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  1. #1561
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    Der Knackpunkt ist der Moment wo du im Tourforum das Passwort eingibst, zack, biste drin im Topf. Du kannst es lassen oder ein falsches Passwort eingeben.

  2. #1562
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    Zitat Zitat von zwanzich Beitrag anzeigen
    Wie schön, dass wir jederzeit nachlesen können, was du geschrieben hast.

    Deckel nun drauf oder doch nicht?!?
    2x Zustimmung.
    Initiative Cycleride

    Gute Wege brauchen keine Benutzungspflicht.

  3. #1563
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    Zitat Zitat von harzloethi Beitrag anzeigen
    ... Ein Anruf bei einem Busunternehmen wegen zweier Erlebnisse vom Donnerstag und von heute ist noch offen.

    Gruß Henning
    Was das betrifft, meine ich eine positive Wirkung erkannt zu haben. Heute morgen, gleiche Buslinie, derselbe Bus diesselbe Zeit und wahrscheinlich auch derselbe Fahrer 100 m vor der Stelle vom Freitag: Im Ansatz des Überholens war die Stoßstange des Busses in Höhe meines Hinterrades noch recht nahe (< 1 m), aber dann zog der Bus deutlich rüber auf die Gegenfahrbahn und es war ausreichend Abstand. Das war dann doch schon erfreulich. Mal schauen beim nächsten Mal (Freitag wahrscheinlich), wenn mir dieser Bus entgegenkommt, wie der Fahrer guckt. Wir begegnen uns nämlich einige Minuten vorher, weil der Bus einen Abstecher in das Dorf (Ditfurt, Heimat unseres Ex-Forumsmizgliedes siggi) macht, welches ich auf meinem Arbeitsweg passiere.

    Gruß Henning
    Das Lächeln, das Du aussendest, kehrt zu Dir zurück.

    Das Benutzerbild hat mein Töchterchen gemalt!

  4. #1564
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    Schon wieder ein Lkw-Rechtsabbiegeunfall:

    17.03.2009 | 13:50 Uhr
    POL-MS: Lkw stößt mit Fahrradfahrerin auf Kaiser-Wilhelm-Ring zusammen

    Münster (ots) - Am Dienstagmittag (17. März) touchierte ein österreichischer Lkw-Fahrer gegen 12:00 Uhr eine 56-jährige Fahrradfahrerin auf der Warendorfer Straße Ecke Kaiser-Wilhelm-Ring. Der Österreicher war stadteinwärts unterwegs und wollte rechts abbiegen, als er die ebenfalls stadteinwärts fahrende Radfahrerin übersah. Die Frau erlitt eine Platzwunde und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.
    Wenn ich mich nicht täusche, gab es an der Stelle vor einiger Zeit einen fast identische Unfall. Dort gibt es, wie in Münster nicht anders zu erwarten, einen Bordsteinradweg rechts von der Fahrbahn. Es ist davon auszugehen, daß die Radfahrerin diesen auch benutzt hat. Ich meine, im Zeitungsartikel (s.u.) wurde dies auch ausdrücklich erwähnt.

    In der Lokalzeitung gab es diesmal einen Artikel mit Foto (ich finde ihn leider nicht online), das Fahrrad war deutlich beschädigt. Ob es überrollt oder nur "gerammt" wurde, weiß ich nicht.. Die Radfahrerin muß wirklich Glück gehabt haben. "Das hätte auch anders ausgehen können" o.ä. bemerkte dann auch der Verfasser des Zeitungsartikels.
    Geändert von _Fabian_ (18.03.2009 um 19:30 Uhr)

  5. #1565
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    Zitat Zitat von _Fabian_ Beitrag anzeigen
    Schon wieder ein Lkw-Rechtsabbiegeunfall
    Vor allem aber ein Radwegunfall bei rechtsabbiegendem Auto...
    treten statt tippen?
    -> (FÖ-Seite derzeit off)

  6. #1566
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    Die war doch selber schuld, hatte keinen Helm auf...
    Neuling zum Rennfahrer: "Was ist das beste Material?" "Das, das nichts kostet!"

  7. #1567
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    Tolle Aussage der Polizei-Experten.

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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    .
    Auf dem Weg durchs Leben kann man den Wind nicht immer im Rücken haben

  8. #1568
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    Zitat Zitat von THKL Beitrag anzeigen
    Tolle Aussage der Polizei-Experten.



