur schwer einzuschätzen ist).

    Beim Abbiegeunfall mit dem Fahrrad ist das eine ganz andere Sache. Da sieht er Dich als Radfahrer wirklich nicht. Er hat zwar mehrere Spiegel auf jeder Seite, aber die decken trotzdem nicht alles optimal ab, vor allem, wenn er schon schräg steht/fährt. Er muss und kann sich auch vergewissern, dass da, wo er hinfährt, keiner ist, aber was dann auf dem Radweg gleich kommen wird, kann er mitunter wirklich nicht sehen. Da bleibt ihm keine andere Wahl, als darauf zu vertrauen, dass der ankommende Radfahrer merkt, dass ihm der Weg abgeschnitten ist und so lange wartet, bis der LKW durch ist. Viele Radfahrer können sich die Perspektive des LKW- Fahrers schlecht vorstellen. Mit mangelndem Respekt hat das, glaube ich, weniger zu tun.

    Radfahrer auf die Fahrbahn, ohne Sonderwege oder Spuren - dann kann es dazu nicht kommen. Allerdings sollte man dann nicht auf die Idee kommen, mit dem Fahrrad rechts am LKW vorbei fahren zu wollen. Die Straßen und Fahrspuren sind sowieso schon verdammt eng für einen LKW.

  7. #1487
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Kann es sein, dass die Radfahrer innerorts weniger Respekt vor LKW haben, als Autofahrer auf der Autobahn?
    Das ist keine Frage des Respekts vor LKW, sondern der vermeintlichen Sicherheit des Radweges.


    Das solltest du wissen.
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  8. #1488
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    Ich hatte eigentlich eher die Frage gestellt, wer denn rechtlich Vorfahrt auf dieser (quasi mehrspurigen) Straße bei einem Spurwechsel hat:

    Da dieser vermutlich beim Blinkersetzen noch hinter dem LKW war, frage ich mich, ob er diesen nicht durchlassen hätte müssen, da er ja schließlich weit vor ihm war. Ich kann ja als Autofahrer auch nicht rechts Gas geben, wenn weit vor mir einer von links nach rechts wechseln will und ihn einfach abblocken.
    Zitat Zitat von echter50er Beitrag anzeigen
    Beim Abbiegeunfall mit dem Fahrrad ist das eine ganz andere Sache. Da sieht er Dich als Radfahrer wirklich nicht. Er hat zwar mehrere Spiegel auf jeder Seite, aber die decken trotzdem nicht alles optimal ab, vor allem, wenn er schon schräg steht/fährt. Er muss und kann sich auch vergewissern, dass da, wo er hinfährt, keiner ist, aber was dann auf dem Radweg gleich kommen wird, kann er mitunter wirklich nicht sehen. Da bleibt ihm keine andere Wahl, als darauf zu vertrauen, dass der ankommende Radfahrer merkt, dass ihm der Weg abgeschnitten ist und so lange wartet, bis der LKW durch ist.
    Wir sollten uns vielleicht mal ernsthaft überlegen (also v.a. in der IC), Sicherheitssysteme zu fordern, die besser funktionieren als diverse Spiegel, die dann doch wieder falsch eingestellt sein könnten. Z.B. Kameras, die einen großen Bereich abdecken oder Sensoren, die davor warnen, wenn eine Person in unmittelbarer Nähe des LKWs/Busses ist!?

    Viele Radfahrer können sich die Perspektive des LKW- Fahrers schlecht vorstellen. Mit mangelndem Respekt hat das, glaube ich, weniger zu tun.
    Ich schon. Bei DEN Radfahrern, die ich fast täglich sehe, kann ich mir alles vorstellen. Die fahren sogar mit voller Absicht bei Rot über die Kreuzung zwischen den querenden Autos hindurch. Und zwar nicht nur Kinder!

    Bei uns gibt es eine Radroute die über Gleise führt. Ist die Schranke unten, weil ein Zug kommt, warten zwar alle, aber sobald der Zug durch ist, gibt es immer wieder Schulkinder, die bei Rot unter der geschlosssenen Schranke durchfahren!

    Also ich kann mir heutzutage alles vorstellen!

