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  1. #21
    Heute waren scheinbar nur Idioten unterwegs. Zuerst versuchte eine Autofahrerin zwei LKW auf einmal zu überholen und verschätzte sich dabei so derbe, daß sie mich und meinen Kumpel frontal erwischt hätte, wären wir nicht auf den kleinen Streifen Asphalt gefahren, der noch neben der durchgezogenen weißen Linie ist.
    Kurze Zeit später überholte uns ein LKW. Eigentlich eine alltägliche Situation, aber bei diesem LKW war der seitliche Unterfahrschutz am vorderen Ende lose.
    Zum Glück hatten wir Gegenverkehr, sodaß der LKW bremsen musste. Denn je schneller er wurde nachdem er an uns vorbei war, desto weiter entfernte sich das lose Ende des Unterfahrschutzes vom LKW. Nicht auszudenken was passiert wäre, wenn der uns in voller Fahrt überholt hätte.
    Und als ob das noch nicht genug wäre kommt uns in einer Linkskurve ein PKW mit Anhänger entgegen Das Abdecknetz samt einem Teil der Ladung befand sich jedoch nicht mehr auf dem Anhänger sondern wurde einiger Meter hinter dem Anhänger mitgeschliffen. Da es eine Linkskurve war befand sich das Netz samt Ladung bereits auf unserer Fahrbahn.

  2. #22
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    Ich hab das mal beobachtet! Das Verhalten der Autofahrer hängt von der Jahreszeit und dem Wetter ab! Im Winter sind nicht so viele Radfahrer unterwegs! Da stört es die Autofahrer wenig wenn sie mal einen überholen müssen! Aber im Sommer sind erstens mehr Radfahrer unterwegs und zweitens habe ich das Gefühl, je heisser das Wetter desto agressiver die Autofahrer! Also so empfinde ich das! Ich wohne 33km nordöstlich von Stuttgart und hier ist es eher schon ländlich und ruhig!

  3. #23
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    Zitat Zitat von BMCRider
    je heisser das Wetter desto agressiver die Autofahrer!
    Das kommt mir auch so vor. Und nicht nur gegenüber Radfahrern, sondern allgemein. Die Hitze verstärkt den Stress halt nochmal. Jedenfalls ist das Hupkonzert in der Frankfurter Innenstadt in den letzten 2 Wochen enorm gestiegen.
    ciao, matthias

  4. #24
    salzstange Gast
    Zitat Zitat von BMCRider
    je heisser das Wetter desto agressiver die Autofahrer!
    wenn dann noch Formel 1-Rennen ansteht, ist das eine gefährliche Mischung für alle Nicht-Autofahrer

  5. #25
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    Zitat Zitat von salzstange
    wenn dann noch Formel 1-Rennen ansteht, ist das eine gefährliche Mischung für alle Nicht-Autofahrer
    ... und wenn die Übertragung eines Radrennens gerade im TV war ist es gefährlich für alle nicht RR Fahrer
    Wenn dann die vielen kleinen "Ulles" und Bettinis und Boonens und Petacchis und Zabels und und und die Strassen mit ihren, der StVO nicht konformen Rädern ohne Klingel und Speichenstrahlern, bevölkern
    Geändert von alialbert (12.05.2006 um 22:49 Uhr)
    Peter



    http://www.tourgalerie.de/gallery/di....php?pos=-1224

    Kein Mensch ist unnütz - er kann immer noch als schlechtes Beispiel dienen.....

  6. #26
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    Der Zusammenhang zwischen Formel-1-Rennen und praktiziertem Fahrstil auf öffentlichen Straßen ist mir auch schon aufgefallen. Traurig, traurig.
    Alles Chef, alles Def, alles Routine.

  7. #27
    Beast Gast
    Zitat Zitat von realemu
    Kann sich hierzu bitte mal einer der anwesenden Rechtsanwälte etc. äussern? Sowas will mir nicht in den Kopf. Was ist die Bedingung für öffentliches Interesse?

    Grüße, realemu
    Bin zwar kein Rechtsanwalt sondern war "nur" mal bei der Bundespolizei aber die Sache kommt mir eigentlich verständlich vor.