    .
    Gruss
    Lede


    "Is et vielleicht schlau, mit 95km/h 'n Berg runter zu fahr'n auf 21mm breiten Reifen mit 'ner klassischen Seilzugbremse?
    Dann musste für Dich sagen:"Is' nich' wirklich schlau!""
    Rolf Aldag in "Höllentour"

  9. #1569
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    Erst jetzt gesehen:

    03.04.2009 | 15:07 Uhr
    POL-MS: Fahrradfahrerin bei Verkehrsunfall verletzt
    Münster (ots) - Am Freitagmorgen (03.04.2009, 08.45 Uhr) stand eine 25 jährige Fahrradfahrerin bei Rotlicht auf dem Fahrradweg Kanalstraße Kreuzung Cheruskerring und wollte weiter geradeaus in Fahrtrichtung Innenstadt fahren. Der 47 jährige Lkw Fahrer stand ebenfalls an der roten Ampel, parallel zur 25 jährigen Fahrradfahrerin und wollte nach rechts in den Cheruskerring einbiegen. Als die Ampel auf grün schaltete fuhren beide los, dabei übersah der 47 jährige die 25 jährige Fahrradfahrerin und touchierte mit dem rechten Vorderrad das Fahrrad der jungen Frau. Diese kam dabei zu Fall und wurde von dem rechten hinteren Zwillingsreifen überrollt. Die Fahrradfahrerin wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht, wo sie stationär verblieb. Der Fahrer erlitt einen Schock. Die Unfallkreuzung war während der Unfallaufnahme in Fahrtrichtung Cheruskerring kurzzeitig gesperrt.
    Mensch, die könnte tot sein (wenn sie es nicht noch geworden ist, aber dann hätte es wahrscheinlich eine Nachtragsmeldung gegeben).
    Geändert von _Fabian_ (09.04.2009 um 23:45 Uhr)

  10. #1570
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    Zitat Zitat von _Fabian_ Beitrag anzeigen
    Erst jetzt gesehen:

    Mensch, die könnte tot sein (wenn sie es nicht noch geworden ist, aber dann hätte es wahrscheinlich eine Nachtragsmeldung gegeben).
    Warum werden solche Situationen nicht einfach verboten? Ich begreif es einfach nicht. Radfahrergrün und Autofahrerrot oder umgekehrt und nichts wäre passiert. Aber da muss doch auch ein gelbes Blinklicht installiert sein, oder? Vielleicht sollte man besser Stroboskopblitzer installieren? Wenn dann noch was passiert, kann man getrost eine Fahruntüchtigkeit aussprechen, denke ich.
    .

  11. #1571
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    Gestern ist es passiert; nach fast dreissig Jahren auf dem Rennrad habe ich mich das erste Mal von einem Auto anfahren lassen. Ergebnis: zwei Schrammen am Bein, geprelltes Handgelenk, Flaschenhalter kaputt, Lenker verbogen, vorderes Laufrad mit einem bösen Schlag, Pedale angeschrammt, ebenso die Schaltung - fraglich ist, ob meine Karbongabel etwas mitbekommen hat...

    Kann ich, ohne den Autofahrer auszunehmen, Schmerzensgeld nehmen?

  12. #1572
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    Zitat Zitat von HaseUndIgel Beitrag anzeigen
    Gestern ist es passiert; nach fast dreissig Jahren auf dem Rennrad habe ich mich das erste Mal von einem Auto anfahren lassen. Ergebnis: zwei Schrammen am Bein, geprelltes Handgelenk, Flaschenhalter kaputt, Lenker verbogen, vorderes Laufrad mit einem bösen Schlag, Pedale angeschrammt, ebenso die Schaltung - fraglich ist, ob meine Karbongabel etwas mitbekommen hat...

    Kann ich, ohne den Autofahrer auszunehmen, Schmerzensgeld nehmen?
    Keine Sorge - das beste, was Du tun kannst, ist, hier einen Anwalt nehmen. Ein Arztbesuch ist auch nicht verkehrt. Der Schaden am Rad ist das eine, gesundheitliche Schäden und Schmerzensgeld das andere. Beides wird die Versicherung wahrscheinlich nicht freiwillig zahlen wollen, und da spart der Anwalt Dir hoffentlich einiges an Stress. Und wird Dir sagen können, was gerechtfertigt ist.

    Gruß
    GrrIngo
    Aus Datenschutzgründen entfernt.