    Radfahrer auf die Fahrbahn, ohne Sonderwege oder Spuren - dann kann es dazu nicht kommen.
    Doch, das ist ja genau mein Problem. Die beiden einzigen Todesopfer aus meinem Bekanntenkreis waren ein Längsverkehrsunfall mit einem Auto und ein Abbiegeunfall mit einem LKW - ohne jede Radverkehrseinrichtung und beide im Großraum Stuttgart. Es ist leider so, dass ich, obwohl sicher kein Freund von RVE, mir aufgrund meiner Erfahrungen nicht wirklich sicher bin, was denn nun zumindest ein gewisses Maß an Sicherheit bietet? Aufklärung und Eingriff des Staates, dann bin ich mit meinem Latein schon am Ende.
    ,

  9. #1489
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Ihr kennt das ja sicher auch, dass wenn ein LKW einen gerade mal 2 km/h langsameren Genossen überholen will, den Blinker nach links setzt wohl so ziemlich alle Autofahrer einen Schrecken bekommen und sich kaum noch vorbei trauen, trotz Vorfahrt, da sie ja schließlich auf der linken (Überhol-) Spur sind.
    "Kaum noch vorbei trauen" heisst bremsbereit sein und gucken ob der LKW die Vorfahrt achten wird? Genauso macht mans auch auf dem Rad, nur bringt das nichts wenn er 3 vor einem fahrende durchlässt und dann doch abbiegt.
    Stell dir vor du fährst auf der Autobahn im letzten von 4 Autos und ein LKW zieht rüber wenn du gerade neben ihm bist. Möchte wissen was man da noch machen kann...

  10. #1490
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Ich hatte eigentlich eher die Frage gestellt, wer denn rechtlich Vorfahrt auf dieser (quasi mehrspurigen) Straße bei einem Spurwechsel hat:
    Nein, hattest du nicht.

    Aber wenn das hier noch eine Frage sein soll:
    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Da dieser vermutlich beim Blinkersetzen noch hinter dem LKW war, frage ich mich, ob er diesen nicht durchlassen hätte müssen, da er ja schließlich weit vor ihm war.
    Wie soll man denn sowas beantworten?

    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Wir sollten uns vielleicht mal ernsthaft überlegen (also v.a. in der IC), Sicherheitssysteme zu fordern, die besser funktionieren als diverse Spiegel, die dann doch wieder falsch eingestellt sein könnten. Z.B. Kameras, die einen großen Bereich abdecken oder Sensoren, die davor warnen, wenn eine Person in unmittelbarer Nähe des LKWs/Busses ist!?
    Super Idee.
    Kannste ja mal bei Gelegenheit mit dem DSLV diskutieren.
    Die erklären dir dann auch mal die wirtschaftliche Seite deiner Vorstellungen.

    Die Aufklärungsaktionen der "Round Tables" bringen da mehr als dein Techno-Schnick-Schnack.

    Aber nochmal: das ist alles Symptomdokterei.
    Das sind radwegspezifische Unfallrisiken, die sich nur durch Ursachenbekämpfung reduzieren und bekämpfen lassen.

    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Also ich kann mir heutzutage alles vorstellen!
    Wissen wir.
    Und an den Bildern deiner Vorstellungen richtest du ja bekanntlich deine Forderungen aus.
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  11. #1491
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Doch, das ist ja genau mein Problem. Die beiden einzigen Todesopfer aus meinem Bekanntenkreis waren ein Längsverkehrsunfall mit einem Auto und ein Abbiegeunfall mit einem LKW - ohne jede Radverkehrseinrichtung und beide im Großraum Stuttgart. Es ist leider so, dass ich, obwohl sicher kein Freund von RVE, mir aufgrund meiner Erfahrungen nicht wirklich sicher bin, was denn nun zumindest ein gewisses Maß an Sicherheit bietet? Aufklärung und Eingriff des Staates, dann bin ich mit meinem Latein schon am Ende.
    ,
    Ich bedauere, dass Bekannte von Dir im Strassenverkehr ihr Leben lassen mussten, allerdings spare ich mir Mutmaßungen zum Unfallhergang und frage Dich direkt, ob Du glaubst, dass der Abbiegeunfall durch eine RVE verhindert worden wäre.