    Der beschriebene Sachverhalt war ja wohl ein tätlicher Angriff, sprich theoretisch eine Körperverletzung gem. § 223 StGB. Zählt zur Kategorie der Vergehen und ist somit ein Offizialdelikt, die Staatsanwaltschaft muss also auf jeden Fall ermitteln. (Im Gegensatz zu Ordnungswidrigkeiten wo die Staatsanwaltschaft bzw. Hilfsbeamte der StA vom Verfahren nach eigenem Ermessen absehen können)

    Da ich somit mal denke dass es in dem Fall zu Ermittlungen gekommen ist, die Staatsanwaltschaft aber beschlossen hat keine Klage zu erheben, wird wohl einer oder mehrere der folgenden Gründe vorliegen:

    - Die Beweislage war unklar, evtl. keine Zeugen
    - Aussage stand gegen Aussage bzw. es existierte eine Gegenanzeige des Autofahrers
    - Es konnte keine nennenswerte Schädigung/Verletzung festgestellt werden

    In solchen Fällen kann das Verfahren mit der o.g. Begründung eingestellt werden.

    Das ist wie eine Rangelei in einer Kneipe. Jemand wird geschubst, schubst zurück, trifft den falschen, der fällt hin, etc. etc... Nachher will es keiner gewesen sein.

    Ist zwar für den Radfahrer dumm gelaufen, so ist es aber nun mal. Beim nächsten mal kann es genau anders rum sein.
    Geändert von Beast (12.05.2006 um 23:06 Uhr)

  8. #28
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    Wenn ich solche Sachen lese, dann bin ich immer sehr froh, daß
    ich nicht in einer Großstadt lebe. Bei mir geht es hier richtig friedlich
    zu. Vielleicht fahr ich auch zu wenig. Gott sei Dank sind mir solche
    Erfahrungen mit aggressiven Autofahrern bis jetzt erspart geblieben.

  9. #29
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    Zitat Zitat von büttgen
    Im letzten Jahr wollte mich ein Beifahrer mit einem Sparten schlagen und das bei voller fahrt.



    "Radsportler benutzen normalerweise keine langen Socken, die bis zu den Waden reichen. Sie sollten kurz über den Knöcheln enden. Sie sind aus Wolle oder Baumwolle. Farbige Socken sehen bei einem Radrennfahrer nicht gut aus." ("Richtig Rennradfahren", Peter Konopka)

  10. #30
    siggi Gast
    Zitat Zitat von Beast
    Bin zwar kein Rechtsanwalt sondern war "nur" mal bei der Bundespolizei aber die Sache kommt mir eigentlich verständlich vor.

    Der beschriebene Sachverhalt war ja wohl ein tätlicher Angriff, sprich theoretisch eine Körperverletzung gem. § 223 StGB. Zählt zur Kategorie der Vergehen und ist somit ein Offizialdelikt, die Staatsanwaltschaft muss also auf jeden Fall ermitteln. (Im Gegensatz zu Ordnungswidrigkeiten wo die Staatsanwaltschaft bzw. Hilfsbeamte der StA vom Verfahren nach eigenem Ermessen absehen können)

    Da ich somit mal denke dass es in dem Fall zu Ermittlungen gekommen ist, die Staatsanwaltschaft aber beschlossen hat keine Klage zu erheben, wird wohl einer oder mehrere der folgenden Gründe vorliegen:

    - Die Beweislage war unklar, evtl. keine Zeugen
    - Aussage stand gegen Aussage bzw. es existierte eine Gegenanzeige des Autofahrers
    - Es konnte keine nennenswerte Schädigung/Verletzung festgestellt werden

    In solchen Fällen kann das Verfahren mit der o.g. Begründung eingestellt werden.

    Das ist wie eine Rangelei in einer Kneipe. Jemand wird geschubst, schubst zurück, trifft den falschen, der fällt hin, etc. etc... Nachher will es keiner gewesen sein.