  13. #1573
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Warum werden solche Situationen nicht einfach verboten? Ich begreif es einfach nicht. Radfahrergrün und Autofahrerrot oder umgekehrt und nichts wäre passiert. Aber da muss doch auch ein gelbes Blinklicht installiert sein, oder? Vielleicht sollte man besser Stroboskopblitzer installieren? Wenn dann noch was passiert, kann man getrost eine Fahruntüchtigkeit aussprechen, denke ich.
    .
    Ich kenne die Kreuzung nicht "auswendig", aber gelbe Blinklichter sind in Münster nur an wenigen Ampelkreuzungen installiert (anders als in den Ruhrgebietsstädten, wo ich mich auskenne - da gibt es die wohl flächendeckend bei Ampeln). Das Problem dürfte wirklich die schlechte Sicht bei Lkw sein, die Blinklichter erinnern eher "Schlafmützen" im Pkw daran, daß auch Fußgänger oder Radfahrer grün haben, aber ob die viel nützen, wenn es an der schlechten Sicht liegt.

    Folgendes Posting auf rennrad-news hat mich doch schockiert (und der Schreiber macht einen gewissenhaften Eindruck):

    Moin,
    ich dreh halt manchmal am Rad, wenn ich sehe mit welcher Todesverachtung manche mit'm Fahrrad in der Stadt fahren. Da muß ich ehrlich zugeben, daß es reine Glückssache ist, daß ich dabei noch niemanden überrollt habe. *zugeb*
    Jedenfalls habe ich schon oft genug schockiert die Bremse getreten und mich gefragt wo der Radfahrer da jetzt herkommt. :eyes:
    Wenn du im LKW auf'm Bock sitzt, bist du auf der rechten Seite fast blind. Im toten Winkel rechts kannst du da bis zu drei Autos verstecken. Wenn man jetzt einen Kreisverkehr verlassen oder rechts abbiegen will, kannst du dir ja ausrechnen, was da passiert. Gerade beim Rechtsabbiegen ist es ja einladend einen LKW rechts zu überholen. Zum Abbiegen fährt man mit'm LKW ja möglichst weit links auf der Spur, um weit genug auszuholen und mit dem Anhänger nicht auf der Kurveninnenseite über den Bürgersteig zu rumpeln.
    Der tote Bereich vor einem LKW ist auch groß genug, um darin einen ganzen PKW zu verstecken. Der verschwindet dann vom Fahrer aus gesehen unterhalb der Unterkante der Windschutzscheibe. Wenn man also auf dem Bock sitzt und an der Schlange vor der Ampel ankommt, zählt man die Radfahrer, die vor einem stehen (oder merkt sich das letzte Auto). Sind die dann alle losgefahren und man kann sie wieder sehen, kann man selber losfahren. Ist nur blöd, wenn sich da nachträglich noch jemand direkt vorne vor stellt. Da bekommt man dann den Schock. "Wo kommt der denn her?"
    Und separat grün zu geben, dürfte bei den Verkehrsplanern unbeliebt sein, weil dann die einzelnen Grünphasen recht kurz werden, so daß man länger warten muß (sowohl mit dem Fahrrad, da gibt es dann bestimmt nur 5 s o.ä. grün je 90 s, was die Umlaufzeit vieler Ampeln ist, und das womöglich auch nur nach Bettelknopfbetätigung, als auch mit dem Pkw - da muß man dann ja das Radfahrergrün abziehen). Aber sicherer wäre es allemal.
    In Münster ist da die Variante beliebter, daß (kreisförmige) Hauptampel und Fahrradampel nahezu gleichzeitig (vielleicht 1 oder 2 s Vorsprung für die Fahrradampel) grün werden, die Fahrradampel aber viel eher (z.T. nur 1/3 der Zeit) wieder rot wird.

    Oder man läßt den Radweg weg. Dann bleibt noch das Problem für die Fußgänger, aber da scheint es nicht so oft schlimme Unfälle zu geben (vielleicht weil Fußgänger sich langsamer bewegen und keinen Bremsweg haben oder weil die Fußgängerfurt meist weiter abgesetzt ist und nicht so sehr im toten Winkel liegt).
    Geändert von _Fabian_ (10.04.2009 um 21:08 Uhr)

  14. #1574
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    In anderen Ländern sind zusätzliche Spiegel rechts längst verpflichtend, bei uns baut man lieber Radwege.
    My batteries are low, and it's getting dark. Hier nicht mehr aktiv. Kontakt: https://mucradblog.wordpress.com/