    Und zu dem Längsverkehrsunfall:
    Auf meinem Arbeitsweg habe ich etwa 2 km Landstraße außerorts (Tempo 70) mit einem Zweirichtungsmischweg, auf dem ich schon zweimal ein verunfalltes Auto stehen sah und weitere zweimal sehr frische Unfallspuren, die allesamt auf dem begleitenden Mischweg zu Todesopfern hätten führen können (es gibt auch noch ein älteres Holzkreuz, von dem ich nicht weiß, ob es zu einem verunfallten Kfz-Führer gehört oder zu einem 'Unbeteiligten').
    Ich trage durch die Benutzung der Fahrbahn dort m. E. zur Verkehrssicherheit bei, weil die Autofahrer u.U. meinetwegen ihr Tempo anpassen (d.h. reduzieren) müssen. Überholen bei Gegenverkehr geht definitiv nicht.
    Im Zeitraum von etwa 2 Jahren hat sich dort die Anzahl der Verkehrserzieher von gefühlten 5% auf gefühlte 1% reduziert.
    Es ist so wie 20 schreibt, man kennt sich, man respektiert sich.

    Ich halte das Risiko von jemandem umgefahren zu werden, der mich töten will, für geringer als das Risiko, dass jemand meint, er brauchte auf nichts zu achten und mich dann 'versehentlich' (auch) auf dem Radweg ummangelt.

    Gruß
    gS

  12. #1492
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Ich hatte eigentlich eher die Frage gestellt, wer denn rechtlich Vorfahrt auf dieser (quasi mehrspurigen) Straße bei einem Spurwechsel hat:
    Na, das ist doch klar geregelt vom rechtlichen her: Der Radfahrer hat Vorfahrt und der LKW- Fahrer muss diese achten. Dass diese klare rechtliche Regelung dennoch haarsträubend ist, weil die Geradeausspur des Radweges rechts neben der Rechtsabbiegespur des KFZ- Verkehrs angelegt ist, haben wir hier ja schon mehrfach festgestellt.


    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Wir sollten uns vielleicht mal ernsthaft überlegen (also v.a. in der IC), Sicherheitssysteme zu fordern, die besser funktionieren als diverse Spiegel, die dann doch wieder falsch eingestellt sein könnten. Z.B. Kameras, die einen großen Bereich abdecken oder Sensoren, die davor warnen, wenn eine Person in unmittelbarer Nähe des LKWs/Busses ist!?
    Ich denke, die LKW- Hersteller arbeiten und entwickeln ohnehin in diese Richtung. Die Umsetzung ist halt nicht so leicht, wie man sich das vielleicht als Klein-Fritzchen-Radfahrer so vorstellt. Auch wenn die Spiegel richtig stehen, ist das nicht so einfach. Die Spiegel sind konvex, was zu einer Vergrößerung des Blickwinkels, aber gleichzeitig zu einer verkleinerten Darstellung der Objekte führt. Außerdem wird dadurch die räumlichen Positionsbestimmung der Objekte deutlich erschwert. Kameras können zwar helfen, tote Winkel zu reduzieren, aber da ist die räumliche Orientierung noch schwieriger. Wenn dann noch schlechte Sicht bei Dunkelheit und/oder Regen hinzukommen, ist das mit dem Sehen und Gesehenwerden nicht viel mehr als praxisferne Theorie.

    Irgendwelche Sensoren bringen's auch nicht wirklich, denn im alltäglichen Vekehrsgewusel ist so ein LKW immer ganz nah an irgendwas. Die Dinger sind halt groß und mit einem PKW von daher überhaupt nicht vergleichbar. Da hat der Fahrer schon längst die Querstraße passiert, während der Anhänger noch nicht mal dort ist. Und auch von der Breite her ist das Durchkommen oft Zentimeterarbeit. Wenn die Hinterachse einen engeren Radius fährt und der Überstand gleichzeitig ausschwenkt, ist der Fahrer schon vollauf damit beschäftigt, an allen Ecken zu sehen, dass es passt. In so einer Situation den seitlich von hinten kommenden Verkehr queren zu müssen, ist schon eine Zumutung. Und Radfahrer seitlich vom LKW gehen da überhaupt nicht.