    Ist zwar für den Radfahrer dumm gelaufen, so ist es aber nun mal. Beim nächsten mal kann es genau anders rum sein.
    Ich fasse mal Zusammen.
    -Vorfahrt missachten mit Gefährdung (nachgewiesen)
    -tätlicher Angriff (Aussage gegen Aussage)
    -entfernen vom Unfallort (nachgewiesen)

    Ich drehe jetzt einfach mal den Spiess um und stelle mir vor ich hätte mich als Radfahrer so verhalten. Ob wohl die Staatsanwaltschaft dann auch die Ermittlungen eingestellt hätte? Ich denke - Nein. Im Gegenteil, man hätte wohl wieder einen riesen Pressewirbel darum gemacht.

  11. #31
    Beast Gast
    Zitat Zitat von siggi
    Ich drehe jetzt einfach mal den Spiess um und stelle mir vor ich hätte mich als Radfahrer so verhalten. Ob wohl die Staatsanwaltschaft dann auch die Ermittlungen eingestellt hätte? Ich denke - Nein. Im Gegenteil, man hätte wohl wieder einen riesen Pressewirbel darum gemacht.
    Na klar. Die Staatsanwaltschaft hasst Radfahrer. Autofahrer hassen uns auch. Und die Regierung sowieso.

    Sorry, aber wenn die Rechtslage das hergibt kann jeder Radfahrer im Rahmen der üblichen Verfahrenswege Berufung gegen Entscheidungen der Justiz bzw. Staatsanwaltschaft einlegen.

    Das hat nichts mit Rad-, Autofahrer oder Dackelzüchter zu tun.

    Genauso könnte man BMW Fahrer pauschal als geistig instabil einstufen (wozu ich manchmal reflexartig neige )...

  12. #32
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    Also ich wüsste wohl, wie schnell meine Luftpumpe sein Rücklicht in Einzelteile zerlegt, wenn der auch noch abhauen wollen würde... Fahrerflucht wird in Deutschland härter bestraft als Kindesmißbrauch [uebertreibungsmodus off], warum das also eingestellt wird ist mir - trotz der Darlegung von Beast - absolut schleierhaft.

  13. #33
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    Zitat Zitat von siggi
    Ich fasse mal Zusammen.
    -Vorfahrt missachten mit Gefährdung (nachgewiesen)
    -tätlicher Angriff (Aussage gegen Aussage)
    -entfernen vom Unfallort (nachgewiesen)
    Inwiefern sind die zwei 'Vergehen' denn nachgewiesen?

    Ich glaube auch, dass der Grund für die Einstellung der Mangel an Beweisen/Zeugen iVm der recht geringen Schädigung (klingt hier zynischer als gewollt) war.

    Dem Radler dürfte allerdings die Möglichkeit der Privatklage haben. (Aber auch hier bestehen o.g. Probleme. Er selbst kann dann nicht Zeuge sein.)
    Ich hab mir meine Meinung bereits gebildet. Bitte verwirrt mich nicht mit Tatsachen.

  14. #34
    Beast Gast
    Zitat Zitat von black105
    Inwiefern sind die zwei 'Vergehen' denn nachgewiesen?

    Ich glaube auch, dass der Grund für die Einstellung der Mangel an Beweisen/Zeugen iVm der recht geringen Schädigung (klingt hier zynischer als gewollt) war.

    Dem Radler dürfte allerdings die Möglichkeit der Privatklage haben. (Aber auch hier bestehen o.g. Probleme. Er selbst kann dann nicht Zeuge sein.)
    Auf die Gefahr hin den Advocatus Diaboli zu spielen...

    Die missachtete Vorfahrt mit Gefährdung gibt es (AFAIK) so nicht als OWiG oder StGB Bestand. Das ist entweder Vorfahrt nehmen (OWiG) oder Strassenverkehrsgefährdung (StGB). Da es Siggi ja primär um das Vergehen (also den StGB Bestand Strassenverkehrsgefährdung) geht müsste dieser nachgewiesen sein. Daran zweifle ich aber.

    Der Paragraph wurde ausserdem für ganz andere Kaliber von Vergehen geschaffen. Abdrängeln auf der Autobahn bei Tempo 180, Steine von Brücken werfen, etc. Dazu muss auch eine deutliche Bedrohung für Sachwerte und Leib/Leben vorhanden sein, ansonsten geht da kein Staatsanwalt bei.