  15. #1575
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    Zitat Zitat von _Fabian_ Beitrag anzeigen
    Oder man läßt den Radweg weg. Dann bleibt noch das Problem für die Fußgänger, aber da scheint es nicht so oft schlimme Unfälle zu geben (vielleicht weil Fußgänger sich langsamer bewegen und keinen Bremsweg haben oder weil die Fußgängerfurt meist weiter abgesetzt ist und nicht so sehr im toten Winkel liegt).
    Den Radweg wegzulassen bringt hier gar nichts. Wie der LKW-Fahrer ja schrieb, wird man vor einem Rechtsabbiegevorgang des LKW durch die große Lücke geradezu eingeladen, rechts zu überholen. Das macht man zwar nur als Halbdackel oder wenn die Blinker kaputt sind (bzw. das Blinken vergessen wurde), aber dadurch sterben einem die Leute weg.

    Aber beim Radweg hat man Grün, d.h. man hat Vorrang. Und darauf muss man sich verlassen können, egal ob die Variante beliebt ist, oder nicht.
    .

  16. #1576
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    verpflichteter Beifahrer

    Wenn es tatsächlich so ist, dass ein LKW-Fahrer beim Abbiegen nicht sehen kann, ob da ein vorfahrtsberechtigter Radfahrer kommt, dann ist eine gesetzliche Verpflichtung, einen Beifahrer dabei zu haben, der guckt, die logische Konsequenz. Das muss dann natürlich auch kontrolliert und geahndet werden. Wer dagegen ist, sollte bedenken, dass z.B. durch legale Schützenwaffen wesentlich weniger Schaden angerichtet wird, als durch abbiegende LKWs - und da sind ganz andere Einschränkungen im Gespräch!

  17. #1577
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Den Radweg wegzulassen bringt hier gar nichts. Wie der LKW-Fahrer ja schrieb, wird man vor einem Rechtsabbiegevorgang des LKW durch die große Lücke geradezu eingeladen, rechts zu überholen. Das macht man zwar nur als Halbdackel oder wenn die Blinker kaputt sind (bzw. das Blinken vergessen wurde), aber dadurch sterben einem die Leute weg.

    Aber beim Radweg hat man Grün, d.h. man hat Vorrang. Und darauf muss man sich verlassen können, egal ob die Variante beliebt ist, oder nicht.
    .
    Die meisten mir bekannten Rechtsabbiegeunfälle sind im Zusammenhang mit Radwegen oder Radstreifen (von einem tödlichen habe ich da leider auch schon gelesen) passiert. Ohne Radverkehrsanlage besteht in der Tat auch diese Gefahr, aber die Wahrscheinlichkeit dürfte deutlich geringer sein. Während man bei Radwegen förmlich rechts neben den Lkw "geführt" wird, bedarf es ohne eine solche zumindest des Entschlusses des Radfahrers. Eine separate Ampelschaltung nützt ja naheliegenderweise auch nur bei Kreuzungen mit Ampel etwas, kleinere Querstraßen und erst recht Grundstückszufahrten haben aber meist keine. Aufklärung der Radfahrer und technische Hilfsmittel am Lkw oder wirklich ein Beifahrer (zumindest innerorts) dürften eher etwas bringen.

    Was das "beliebt" angeht, ist das nicht meine Meinung, ich wollte nur darauf hinweisen, wie nach meiner Wahrnehmung die Leute ticken, die so etwas einrichten. Wobei klar ist, daß nur wenige Sekunden Radfahrergrün je Umlauf heißt, daß man an fast jeder Ampel anhalten und z.T. recht lange warten muß. Gerade bei Hauptstraßen, wo alle paar hundert Meter eine Ampel kommt, wartet man dann leicht länger an den Ampeln als man fährt. Da dürfte mancher lieber Straßenbahn oder Auto nehmen.
    Geändert von _Fabian_ (11.04.2009 um 21:46 Uhr)

  18. #1578
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    Zitat Zitat von Roger Raffel Beitrag anzeigen
    Wenn es tatsächlich so ist, dass ein LKW-Fahrer beim Abbiegen nicht sehen kann, ob da ein vorfahrtsberechtigter Radfahrer kommt, dann ist eine gesetzliche Verpflichtung, einen Beifahrer dabei zu haben, der guckt, die logische Konsequenz. Das muss dann natürlich auch kontrolliert und geahndet werden. Wer dagegen ist, sollte bedenken, dass z.B. durch legale Schützenwaffen wesentlich weniger Schaden angerichtet wird, als durch abbiegende LKWs - und da sind ganz andere Einschränkungen im Gespräch!
    Ich halte einen Beifahrer schlichtweg für unbezahlbar. Aber wenn wir einfach Kameras, evtl. mit Wärmesensoren vorschreiben würden, wäre das eine Lösung, die praxistauglich ist. Außerdem entfällt dann das Dobli-Spiegel-Monstrum, das auch wieder einen toten Winkel, nämlich hinter dem Spiegel, schafft.