    Ich denke, dass die wenigsten LKW- Fahrer Radfahrer leichtfertig gefährden. Andererseits haben Radfahrer die deutlich besseren Möglichkeiten zum vorausschauenden Fahren in solchen Situationen. Aber Missverständnisse kann's immer geben, vor allem, wenn der Radfahrer keinerlei Vorstellung davon hat, was der LKW- Fahrer wirklich sieht und worauf er sonst noch zu achten hat. Daher sollte die Verkehrsführung unbedingt derartige Situationen ausschließen, statt sie vorsätzlich auch noch herbeizuführen.




    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Ich schon. Bei DEN Radfahrern, die ich fast täglich sehe, kann ich mir alles vorstellen. Die fahren sogar mit voller Absicht bei Rot über die Kreuzung zwischen den querenden Autos hindurch. Und zwar nicht nur Kinder!

    Bei uns gibt es eine Radroute die über Gleise führt. Ist die Schranke unten, weil ein Zug kommt, warten zwar alle, aber sobald der Zug durch ist, gibt es immer wieder Schulkinder, die bei Rot unter der geschlosssenen Schranke durchfahren!
    ...
    Aufklärung und Eingriff des Staates, dann bin ich mit meinem Latein schon am Ende.
    Gegen Dummheit der Erwachsenen ist kein Kraut gewachsen. Bei Kindern hilft entsprechende Verkehrserziehung, und zwar nicht nur in der Schule sondern auch durch die Eltern. Allerdings gilt immer, dass die Regeln logisch, einleuchtend und nachvollziehbar sein müssen, damit sie verstanden, akzeptiert und befolgt werden. Auch ist immer darauf zu achten, dass Eigenverantwortung nicht durch blindes Befolgen von Regeln ausgeschaltet werden darf.

    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Die beiden einzigen Todesopfer aus meinem Bekanntenkreis waren ein Längsverkehrsunfall mit einem Auto und ein Abbiegeunfall mit einem LKW - ohne jede Radverkehrseinrichtung und beide im Großraum Stuttgart. Es ist leider so, dass ich, obwohl sicher kein Freund von RVE, mir aufgrund meiner Erfahrungen nicht wirklich sicher bin, was denn nun zumindest ein gewisses Maß an Sicherheit bietet?
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    Unfälle wird es leider immer geben. Auch durch die besten Verkehrskonzepte werden sie sich nie ganz ausschließen lassen. Es lässt sich nur die Wahrscheinlichkeit verringern. Wenn man den Radverkehr wirklich komplett zu 100% vom KFZ- Verkehr und vom Fußgängerverkehr trennen könnte, gäbe es natürlich null Konfliktmöglichkeit zwischen diesen verschiedenen Verkehrsgruppen. So etwas wäre aber reine Utopie und praktisch nicht durchführbar. Ich kann mich nur wiederholen: zur Vermeidung der konfliktträchtigen Knotenpunkte keine Radwege, stattdessen ausreichend breite Fahrbahnen, die ein gefahrloseres Überholen und ein stressfreieres Miteinander erleichtern als Grundansatz. Dazu massive Aufklärungskampagnien.

  13. #1493
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    Zitat Zitat von grüner Sphinx Beitrag anzeigen
    Ich bedauere, dass Bekannte von Dir im Strassenverkehr ihr Leben lassen mussten, allerdings spare ich mir Mutmaßungen zum Unfallhergang und frage Dich direkt, ob Du glaubst, dass der Abbiegeunfall durch eine RVE verhindert worden wäre.
    Ja, natürlich, das ist ja das Schlimme, obwohl ich ja eigentlich RVE abgeschafft sehen möchte.

    Der Unfall mit dem Rechtsabbieger wäre verhindert worden mit einem Radweg, dessen Ampel rot ist, während der Kfz-Verkehr abbiegt.

    Sicher, aber bremst eben massiv aus. Für Tunnel und Brücken ist kein Geld da und: Wie sähen dann unsere Städte aus?

    ---

    Beim Längsverkehr ist es noch offensichtlicher: Wäre der Radfahrer eben nicht auf der Fahrbahn gewesen, wäre er nicht überfahren worden.

    Blöd nur, dass ihm dann vielleicht noch viel früher etwas passiert wäre, aufgrund der generellen Unsicherheit gefährlicher Radwege. Aber wie nebenan schon geschrieben, interessiert das die sensationslechzenden Pressefuzzis nicht und fast alle fallen drauf rein.