    Was das Entfernen vom Unfallort angeht so ist (auch wenn es zynisch klingt) eine kausale Kette zu beachten. Wenn das bisherige Ermittlungsverfahren nämlich erbracht hat dass kein Unfall o.ä. vorlag, handelte es sich somit auch nicht um Unfall- bzw. Fahrerflucht.

    Don't get me wrong, ich halte den Fahrer um den es hier geht auch für einen debilen Riesenpenner, sehe aber auch immer die rechtliche Seite. Und Justitia versucht halt unparteiisch abzuwägen...

    Solche Fälle wie der hier genannte haben mich inzwischen soweit gebracht dass ich eher selber handgreiflich werde als mich auf einen langwierigen Rechtstreit einzulassen. Letztendlich kann der Schädiger (Rechtsschutzversicherung vorausgesetzt) das Verfahren ja auch bis zum Sankt Nimmerleinstag verschleppen...
    Geändert von Beast (13.05.2006 um 14:09 Uhr)

  15. #35
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    Zitat Zitat von KönigJohan
    nur mal interessehalber:
    das kann ich mir doch nicht nach D bzw. HU schicken lassen
    "Wenn man immer nur der Herde folgt, läuft man im Grunde nur den Ärschen hinterher!""

  16. #36
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    Zitat Zitat von Beast
    Auf die Gefahr hin den Advocatus Diaboli zu spielen...
    Es mach auch Sinn mal die andere Seite zu sehen. Ich erinner mich noch an den Fall eines Motorradfahrers der angeblich mit ca. 140 km/h durch einen Ort gefahren ist und einen Radfahrer, der die Fahrbahn überqueren wollte, tötete. Die Zeugenaussagen waren allerdings widersprüchlich so dass ihm eine überhöhte Geschwindigkeit nicht nachgewiesen werden konnte. Was übrigbleibt ist ein Radfahrer der plötzlich auf die Fahrbahn fuhr, der Motorradfahrer wurde freigesprochen. Auch wenn sich jeder denken kann wie es abgelaufen ist, wirklich wissen kann man es nicht.

    Felix

  17. #37
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    Zitat Zitat von Beast
    Auf die Gefahr hin den Advocatus Diaboli zu spielen...
    Mich hätte im beschriebenem Fall vor allem der Faustschlag zur Klage motiviert.
    (§374 I Nr. 4 StPO)
    Ich hab mir meine Meinung bereits gebildet. Bitte verwirrt mich nicht mit Tatsachen.

  18. #38
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    Zitat Zitat von toxy
    Ich erinner mich noch an den Fall eines Motorradfahrers der angeblich mit ca. 140 km/h durch einen Ort gefahren ist und einen Radfahrer, der die Fahrbahn überqueren wollte, tötete. Die Zeugenaussagen waren allerdings widersprüchlich so dass ihm eine überhöhte Geschwindigkeit nicht nachgewiesen werden konnte.
    Man sollte meinen, dass sich die Schäden und die Flugkurve des Opfer (wieder leicht zynisch, sorry) in den Fällen 140km/h und 50 km/h stark unterscheiden.
    Ich hab mir meine Meinung bereits gebildet. Bitte verwirrt mich nicht mit Tatsachen.

  19. #39
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    Zitat Zitat von toxy
    Es mach auch Sinn mal die andere Seite zu sehen. Ich erinner mich noch an den Fall eines Motorradfahrers der angeblich mit ca. 140 km/h durch einen Ort gefahren ist und einen Radfahrer, der die Fahrbahn überqueren wollte, tötete. Die Zeugenaussagen waren allerdings widersprüchlich so dass ihm eine überhöhte Geschwindigkeit nicht nachgewiesen werden konnte. Was übrigbleibt ist ein Radfahrer der plötzlich auf die Fahrbahn fuhr, der Motorradfahrer wurde freigesprochen. Auch wenn sich jeder denken kann wie es abgelaufen ist, wirklich wissen kann man es nicht.

    Felix
    Das müsste ein Gutachter doch beweisen können.
    "Der Sieg in einem Wettkampf kennt kein Spiegelbild." Herr Dr. Rosen

  20. #40
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    Einzelheiten kenne ich nicht, eventuell hat der Motorradfahrer es noch geschafft zu bremsen ohne das man ihm das nachweisen konnte.

    Felix

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