    @Fabian: Damit keine Missverständnisse aufkommen: Ich bin gegen jedwede Radwegsbenutzungspflicht, vorrangig aber innerorts, weil das fast nie gut gehen kann. Und das eine sichere Querungsmöglichkeit auch zusätzliche Zeit in Anspruch nehmen kann, ist mir auch klar. Deshalb fahre ich auf der Fahrbahn - quasi immer innerorts!

    Oder auf dem Radfahrstreifen.... ziemlich gern übrigens.
    ,

  19. #1579
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    Gestern bin ich die "Saisoneröffnung" bei einem befreundeten kleinen Verein mitgefahren. Zugegeben, bei den 10 Leuten die da zusammenkamen waren welche dabei, die schon insgesamt 30 Jahreskilometer auf der Uhr hatten. Dementsprechend war noch ein wenig Unsicherheit beim Fahren in der Gruppe zu spüren. Was sich dann an haarstreubenden Situationen auf der Tour ergab, war wieder mal an repräsentativer Querschnitt an möglichen Konflikten.

    Es ging damit los, das wir in Einer-Reihe auf einer Landstrasse fuhren. Ein Fahrzeug versuchte trotz Gegenverkehrs zu überholen. Dabei halb auf der Gegenfahrbahn, Vollbremsung mitten auf Höhe unserer Gruppe, das entgegenkommende Fahrzeug halb im Graben...

    Also, bloss runter von den öffentlichen Strassen und weiter auf asphaltierten Feldwegen. Zweimal kamen uns da Landwirte mit ihren riesigen Treckern entgegen, die auf diesen engen Wegen ohne Geschwindigkeitsreduzierung an uns vorbei donnerten. Mit ihren großen Rädern macht es ihnen ja nichts aus, einen kleinen Schlenker über den Schotter zu machen. Doch bei ca. 60 Km pro Stunde wirbeln die da jede Menge Staub und Steinchen auf, die einem da um die Ohren fliegen.

    Später haben wir es dann wieder auf Radwegen versucht. Diese waren voller Scherben und Äste. Vom Zustand der Fahrbahn ganz zu schweigen. Dann an Rentnern vorbei, die auf klingeln entweder gar nicht reagieren wegen akuter Taubheit und dann fast verreissen. Oder man klingelt, die reagieren nicht, man ruft sie an und dann verreissen sie fast. Oder sie kommen einem entgegen und gucken nach links oder rechts, aber nicht gradeaus und machen dann im letzten Moment einen Schlenker und verreissen fast als sie uns erblicken. Auf jeden Fall kann man den Hass, der einem entgegenkommt fast greifen.
    Junge Leute, die vor einem auf dem Fahrrad fahren sind noch schlimmer. Die haben alle die Kopfhörer vom MP3 Spieler im Ohr und kriegen von der Umwelt gar nichts mit.

    Zum Abschluss gab es, als wir wieder auf der Strasse fuhren noch eine Dusche vom Scheibenwischer eines überholenden Autos. Das hatte eine leichte Note von Zitrone und war eigentlich sehr erfrischend...

    Wenn ich den an der Ampel wieder getroffen hätte, hätte ich ihn wohl aus dem Wagen gezogen, so sauer war ich.

    War mal wieder eine Lektion, das man auf dem Rennrad wohlgemerkt, der letzte A... in diesem Land ist.

    Na denn, Frohe Ostern!

  20. #1580
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    Einen Moment hatte ich geglaubt, Du beschreibst unsere erste Vereinstour aber die war schon Freitags, und wir waren zu zwanzigst.
    Bei uns kamen dazu noch 2x völlig unmotiviert aus Cabrios gereckte Mittelfinger.
    Warum es die Spazierenfahrer nur immer so eilig haben, dass 1x bremsen wegen ein paar Radfahrern gleich zu Wutausbrüchen führt, ist mir schleierhaft.

    Naja, an den ersten schönen Wochenenden im Frühjahr drehen immer alle durch, jedes Jahr dasselbe...
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