    Und zu dem Längsverkehrsunfall:
    Auf meinem Arbeitsweg habe ich etwa 2 km Landstraße außerorts (Tempo 70) mit einem Zweirichtungsmischweg, auf dem ich schon zweimal ein verunfalltes Auto stehen sah und weitere zweimal sehr frische Unfallspuren, die allesamt auf dem begleitenden Mischweg zu Todesopfern hätten führen können....
    Das kenne ich auch, leider! Aber es ist immer noch so, dass z.B. auf Autobahnen v.a. deshalb weniger passiert, als auf Landstraßen, weil kein Begegnungsverkehr besteht bzw. dieser durch dicke Leitplanken abgetrennt ist (auch wenn ab und an dennoch mal ein LKW durchbricht). Dass bei einem Unfall natürlich auch die Unbeteiligten links und rechts in Mitleidenschaft gezogen werden könnten, ist offensichtlich. Es gibt genug Berichte über Unfälle, die im Schaufenster oder im Café endeten.

    Es ist so wie 20 schreibt, man kennt sich, man respektiert sich.
    Ich fahre sicher nicht so viel Rad wie 20, aber selbst mit dem Auto ist es bei unserem vergleichsweise kleinen Kaff mit 2300 Einwohnern praktisch nicht möglich, dass ich mit dem Auto oder Rad mal eine Person aus der Nachbarschaft sehe. Innerhalb 100 km² wohnen hier fast 100.000 Menschen. Richtung Stuttgart wird es dann natürlich noch mehr.

    Ich halte das Risiko von jemandem umgefahren zu werden, der mich töten will, für geringer als das Risiko, dass jemand meint, er brauchte auf nichts zu achten und mich dann 'versehentlich' (auch) auf dem Radweg ummangelt.
    Vor echtem Vorsatz habe ich auch weit weniger Schiss, als vor Dumm- und Doofheit bzw. Unachtsamkeit. Einen Beinaheunfall hatte ich z.B., als mich zwei Kfz überholten und ein dritter danach derart dicht auf das zweite auffuhr, dass der Fahrer mich schlichtweg nicht sehen konnte. Wie sich nach einer anschließenden Verfolgungsjagd herausstellte, sogar nicht mal seine Beifahrerin, dabei waren es eher weniger als 30 cm zu meinem Ellenbogen!
    .
    Geändert von Don Jusi (09.02.2009 um 08:55 Uhr) Grund: km²

  14. #1494
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Ja, natürlich, das ist ja das Schlimme, obwohl ich ja eigentlich RVE abgeschafft sehen möchte.

    Der Unfall mit dem Rechtsabbieger wäre verhindert worden mit einem Radweg, dessen Ampel rot ist, während der Kfz-Verkehr abbiegt.

    Sicher, aber bremst eben massiv aus. Für Tunnel und Brücken ist kein Geld da und: Wie sähen dann unsere Städte aus?
    Ich möchte nur auf die Gefahr hinweisen, dass Du mit dieser Meinung (i.e. "ja es gibt sichere RVE!"), Wasser auf die Mühlen derjenigen spülst, die 'übliche' RVE anlegen, und als sicher verkaufen.
    Mein Eindruck ist, dass Du glaubst, Radfahrer seien i.A. woanders als auf der Strasse (korrigiere: Fahrbahn) besser aufgehoben.
    Und um es klar zu sagen, der Meinung bin ich nicht.

    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Ich fahre sicher nicht so viel Rad wie 20, aber selbst mit dem Auto ist es bei unserem vergleichsweise kleinen Kaff mit 2300 Einwohnern praktisch nicht möglich, dass ich mit dem Auto oder Rad mal eine Person aus der Nachbarschaft sehe. Innerhalb 100 m² wohnen hier fast 100.000 Menschen. Richtung Stuttgart wird es dann natürlich noch mehr.
    In Deiner Wohnung wohnen 100.000 Menschen?? SCNR (ich spende ein 'k')

    Ich pendele mit 250.000 Menschen in eine Großstadt. Wenn man das jeden Morgen zur selben Zeit macht, trifft man tatsächlich dieselben Leute (auch dieselben Linienbusfahrer). Und ja, sie gewöhnen sich alle daran, manchmal für einige Sekunden den Fuß vom Gaspedal nehmen zu müssen. An der nächsten Ampel setzt tatsächlich bei einigen ein Erkenntnisprozess ein.

    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Vor echtem Vorsatz habe ich auch weit weniger Schiss, als vor Dumm- und Doofheit bzw. Unachtsamkeit. Einen Beinaheunfall hatte ich z.B., als mich zwei Kfz überholten und ein dritter danach derart dicht auf das zweite auffuhr, dass der Fahrer mich schlichtweg nicht sehen konnte. Wie sich nach einer anschließenden Verfolgungsjagd herausstellte, sogar nicht mal seine Beifahrerin, dabei waren es eher weniger als 30 cm zu meinem Ellenbogen!
    Eine Gefahr der Mofa- (Moped-?)fahrer immer ausgesetzt sind, mit dem Unterschied, dass sie keine Teilschuld wegen 'illegaler Anwesenheit' bekommen. Möchtest Du die auch von der Fahrbahn wegbeschützt wissen?

  15. #1495
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Der Unfall mit dem Rechtsabbieger wäre verhindert worden mit einem Radweg, dessen Ampel rot ist, während der Kfz-Verkehr abbiegt.
    Weißt du eigentlich, was du da schreibst?
    Du vertrittst hier allen Ernstes die Auffassung, eine Ampel sei geeignet, die Radfahrer an dieser Stelle vor ihrer eigenen Dummheit zu schützen...
    Und du rechtfertigst einen Radweg als einzig geeignete Maßnahme, Radfahrer vor Unfällen mit dem motorisierten Verkehr zu schützen. Nun rate mal, welchen Status ein solcher Radweg behördlicherseits bekäme?

    Und im nächsten Beitrag willst du uns vermutlich wieder weismachen, du seist gegen Radwege, vor allem aber gegen deren Benutzungspflicht.

    Was soll das?

    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Beim Längsverkehr ist es noch offensichtlicher: Wäre der Radfahrer eben nicht auf der Fahrbahn gewesen, wäre er nicht überfahren worden.
    Oder noch offensichtlicher: wenn er gar nicht erst mit dem Rad losgefahren wäre... Oder wenn er sich besser gar kein Rad gekauft hätte...

    Meinst du nicht, dass ein Beurteilung der Situation ohne die genaue Kenntnis der individuellen Umstände nicht zutreffend vorgenommen werden kann?

    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Blöd nur, dass ihm dann vielleicht noch viel früher etwas passiert wäre, aufgrund der generellen Unsicherheit gefährlicher Radwege.
    Und da ist er wieder, der DJ-Effekt: oben noch der gute, hier aber wieder der gefährliche Radweg. Nur am Rande gefragt: beurteilt wonach und von wem?


    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Aber wie nebenan schon geschrieben, interessiert das die sensationslechzenden Pressefuzzis nicht und fast alle fallen drauf rein.
    Weil sie nicht in der Lage sind, gute von schlechten Radwegen zu unterschieden?

    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Ich fahre sicher nicht so viel Rad wie 20, aber selbst mit dem Auto ist es bei unserem vergleichsweise kleinen Kaff mit 2300 Einwohnern praktisch nicht möglich, dass ich mit dem Auto oder Rad mal eine Person aus der Nachbarschaft sehe.
    Das hat nix mit Kilometern oder Einwohnerzahlen zu tun, sondern mit offenen Augen. Ich sehe die gleichen Leute an gleichen Orten zu gleichen Zeiten, egal ob Rad, Auto oder Öffis.
    Versuche es mal, das klappt auch bei dir.

    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Vor echtem Vorsatz habe ich auch weit weniger Schiss, als vor Dumm- und Doofheit bzw. Unachtsamkeit.
    Das geht uns allen so.
    Mir persönlich geht das aber auch im Auto so, das ist beileibe kein fahrradspezifisches Problem.
    Blendest du die Gefahr des Straßenverkehrs im Auto etwa aus?

    Ich lese von weitaus mehr totgefahrenen Autoinsassen aufgrund solcher Ursachen als von totgefahrenen Radlern. Ist aber eh unerheblich, da die Fatalität schwerer wiegt als die Wahrscheinlichkeit.
    treten statt tippen?
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  16. #1496
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    @20: Lies bitte noch mal meinen Beitrag ganz genau, das beantwortet Deine Fragen, wenn Du Dir das plastisch vor Augen hältst.

    Sphinx hat es richtig verstanden und ich würde mich hüten, solche Antworten Behörden oder der breiten Öffentlichkeit gegenüber zu geben, keine Sorge!

    Die Radfahrer waren nicht dumm, sondern es war im Abbiegefall wie auch im Längsverkehrsunfall der Kfz-Fahrer schuld daran.
    .

  17. #1497
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    @20: Lies bitte noch mal meinen Beitrag ganz genau, das beantwortet Deine Fragen, wenn Du Dir das plastisch vor Augen hältst.
    Meine Fragen aus dem vorigen Posting (1495)?
    Nein, tut mir leid, die sind noch immer offen.

    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Sphinx hat es richtig verstanden und ich würde mich hüten, solche Antworten Behörden oder der breiten Öffentlichkeit gegenüber zu geben, keine Sorge!
    Und warum dann hier?
    Gibt es für dich zwei Wahrheiten?

    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Die Radfahrer waren nicht dumm, sondern es war im Abbiegefall wie auch im Längsverkehrsunfall der Kfz-Fahrer schuld daran.
    Und die für dich geeignete Maßnahme lautet dann Beibehaltung des unfallträchtigen Radweges, aber Beschneidung der Rechte (Vorfahrt) des Opfers, weil der Verursacher sich nicht an das Gebot der Rücksichtnahme halten konnte?
    Ist das wirklich dein Ernst?
    treten statt tippen?
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  18. #1498
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    Zitat Zitat von zwanzich Beitrag anzeigen
    Und die für dich geeignete Maßnahme lautet dann Beibehaltung des unfallträchtigen Radweges, aber Beschneidung der Rechte (Vorfahrt) des Opfers, weil der Verursacher sich nicht an das Gebot der Rücksichtnahme halten konnte?
    Ist das wirklich dein Ernst?
    Nein, hab ich so auch nie geschrieben. Und das, was ich geschrieben hatte, habe ich sofort als letztendlich auch für mich unerwünscht erklärt.

    Wie Meral nebenan schon sagte: Es passieren andere, aber weniger Unfälle. Das hier war leider so ein anderer.
    .

  19. #1499
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Nein, hab ich so auch nie geschrieben. Und das, was ich geschrieben hatte, habe ich sofort als letztendlich auch für mich unerwünscht erklärt.
    Das hast du dann aber nur seehr relativ getan.
    Wir erinnern uns:
    Zitat Zitat von grüner Sphinx
    allerdings spare ich mir Mutmaßungen zum Unfallhergang und frage Dich direkt, ob Du glaubst, dass der Abbiegeunfall durch eine RVE verhindert worden wäre.
    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Ja, natürlich, das ist ja das Schlimme, obwohl ich ja eigentlich RVE abgeschafft sehen möchte.
    Der Unfall mit dem Rechtsabbieger wäre verhindert worden mit einem Radweg, dessen Ampel rot ist, während der Kfz-Verkehr abbiegt.
    Du stellst also eindeutig fest, was für den Radler lebensrettend gewesen wäre, aber lehnst die rettende Einrichtung ab?!?
    Tut mir leid, aber eine klare Position ist was anderes.
    Geändert von zwanzich (09.02.2009 um 21:14 Uhr)
    treten statt tippen?
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  20. #1500
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Nein, hab ich so auch nie geschrieben. Und das, was ich geschrieben hatte, habe ich sofort als letztendlich auch für mich unerwünscht erklärt.

    Wie Meral nebenan schon sagte: Es passieren andere, aber weniger Unfälle. Das hier war leider so ein anderer.
    .
    DJ, das ist schon wieder unwahr, und das weißt Du!
    Es passieren andere und mehr Unfälle.

    Schämst Du Dich eigentlich nicht, aus einem Unfall, an dem eine RVE ursächlich schuld ist, noch eine pro-RVE-Argumentation drechseln zu wollen?

    Für wie dämlich hältst Du eigentlich Deine Mitdiskutanten? Jeder hier kann ganz einfach lesen, was Du geschrieben hast, also spar Dir doch die wenig glaubhaften Relativierungen. Noch besser: Werde Dir darüber klar, was Du willst und was Du für richtig hältst - und schreib so lange einfach mal keinen Wenigsinn (ich glaube, so darf es stehenbleiben)

    Tom

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